Aktuelle Problemmitteilung

Einschränkungen beim Mail-Versand zu Microsoft-Postfächern

Aktuell ist die Zustellung und Weiterleitung von E-Mails, die von STRATO Postfächern zu Microsoft-Postfächern gesendet werden, eingeschränkt. Das betrifft zum Beispiel E-Mailadressen mit „@live“, „@outlook“, „@msn“ oder „@hotmail“.

Die Ursache hierfür sind kurzfristig geänderte Richtlinien bei Microsoft. Diese führen aktuell dazu, dass die Server von Microsoft einige unserer IP-Adressen nicht zulassen. Wir stehen bereits mit Microsoft im Austausch, um diese Einschränkung zeitnahe zu beheben.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.

 
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Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung
Depressionen behandeln: Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung

Behandlungen mit Psychopharmaka können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn zusammen mit der Behandlung auch die Umwelt und das Verhalten der Patienten stimuliert werden. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus klinischen Psychologen, Psychobiologen, Neurowissenschaftlern und Psychiatern. In einer Zusammenschau von über 150 Arbeiten analysierten die Wissenschaftler Erkenntnisse aus Placebostudien, Untersuchungen zur Neuroplastizität und Tierstudien. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Neuroscience and Biobehavioral Reviews“ erschienen.

Placebos wirken fast so gut wie Medikamente
Psychopharmaka lindern die Symptome bei Störungen wie Depression oder Schizophrenie häufig, aber sie tun es nicht immer. Es gibt immer stärkere Hinweise darauf, dass es eine Reihe von Umgebungsbedingungen gibt, die die Wirksamkeit günstig beeinflussen.
So zeigen Studien zur Wirkung von Psychopharmaka, dass Placebo-Reaktionen oft sehr hoch sind, manchmal wirken sie ebenso gut wie Medikamente.
 
Zeit lindert den Schmerz der Trauer
Wie reagieren Menschen auf den Verlust eines geliebten Angehörigen? Diese Frage haben Psychologen der Universität in einer neuen Studie mit mehr als 500 Teilnehmern untersucht. Ihre Ergebnisse korrigieren einige gängige Vorstellungen vom Trauern.

Der Ehemann ist an Krebs gestorben, die Tochter bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Für die Ehefrau im einen, für die Eltern im anderen Fall ist eine Welt zusammengebrochen. Und immer haben die Betroffenen zunächst das Gefühl, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Wie geht es Menschen nach solch einem Schicksalsschlag? Wie bewältigen sie diesen Verlust, wie verläuft ihre Trauer? Und wie lange dauert es, bis das Schlimmste überwunden ist? Psychologen der Universität Würzburg haben diese Fragen untersucht; in der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift für Gesundheitspsychologie stellen sie ihre Ergebnisse vor.

 
Behandlung von Psychosen: Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung
Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

Verfolgungsängste, Stimmenhören, Antriebsverlust. Neben diesen typischen Symptomen haben Patienten mit Psychosen oft auch mit Stigmatisierung, Rückzug und Hoffnungslosigkeit zu kämpfen. Medikamente gelten bei Psychosen bis heute als die Therapie erster Wahl. Obwohl die kurzfristige Effektivität der Behandlung belegt ist, helfen Medikamente nicht jedem und haben oft stark beeinträchtigende Nebenwirkungen. Viele Patienten wünschen sich eine über Medikamente hinaus gehende Therapie.
 
9. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit
Plakat zur Woche der Seelischen Gesundheit 2015Über 150 Veranstaltungen unter dem Motto „Prävention und Früherkennung – eine gemeinsame Aufgabe“

Vom 10. bis 18. Oktober findet die 9. Berliner Woche der Seelischen Gesundheit statt. Unter dem Motto „Prävention und Früherkennung – eine gemeinsame Aufgabe“ soll der Fokus darauf gerichtet werden, wie Menschen in jedem Lebensalter ihre seelische Gesundheit schützen und psychische Störungen rechtzeitig erkennen und behandeln lassen können.

Über 150 Veranstalter, darunter Berliner Kliniken, Kontakt- und Beratungsstellen, Therapiezentren oder Selbsthilfegruppen laden zu Workshops, Vorträgen, Fachtagungen, Ausstellungen, Konzerten und vielem mehr ein. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit koordiniert seit 2007 jährlich die zahlreichen Veranstaltungen in Berlin und bundesweit zum Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober.

 
Lange Wartezeiten auf Termin beim Psychiater und Psychotherapeuten – Onlinehilfen bei Depression gewinnen an Bedeutung
Heute findet in Leipzig der 3. Deutsche Patientenkongress Depression statt, organisiert von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Betroffenenorganisation Deutsche DepressionsLiga. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung bietet depressiv Erkrankten und deren Angehörigen praktische Hilfe in Vorträgen und zahlreichen Workshops zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung.
Depression ist eine Volkskrankheit. Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr ca. 4,9 Millionen Menschen. Experten und Betroffene mahnen im Zuge des Kongresses Engpässe bei der Versorgung depressiv erkrankter Menschen an. „Es ist inakzeptabel, dass Menschen mit schweren Depressionen oft Wochen oder Monate warten müssen, bis sie einen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten bekommen“, so Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Thomas Müller-Rörich, Vorstandsvorsitzender der Deutschen DepressionsLiga merkt zudem an:
„Betroffene finden immer noch zu wenig Verständnis für ihre Situation. Der Patientenkongress Depression soll auf eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit aufmerksam machen.“


Digitale Revolution – Chancen und Risiken von Onlinehilfen bei Depression
Aufgrund der angespannten Versorgungslage sind effektive Methoden zur Selbsthilfe eine große Unterstützung für die Erkrankten. Digitale Angebote gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung und sollen helfen, Wartezeiten zu überbrücken. Einige dieser Angebote werden auf dem 3. Deutschen Patientenkongress Depression vorgestellt:
 
Wenn Ängste und Zwänge den Alltag bestimmen
„Ich kann es einfach nicht lassen“ - wenn Ängste und Zwänge den Alltag bestimmen

Neue Therapien versprechen Hilfe.

Droht mir tatsächlich eine Gefahr oder habe ich Angst in völlig harmlosen Situationen? Ist das ständige Händewaschen noch Routine oder schon ein Zwang? Ängste, Zweifel und Sorgen kennt jeder und jeder wiederholt täglich bestimmte Alltagsrituale. Wenn die Beschäftigung mit sorgenvollen Gedanken oder die Wiederholung immer gleicher Handlungen jedoch überhand nehmen, könnte eine Angst- oder Zwangserkrankung vorliegen.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) leiden in Deutschland innerhalb eines Jahres 15 % der Bevölkerung an einer Angststörung. Damit gehören Ängste und die oft damit verbundenen Zwänge zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt.

„Obwohl es viele Überlappungen gibt und die beiden Erkrankungen im internationalen Klassifikationssystem der Krankheiten (ICD-10) unter neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen zusammengefasst werden, muss man eine klare Abgrenzung vornehmen“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Voderholzer, ärztlicher Direktor der Schön Klinik Roseneck für Psychosomatik in Prien am Chiemsee und anerkannter Experte auf diesem Gebiet.
 
Soforthilfe bei psychischen Erkrankungen: DGPM befürwortet psychotherapeutische Sprechstunde
Menschen mit akuten psychischen Problemen – beispielsweise mit schweren Depressionen oder Essstörungen – warten drei bis sechs Monate auf eine Psychotherapie. Mit der sogenannten psychotherapeutischen Sprechstunde will der Gesetzgeber künftig Abhilfe schaffen: Betroffene könnten dann bereits nach wenigen Tagen mit einem Psychotherapeuten sprechen und mit ihm gemeinsam weitere Behandlungsschritte einleiten. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) weist darauf hin, dass nach wie vor nicht ausreichend Behandlungsplätze verfügbar sind, um den bestehenden Bedarf abzudecken.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) befürwortet eine psychotherapeutische Sprechstunde und in größerem Umfang verfügbare niedrigschwellige und akut zugängliche Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten. Sie weist jedoch darauf hin, dass nach wie vor nicht ausreichend Behandlungsplätze verfügbar sind, um den bestehenden Bedarf abzudecken.
 
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