Essstörungen - Magersucht und Co.: Hol dir Hilfe - EsS.O.S – Aktionswoche Essstörungen 2010 in Hamburg
Mehr als eine halbe Million junge Mädchen und Frauen in Deutschland leiden unter den Symptomen einer Essstörung. Sie zählen die Kalorien von Salatblättern oder erbrechen nach dem Essen die Nahrung wieder (Bulimie). Hinter Körpermaßen, die in der Werbung als Norm postuliert werden, verbirgt sich oft eine gefährliche psychosomatische Erkrankung. Bis zu jede siebte Patientin, die unter Magersucht („Anorexia nervosa“) leidet, stirbt im Langzeitverlauf an den Folgen dieser Erkrankung. Betroffen sind junge Frauen – und immer öfter auch Männer – in der Altersspanne zwischen 12 und 35 Jahren.

Dabei sind Störungen des Essverhaltens ernstzunehmende Erkrankungen. Essgestörte haben oftmals ein verzerrtes Selbstbild und fühlen einen starken Druck, den sie durch ihr Essverhalten kompensieren. Die Auswirkungen dieser Erkrankungen haben Einfluss auf das gesamte Leben.

Leider sehen viele Erkrankte ihre Essstörung nicht als solche an und verstecken die Anzeichen vor anderen. Aufmerksamkeit und Unterstützung durch das soziale Umfeld sind bei allen Essstörungen entscheidend. Der Hausarzt initiiert meist die Suche nach therapeutischen, beratenden oder anderen Maßnahmen.

"Hol Dir Hilfe“ "!

So lautet das Motto der diesjährigen Aktionswoche für Essstörungen in Hamburg. Der Appell richtet sich an Betroffene genauso wie an Angehörige, denen mit Informationen über Beratungs- und Behandlungsbausteine der Weg zur Selbsthilfe geebnet werden soll.

Als Partner der Aktionswoche Essstörungen richtet die Schön Klinik Hamburg-Eilbek in Zusammenarbeit mit der „Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz“ und dem „Fachausschuss Essstörungen“ eine Informationsveranstaltung aus. Am Tag der offenen Tür gibt die Klinik einen Eindruck über das essstörungsspezifische Behandlungskonzept (v. a. Anorexia und Bulimia nervosa).

Eine kleine Wanderausstellung durch die einzelnen Therapiebausteine, die von verschiedenen Fachtherapeuten, Psychotherapeuten und Ärzten begleitet wird, ist Kern des Informationstages.

Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch dem 28. April 2010 von 15 bis 19 Uhr in der Schön Klinik Hamburg-Eilbek statt (Dehnhaide 120, 22081 Hamburg, Auditorium Haus 7, vierter Stock). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos unter Telefon (040) 20 92-72 40 oder unter

www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/faz/psychosomatik/akt/...

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

PRESSEKONTAKT
Schön Klinik Hamburg-Eilbek
Peter Claußen
Pressesprecher
Dehnhaide 120
22081 Hamburg
Tel.: 040 2092 1047
Fax 040 2092 1270
www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/akt/presse/

Schön Klinik Hamburg-Eilbek

Mit jährlich über 56.000 Patienten, 549 Betten, über 1.200 Mitarbeitern und 16 Kliniken und Zentren eines der größten Krankenhäuser Hamburgs, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg, im Besitz der Familie Schön, Prien/Chiemsee (Schön Kliniken). Behandelt werden Patienten in den Kliniken/Zentren: Chirurgie, Endokrine Chirurgie, Spinale Chirurgie, Septische Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Endoprothetik, Innere Medizin, Neurofrühehabilitation (Schädel-Hirn-Verletzte/Erkrankte), Alterstrauma-tologie, Psychiatrie, Psychosomatik, Rehabilitative Medizin und Geriatrie, Rheumatologie und klinische Immunologie sowie Urologie
 
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