Aktuelle Problemmitteilung

Einschränkungen beim Mail-Versand zu Microsoft-Postfächern

Aktuell ist die Zustellung und Weiterleitung von E-Mails, die von STRATO Postfächern zu Microsoft-Postfächern gesendet werden, eingeschränkt. Das betrifft zum Beispiel E-Mailadressen mit „@live“, „@outlook“, „@msn“ oder „@hotmail“.

Die Ursache hierfür sind kurzfristig geänderte Richtlinien bei Microsoft. Diese führen aktuell dazu, dass die Server von Microsoft einige unserer IP-Adressen nicht zulassen. Wir stehen bereits mit Microsoft im Austausch, um diese Einschränkung zeitnahe zu beheben.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.

 
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Ich bin neu hier...
crazy
Hallo,

ich habe jetzt seit ca. 2 einhalb Jahren die Diagnose bekommen, habe aber Glück im Unglück und bin mit 5 mg Abilify relativ stabil. Kann auch in Teilzeit arbeiten und lebe so vor mich hin. Da die Krankheit nicht gerade gesellschaftsfähig ist, suche ich nach Gleichgesinnten, nach Austausch und Erfahrungen von anderen Betroffenen. Vor allem frage ich mich, ob es normal ist, dass ich ab und zu einfach ohne Grund traurig bin. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass ich Drogen immer schon blöd fand und trotzdem so eine blöde Krankheit bekommen habe. Ich bleibe lieber anonym, weil mein Arbeitgeber von nichts weiß. So, genug von mir, freue mich über Zuschriften.

LG
 
Andreas
Hallo Crazy,

herzlich Willkommen auf dem Portal.

Ab und zu mal traurig zu sein, dass dich die Schizophrenie erwischt hat, ist normal. Du hast ja auch schon geschrieben, dass die Schizophrenie nicht gesellschaftsfähig ist. Und selbstverständlich fragt man sich "Warum gerade ich?". So wie du, habe auch ich außer meine Zigaretten nie etwas anderes geraucht oder andere verbotene Substanzen zu mir genommen. Bei mir war damals enormer Stress, beruflich und privat, der Auslöser meiner paranoiden Schizophrenie.

Nur leider ist es so, dass in den Medien hauptsächlich einseitig kommuniziert wird, dass durch Canabis- und anderen Drogen-Konsum Psychosen (Schizophrenien) ausgelöst werden. Dadurch werden die Betroffenen, bei denen Drogen keine Rolle spielten, als Drogen-Junkies abgestempelt. Weiterhin wird ebenso sensationsgierig kommuniziert, wir Schizophrenie-Betroffenen seien gefährlich und unberechenbar.

Diese Negativ-Suggestionen, die in der Gesellschaft verbreitet werden, durch Medien und Politik, machen es uns Betroffenen schwer, entsprechend offen damit umzugehen.

Und weil es schwer ist, offen mit der Diagnose Schizophrenie umzugehen, man dadurch kaum, bis gar keine Gesprächspartner findet, geschweige denn Verständnis, igeln sich viele Betroffene ein und die sozialen Kontakte brechen bei Vielen ab und die Betroffenen vereinsamen.

Es ist eine Negativspirale, aus der es schwer ist zu entkommen. Aber nicht unmöglich!

Und wenn du mal traurig bist, dann ist es auch okay. Nach jedem Schatten, folgt das Licht. Wink

In diesem Sinne ...

Herzliche Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Querelle
Hallo crazy,

ich weiß jetzt natürlich nicht, wo du wohnst. Und wahrscheinlich bist du auf die Idee schon selbst gekommen. Aber vielleicht findet sich bei dir in der Nähe eine Selbsthilfegruppe (mit "wirklichen" Menschen). Ich kann die nur empfehlen. Zwar ist es so, dass man mitunter frustrierter raus als rein geht, weil nur über Krankheit gesprochen wird, die Leute aggressiv gegen alles und jeden sind o. a. Aber insgesamt findet man doch Trost, und zwar auch einen Trost, der sich bei den "Gesunden" nicht findet. Z. B. hat es mir letztens sehr gut getan, als ich ein bisschen Stress mit meinem Psychiater hatte, dass eine Mitbetroffene auf mich zu kam, um mit ihr über das Erlebte zu sprechen. Das ist mit den "Gesunden" kaum möglich, weil sie einfach nicht die Erfahrung teilen.

LG
Q.
 
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