Aktuelle Problemmitteilung

Einschränkungen beim Mail-Versand zu Microsoft-Postfächern

Aktuell ist die Zustellung und Weiterleitung von E-Mails, die von STRATO Postfächern zu Microsoft-Postfächern gesendet werden, eingeschränkt. Das betrifft zum Beispiel E-Mailadressen mit „@live“, „@outlook“, „@msn“ oder „@hotmail“.

Die Ursache hierfür sind kurzfristig geänderte Richtlinien bei Microsoft. Diese führen aktuell dazu, dass die Server von Microsoft einige unserer IP-Adressen nicht zulassen. Wir stehen bereits mit Microsoft im Austausch, um diese Einschränkung zeitnahe zu beheben.

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten.

 
Werbung
Banner Samsung Galaxy A5 2017 728x90

Thema ansehen
 Thema drucken
Soteria
Nase im Wind
Smile Was ist Soteria ??? Smile

Forderungen der Betroffenen an die Psychiatrie sind eher Apelle und Wünsche. Um etwas zu bewirken und aus Wünsch Forderungen zu machen die umgesetzt werden, müssten diejenigen bei sich selbst und in ihrer Umgebung damit anfangen. ... Ich stelle nur Forderungen die ich selber bereit bin tun zu wollen.

Betroffene fordern zurecht Soteriakliniken u. Ambulante Soterriagestützte Anlaufstellen.
Von Seiten der Angehörigen von Betroffenen habe ich soetwas bisher noch nicht vernommen. Diese Forderung sollte zu einem Wunsch werden dies selber im eigenem kreise zu praktizieren.
In der Tat könnte ich möglicherweise der einzige Interessierte und selbst Betroffene sein der sich intensiver mit dem Soteriaprinzip auseinandersetzt - bisher.
Es gibt die IAS (Internationale Arbeitsgemeinschaft Soteria). Bestehend aus geschulten sog. Professionellen. Ich würde gern eine Arbeitsgemeinschaft bilden wollen (bestehend mindestens aus Betroffenen u. Angehörigen) Man lönnte sich mit denen der IAS zu konferenzen treffen.

Solch' ein Projekt wie eine Arbeitsgemeinschaft Soteria, wäre der Psychiatrie hinaus Grenzüberschreitend, würde das Land überziehen können. In den USA können derartige Projekte eventuell zu einer Art Religion werden. Das ist nicht in meinem Sinne. In Deutschland ist soetwas derzeit eher unwarscheinlich. Dennoch in diesem Projekt läge sehr viel Kraft einiges auf den Kopf zu stellen bzw. richtigerweise gesagt; wieder auf die Beine stellen was verdreht ist in der Gesellschaft.



Soteria versteht sich auf die Gefühlssprache, und ist eine alternative zur herkömmlichen Psychiatrie (der Dreh-Tür-Psychiatrie). Die Kriterien vom Soteriaprinzip lassen sich auf das allgemeine Zusammenleben übertragen. Es ist die menschliche / wohlwollende Art miteinander umzugehen.

Soteria heißt quasi, „menschlich sein“; Im Kontakt bleiben, Unterstützung geben und Begleiten soweit es erforderlich u. möglich ist. Ich darf in Krisensituationen „Ich“ sein, Ärger aus Not wird nicht persönlich genommen. Auf Augenhöhe sein.
Verschieden sein ist normal. Jeder Mensch ist in seiner Eigenheit ebenso wichtig und wertvoll wie der andere, „und für den anderen“.


Im täglichen Leben wurden Gefühle stetig mehr und mehr unterdrückt wo durch die Menschen einander nicht mehr verstehen können und als Folge daraus sich von einander entfernen - die Welt um sich herum letztlich nicht begreifen und dann mit den sich verändernden Umständen überfordert sind.
Die Art des Umgangs miteinander im Sinne des Soteriaprinzip lässt Gefühle lebendig werden. Dieses Miteinander wieder stärker hervorheben darf auf längere Sicht nicht umgangen werden wenn Lebensfreude - Frieden - Freiheit und Entfaltung sich etablieren soll.



Soteria für Alle:
Soteria ist übertragbar auf das alltägliche Zusammenleben. Es ist ebenso einfach wie Bedeutsam.

Das Soteriaprinzip ist im Grunde älter als die Menschheit selbst. Soteria ist Lebbar und Erlebbar. Man kann die Kriterien nicht einfach anwenden, sie müssen praktiziert werden sonst verliert sich der Sinn. Also hineinwachsen und Authentisch sein, denn Soteria versteht sich auf die Gefühlssprache.
Es erscheint uns eher als etwas ganz neues Unbekanntes obwohl wir im Sinne von Soteria im Ansatz stetig zu handeln versuchen und uns wünschen dies zu erfahren. Gegebenenfalls wird Soteria sogar als bedrohlich empfunden weil diese Art der Nähe u. des miteinander Umgehens im konsequenten Umfang nicht recht gewohnt ist.

Mit Soteria bekommt Konkurrenz eine ganz neue Richtung. Da geht es nicht mehr darum im Geheimen, Methoden zu entwickeln um die Konkurrenz aus dem Rennen zu werfen.
Vielmehr übermitteln, so sehe ich es, echte Soteria-Einrichtungen, -Kliniken, -Initiativen u. -Arbeitsgruppen einander ihre Erfahrungen u. Möglichkeiten die dann wiederum mit den eignen verknüpft werden können um diese auszubauen und ihrerseits weiterzugeben.
So entsteht ein unerschöpfliches Informations-Netz dessen Errungenschaften allen ermöglicht unabhängig an einem gemeinsamen Projekt zu wachsen u. Neues hervorzubringen.
Gegenseitiges Ausstechen, Machtgehabe u. Mobbing gehören der Vergangenheit an.

Für denjenigen der Soteria leben und praktizieren möchte bedeutet es, sich dem Gegenüber zu öffnen - in sich hineinschauen lassen und in den anderen hineinschauen – in ihm hineinversetzen wollen u. können.
Es wird unabhängig vom ausgesprochen Wort, empathisch dahinter geschaut und durchs verstehende Mitfühlen eine zwischenmenschliche Verbundenheit hergestellt die allen beteiligten gut tut.


Sobald ich „Soteria“ ins Gespräch bringe, übersetze ich es als erstes mit dem gängigen Wort „Dabei Sein“, das dann sogleich zum Wunsch nach Erklärungen führt.
Das Prinzip ist simpel. Wie alles das was simpel ist muss zumeist zum verstehen wieder erarbeitet werden um an dem Punkt zurückzukehren wo das Fühlen noch keine Philosophie brauchte um das richtige zu tun.


Ich betrachte u. beschreibe Soteria am folgenden Beispiel einer intakten Familie, wie „Ich“ sie mir vorstelle und was „ich“ unter „Soteria für Alle“ verstehe;

Beispiel:
Es besteht ein Liebendes, Verstehendes, und Verständiges Zusammengehörigkeitsgefühl.
Ich sehe dies als einen Hort der Geborgenheit wo jedem der Raum des „Selbst-Sein-Dürfens“ eingeräumt wird. Jeder steht jedem zu gegebener Zeit zur Seite. Bestrafungen sind in einer solchen Gemeinschaft kein Kriterium für Erziehung oder als Rache aus gekränkter Eitelkeit. Das Mit-Begleiten durchs Leben oder einer Krisenzeit steht im Vordergrund.
Es darf ungeniert geschmollt werden, unwillig oder wütend sein ist in Ordnung. Sogar unfair sein dürfen und in der Not ausfallend werden ist erlaubt ohne dass der drohende Zeigefinger sich sofort erhebt. Denn alle beteiligten wissen, es wird anschließend Zeit für ein aufbauendes und klärendes Gespräch geben, wobei es an versöhnlichen Worten u. Umarmungen nicht fehlen wird. Jeder weiß sich dort aufgehoben. Es gibt keinerlei Vorwürfe, jedoch klare Worte in wohlwollender zugewandter Form.

Persönliches Umfeld:
Soteria im persönlichen Lebensumfeld ist ähnlich einer Familie in der gespürte Atmosphäre von Wohlwollen und Wertschätzung unabdingbar ist. Was nichts anderes heißen soll als, ein „Miteinander auf Augenhöhe“.
Hiermit wird ein Grundstein gelegt für eine, selbst u. gegenseitig gewollte soziale Verantwortlichkeit, und prägt eine „Nicht-Abhängige Verbundenheit“ zu einander.

Betreuungsbereich:
Übertragend auf den Betreuungsbereich bezeichne ich es als „natürlichen u. intuitiven wohlwollenden Umgang Miteinander. Dies sollte auch die Grundlage für die sozial- u. medizinisch Begleitende Betreuung sein.
Ohne angemessene Empathie und entsprechender Toleranz wird dies nicht zum Tragen kommen.

Betreuungssituation:
In einer sozialen oder medizinischen Betreuungssituation wirkt Soteria für die zu Begleitenden und den betreuenden Begleitern gleichermaßen gesundheitsfördernd. Beide lernen einander kennen, u. ein sowohl „Neues“ als auch „glückliches“ Lebensgefühl.
Damit Soteria erfolg und bestand haben kann müssen die Soteria-Kriterien ebenfalls im Arbeitsteam unter den Kollegen Geltung erlangen weil Soteria nur als Kreislauf „langfristig“ seine Bedeutung behält.

Betreuungsarbeit:
Die Soteriaarbeit ist wie ein Bumerang der positiven Art. Beide Seiten sind Gewinner. Es geht nicht ums Geben und Nehmen, sondern Geben ist hier eher gleichzusetzen mit bekommen ohne etwas zu erwarten.

Durchaus kann manchmal auch das Leiden des anderen sich in einem selber widerspiegeln. Wehrend man sich einem Menschen gegenüber öffnet werden unter Umständen eigene Leiden wieder stärker hervortreten die als längst überwunden schienen - hier sind die Teammitglieder gefordert zu unterstützen.
Niemand ist ganz frei von alten Wunden. Diese Wunden jedoch sind es die uns befähigen, sensibel - mitfühlend u. einfühlend sein zu können. Freiwillig mitarbeitende Betroffene und Angehörige stellen sich dieser Herausforderung.

Dieser Austausch ist auch eine gewisse Herausforderung für den Unterstützenden an die eigene Persönlichkeit. Es kann vorkommen das sich in dem Menschen der mir gegenüber steht, eigene Erlebnisse widerspiegeln die als längst verarbeit schienen. In dieser Situation ist es dann gut, als Unterstützer jemanden zu haben der einen stützen kann.
Ein gewisser Abstand zu der eigenen Vergangenheit ist erforderlich - zum eigenen Schutz, um angemessen offen sein zu können, den entsprechenden Abstand zum Gegenüber zu wahren und zugleich die Nähe geben können die erforderlich ist.
Soteria praktizieren ist nicht unbedingt ein Zuckerschlecken, dennoch gewinnen alle Beteiligten viel die sich dabei aufeinander einlassen.


Im Betreuenden Bereich sollte ein gewisses Maß an Selbststabilität u. Persönlichkeit da sein. Dies lässt sich gemeinsam erarbeiten.
Einige der wichtigen und auch Selbstschützenden Grundlagen zum betreuendem Unterstützen sind Unter anderem; Aouentizität - Selbstvertrauen - Wohlwollen – Empathie als auch Intuition. Und am besten ein Team hinter sich das gegenseitig Halt gibt.
Soteria entfaltet seine Wirkung am besten als ein Kreislauf. Es ist nur dann wirklich effektiv und Fähigkeiten unbegrenzt erweiterbar wenn die Teammitglieder untereinander gegenseitig ebenso stützen, wie der betreuende Unterstützer des Teams sich den begleitend zu unterstützenden psychisch /seelisch Belasteten Menschen widmet.

Jonny
Bearbeitet von Nase im Wind am 30.06.2010 01:07
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Drachensheriff
Hallo Jonny
für Marion wäre das eine Soteria in Berlin jetzt ein glücksfall.
Gruß René
 
Nase im Wind
Drachensheriff schrieb:
Hallo Jonny
für Marion wäre das eine Soteria in Berlin jetzt ein glücksfall.
Gruß René



Hallo René Wink
Ja, du hast wirklich recht. Vermute, wir meinen die selbe Marion.
Nur Einrichtungen im Sinne einer herkömmlichen Tagesklinik gibt es. Ist nicht das wahre (zu star u. zu langsam) - Das Kind muss, so zu sagen, erst in den Brunnen gefallen sein um dort vorübergehend aufgenommen zu werden.

Hilfreich nicht nur für Marion, auch für mich gelegentlich, und für viele wäre eine Soteria getragene Anlaufstelle wo man immer hingehen kann. Das ist in etwa die schnelle Soforthilfe und eher Vorbeugend, im Gegensatz zur Krienpension.
Am liebsten wäre mir eine Betroffenenkontrollierte Einrichtung/ Anlaufstelle in der auch geschulte mitwirken die mehr verstehen und fühlen können (Menschen die Authentisch sind) anstatt sonstige der sog. Profis (mit mangelndem Selbstverständnis und fehlendem Herz).

Jonny
Bearbeitet von Nase im Wind am 03.11.2009 08:12
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Springe ins Forum:
 
Werbung
cleverALLNET