Weblinks: Schizophrenie
Anti Stigma
Die Stigmatisierung stellt für viele psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen ein großes Problem dar.
Obwohl viele psychiatrische Großkliniken aufgelöst oder verkleinert wurden und immer mehr Einrichtungen in der Gemeinde entstehen, ist die negative Einstellung gegenüber psychisch erkrankten Menschen nicht merklich zurückgegangen.
Häufig überwiegen die bedrohlichen Bilder des “irren Gewalttätigen”, die vor allem durch Spielfilme und die Berichterstattung in den Tageszeitungen über (oft vermeindlich) psychisch kranke Straftäter vermittelt werden. Die Folge ist die Isolation der betroffenen Menschen und das Verheimlichen ihrer Erkrankung aus Angst vor der Distanzierung und Ablehnung durch die Mitmenschen.

Da in der Krankheit gegoren zur Hellsicht die Prophetin mit dem Stab stößt auf den Reichtum der Seele.
Da ist in der Irre Gold versteckt -
(Nelly Sachs)


Die Anti-Stigma-Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, gegen Vorurteile und falsche Vorstellungen über psychische Erkrankungen anzugehen. Neben der Aufklärung und Information ist hier der persönliche Kontakt zu den betroffenen Menschen von zentraler Bedeutung. Psychische Erkrankungen sind besonders stark verknüpft mit individuellen Lebensgeschichten. Es lohnt sich, mehr über diese Geschichten zu erfahren.

Diese Seiten bieten Informationen für LehrerInnen und MitarbeiterInnen von Jugendeinrichtungen, die sich mit dem Thema psychische Erkrankung befassen möchten. Für jene, die sich aus wissenschaftlicher Sicht mit Stigmatisierung befassen, sei die Downloadseite empfohlen, dort finden sich neben einer Literaturliste auch Texte (Diplomarbeiten, Magisterarbeiten etc.)
Veröffentlichungsdatum: 13.12.2006 Aufrufe: 686
Kompetenznetz-Depression.de
Das Kompetenznetz

Das Kompetenznetz Depression, Suizidalität gehört zu den bisher 18 Kompetenznetzen in der Medizin, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 1999 fördert. Die Netze widmen sich jeweils einem spezifischen Krankheitsbild mit besonderer gesundheitspolitischer Bedeutung. Ziel ist es, die Kooperation und den Wissenstransfer zwischen den Forschungseinrichtungen und den verschiedenen Ebenen der Patientenversorgung zu verbessern.



Die interdisziplinären Arbeitsgruppen des Kompetenznetzes Depression untersuchen in etwa 20 Subprojekten sechs große Themenbereiche zum Krankheitsbild Depression.

Sprecher und Koordinator

Prof. Dr. Ulrich Hegerl,
Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Antragsteller

Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller
Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Prof. Dr. Dr. Florian Holsboer
Max-Planck-Institut für Psychiatrie München

Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Korrespondenzadresse / V.i.S.d.P.

Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
Psychiatrische Klinik der LMU München
Neurophysiologie
Nußbaumstr. 7
80336 München
Fax: 089 / 5160 - 5542
e-Mail: presse@kompetenznetz-depression.de

Öffentlichkeitsarbeit Kompetenznetz Depression
Anke Schlee
Kompetenznetz Depression
Nußbaumstr. 7
80336 München
Tel.: 089 / 5160 - 5553
Fax: 089 / 5160 - 5557
e-Mail: presse@kompetenznetz-depression.de





Transparenzerklärung gemäß HON-Kriterien

Die Internetpräsenz des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität wird finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF.

Die Seiten enthalten redaktionelle Beiträge des Kompetenznetz-Teams und Serviceangebote für Betroffene. Der Webauftritt ist frei von Werbung und kommerziellen Inhalten.



Der gemeinnützige Verein „Bündnis gegen Depression e.V.“ unterhält eine Partnerschaft mit amazon.de (siehe amazon-Logo auf den Seiten ‚Hilfe und Selbsthilfe > Literatur’ und ‚Für Experten > Literatur’).
Für jeden Artikel, der über einen Link auf diesen Seiten verkauft wird, erhält das Bündnis eine Werbekostenerstattung. Amazon nimmt keinen Einfluss auf die Arbeit des "Bündnisses gegen Depression".
Veröffentlichungsdatum: 13.12.2006 Aufrufe: 594
Kompetenznetz-Schizophrenie.de
Kompetenznetz Schizophrenie
Ausschreibung des BMBF

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) veröffentlichte am 15.09.1997 eine Ausschreibung zur Einrichtung von Kompetenznetzwerken für die Medizin. Aus der Psychiatrischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde von Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel unter Mitarbeit von Dr. phil. Wolfgang Wölwer und PD Dr. med. Ansgar Klimke gemeinsam mit Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Möller (Psychiatrische Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München) ein Projektantrag für ein bundesweites KOMPETENZNETZ SCHIZOPHRENIE vorgelegt und im Begutachtungsverfahren gemeinsam mit 13 weiteren Anträgen zur Hauptantragstellung zugelassen. Die Erarbeitung des Hauptantrags wurde mit 50.000 DM gefördert und musste bis zum 10.11.1998 abgeschlossen sein.

Kompetenznetz-Ziele

Allgemeines Ziel des mit bis zu 5 Mio. DM pro Jahr und pro Netzwerk geförderten Forschungsprogramms ist eine Vernetzung der wesentlichen Einrichtungen der Spitzenforschung (horizontale Vernetzung) mit qualifizierten Einrichtungen der Routineversorgung (vertikale Vernetzung) zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Krankheitsbildern, die durch eine hohe Mortalität oder Morbidität ausgezeichnet sind.
Beide Merkmale sind bei schizophrenen Psychosen in besonderem Maße gegeben. Schizophrene Psychosen sind zur Chronifizierung neigende Erkrankungen, die ca. 1% der Bevölkerung (d.h. ca. 800.000 Menschen in Deutschland) betreffen. 10-15% der Patienten sterben durch Suizid. Schizophrenie zählt zu den zehn häufigsten zu Behinderung führenden Erkrankungen. Sie ist die teuerste psychische Erkrankung überhaupt, ihre Kosten sind denen somatischer Volkskrankheiten (Diabetes, Herzerkrankungen) vergleichbar.

In Deutschland trägt das psychiatrische Versorgungssystem den Verlaufsbesonderheiten schizophrener Erkrankungen Rechnung, ist aber weiterzuentwickeln. Die Forschungslandschaft ist - trotz Förderung ( im wesentlich durch DFG und BMBF) - durch unzureichende Ausschöpfung des Forschungspotentials und mangelnden Wissenstransfer zwischen Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Versorgung gekennzeichnet. Mit der genannten BMBF-Ausschreibung zu Kompetenznetzen in der Medizin wird die Kooperation von Forschung und Versorgung in den Mittelpunkt gestellt und damit ein entscheidender Impuls zur Integration gesetzt. Inzwischen fördert das BMBF 17 Kompetenznetze in der Medizin, die sich wiederum in einer Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetzwerke zusammengeschlossen haben (TMF e.V.).

Hauptzielrichtung des Kompetenznetzes Schizophrenie ist die Initiierung und Evaluation von aus Forschungs- und Versorgungskompetenz zusammengesetzten Projektverbünden zur Bearbeitung von Fragestellungen aus der Versorgungspraxis an repräsentativen Patientenkollektiven. Die inhaltlichen Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf Früherkennung und Prävention vor der Erstmanifestation sowie auf Therapie und Rehabilitation insbesondere bei affektiven, kognitiven und sozialen Defiziten eines chronisch-rezidivierenden Erkrankungsverlaufs. Spezielle Verbünde zur Hirnmorphologie, Molekulargenetik und zur Einrichtung Psychopharmakologischer Kompetenzzentren sollen ebenfalls etabliert werden. Verbundübergreifend sollen netzwerkrelevante Fragen der Methodik und Dokumentation, Gesundheitsökonomie, Öffentlichkeitsaufklärung, Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie zum Qualitätsmanagement bearbeitet werden. Ziel ist die effizientere Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehabilitation, die Verbesserung der Lebensqualität einschließlich einer Optimierung der kooperativen Nutzung vorhandener Ressourcen.

Netzwerkpartner

Als Interessenten für das geplante Netzwerk konnten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Versorgungseinrichtungen der BRD gewonnen werden, die eine ausgewiesene Forschungs- und Versorgungskompetenz im Bereich schizophrener Psychosen haben. Die beiden Antragsteller selbst sind durch langjährige Erfahrung im Forschungsschwerpunkt Schizophrenie ausgewiesen. Weitere Kooperationspartner sind u.a. Fachgesellschaften, Patienten- und Angehörigenorganisationen sowie die Forschungsabteilungen der pharmazeutischen Industrie.
Weitere Interessenten für eine Mitarbeit im Kompetenznetz wenden sich bitte an Prof. Dr. W.Gaebel oder Dr. W. Wölwer.
Veröffentlichungsdatum: 13.12.2006 Aufrufe: 649
Lebenswelten e.V.
Der Lebenswelten e.V. engagiert sich im Bereich Rehabilitation psychisch kranker Menschen in Berlin. Er bietet unter anderem einen Zuverdienst, betreutes Wohnen, intensiv betreutes Wohnen, ein Bürotraining und der Lebenswelten e.V. hat auch noch mehrere Tochterunternehmen, wie zum Beispiel die Spektrum GmbH, die Restaurations GmbH oder die Elcotec GmbH.
Veröffentlichungsdatum: 13.12.2006 Aufrufe: 750
Psychose Netz e.V.
Das Netz richtet sich an

- Wissenschaftler, Ärzte und Therapeuten
- Gesundheitsexperten und verwandte Berufsgruppen
- Betroffene und deren Angehörige
- interessierte Laien und Öffentlichkeit

und stützt sich auf die breite Mitwirkung engagierter Personen und Organisationen.

Ordentliches Mitglied im Verein können Personen werden, die sich aktiv für die Umsetzung der Vereinsziele einsetzen und eine ausgewiesene Sachkompetenz in der psychatrischen Forschung oder Versorgung aufweisen. Darüber hinaus ermöglicht der Verein die Fördermitgliedschaft ab einer finanziellen Förderung in Höhe von 2.500,- Euro jährlich. Davon unabhängig kann der Verein auch durch Spenden unterstützt werden. Die Gemeinnützigkeit des Vereins gemäß §3 der Satzung ist durch das Finanzamt anerkannt. Die Spende kann steuerlich abgesetzt werden.
Veröffentlichungsdatum: 13.12.2006 Aufrufe: 750
Psychose.de
Psychose.de bietet Betroffenen, Angehörigen und Professionellen vielfältige Informationen, Hilfen und Materialien zu Psychosen und Bipolaren Erkrankungen.



Das Informationsportal Psychose.de schafft einen Zugang zum Verständnis von Psychosen und Bipolaren Erkrankungen und bietet umfangreiches Hintergrundwissen sowie Informationen zu Früherkennung und Therapie der beiden Erkrankungen. Es beleuchtet speziell für Angehörige interessante Aspekte, gibt Tipps zur Bewältigung des Alltags und nennt Kontaktadressen für Hilfesuchende. Zudem schildern im Kapitel "Trialog" Betroffene und Angehörige ihre persönlichen Erfahrungen. Zahlreiche Materialien stehen zum Herunterladen zur Verfügung.



Das "Interaktive Therapieportal" bietet Psychoedukation zu beiden Erkrankungen online:

Hier können sich Betroffene einloggen und sich in spielerischer Art und Weise Wissen zu Psychosen und Bipolaren Störungen aneignen. Die Gestaltung der Website will Betroffene zur Suche nach Hilfe animieren: Kleine Computeranimationen stellen Begegnungen zwischen Menschen dar.



Ein Klick auf das Logo der Website führt zu persönlichen Erfahrungsgeschichten von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten. Die Website kann und will Therapie nicht ersetzen, sie will den Weg dorthin bahnen und Orientierung geben.



Psychose.de wurde in Zusammenarbeit von Erfahrenen, Angehörigen und Fachleuten erstellt.

Verantwortlich für die wissenschaftlichen Inhalte sind:

PD Dr. Martin Lambert, Prof. Dr. Thomas Bock, Marc Burlon und Daniel Schöttle vom Arbeitsbereich Psychosen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf

Dr. Hans Joachim Meyer, Imke Meyer und Angela Urban vom Landesverband Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker

Vier Psychose und Bipolar Erfahrene, Mitglieder des Landesverbands Psychiatrieerfahrener und von "Irre menschlich Hamburg", u. a. aus dem Experienced-Involvement Projekt



AstraZeneca hat die Domäne Psychose.de zur Verfügung gestellt und zudem die Umsetzung von Psychose.de finanziell unterstützt. Der Inhalt von Psychose.de wurde allein durch die unter Verantwortlich für die wissenschaftlichen Inhalte stehenden Personen ausgearbeitet; dementsprechend gab es keine Kooperation mit AstraZeneca über die Inhalte von Psychose.de.

Veröffentlichungsdatum: 29.05.2008 Aufrufe: 628
Schizophrenie-Online.de
Auf diesen Seiten finden Sie umfassende Informationen zu den Krankheitsbildern Schizophrenie und bipolare Störung.
Beim Lesen werden Sie rasch feststellen, wie hilfreich Informationen sind, um Ihre Erkrankung besser zu durchschauen, bewältigen und weitgehend ein Leben in Balance führen zu können.
Wir möchten Sie dabei unterstützen, in Ihrem Leben wieder selbst Regie führen zu können.
Veröffentlichungsdatum: 19.12.2006 Aufrufe: 680
WIB e.V. - Weißenseer Integration Behinderter
WIB E.V.


Die Menschen, die zu uns kommen, haben das Anliegen, ihre aktuellen Bedürfnisse Wohnen, Arbeiten, soziale Kontakte zu befriedigen. In den meisten Fällen haben sie einen langen Weg von Lösungsversuchen in ihren realen Lebensbezügen hinter sich. Oft stoßen sie dabei auf Ablehnung.


Wir bemühen uns in einem ersten vorsichtigen Schritt, die Situation der Menschen, ihre Anliegen zu verstehen und ihnen einen geschützten Raum zu geben, in dem sie sich angenommen fühlen können.Wir helfen ihnen darüber hinaus auch bei der Klärung ganz praktischer Probleme.


In einem zweiten Schritt überlegen wir gemeinsam mit dem betreffenden Menschen, ob jetzt zu diesem Zeitpunkt Veränderungen sinnvoll und möglich sind. Wichtig ist uns, dass die Menschen Schritt für Schritt ihre Stärken und Ressourcen erkennen und lernen, daran anzuknüpfen.


In diesem Sinne verstehen wir uns als Mittler zwischen verschiedenen Lebensbezügen wie Krankheit, der Behandlungs- und Betreuungswelt, Arbeit, Familie.


Wir unterstützen diejenigen Menschen, die zu uns kommen, dabei, ihre Ressourcen einzusetzen, Wir sind SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, ErgotherapeutInnen, HauswirtschafterInnen, Krankenschwester oder Krankenpfleger, so dass die Grenzen zwischen den verschiedenen Welten überschritten werden können. Dies ist ein Prozess, der zeitlich und individuell sehr verschieden verläuft und von allen Beteiligten auch Geduld verlangt.


Ziel dieses Prozesses ist es, Sicherheit zu gewinnen und mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen in Einklang zu leben.

Veröffentlichungsdatum: 23.05.2007 Aufrufe: 672
 
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