Gehirn&Geist ist das Psychologie-Magazin aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft und erscheint 10 x im Jahr. Namhafte Forscher und Journalisten berichten von den spannenden Expeditionen in die Welt im Kopf - fundiert und allgemein verständlich. Gehirn&Geist bedient alle Themen rund um Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz, Kreativität, Gefühle und Gedächtnis. Neue Trends in der Psychotherapie und Medizin (z. B. Alzheimer, Depression, ADHS) gehören ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung und gesellschaftliche Debatten, etwa um die Willensfreiheit. Mehrere Seiten im Heft zu aktuellen Buch- und Produktneuerscheinungen sowie Gehirntraining und Coaching- Strategien runden das redaktionelle Angebot ab.
DGPM: Zuwendung und Schutz im Säuglingsalter beugen seelischen und körperlichen Erkrankungen vor
DGPM: Zuwendung und Schutz im Säuglingsalter beugen seelischen und körperlichen Erkrankungen vor
Berlin - Schutz, Geborgenheit und Nähe: In den ersten beiden Lebensjahren bilden sich die zentralen Grundmuster für soziale Beziehungen, die ein Leben lang prägen. Zuwendung und Sicherheit im Säuglingsalter stellen die Weichen dafür, dass das Individuum später unbeschadeter mit Stress umgeht, Krankheiten besser bewältigt oder auch, wie leicht es seinem Arzt vertrauen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) weist anlässlich des Internationalen Tags der seelischen Gesundheit am 10. Oktober darauf hin, wie entscheidend eine positive frühkindliche Bindung für die spätere seelische und körperliche Gesundheit ist.
INTERNATIONALER AKTIONSTAG ZUR FÖRDERUNG DER PSYCHISCHEN GESUNDHEIT AM 10. OKTOBER
INTERNATIONALER AKTIONSTAG ZUR FÖRDERUNG DER PSYCHISCHEN GESUNDHEIT AM 10. OKTOBER
Welttag der Seelischen Gesundheit feiert 20-jähriges Bestehen
Pressemitteilung 05/2012 vom 8. Oktober 2012
Von Rostock bis Konstanz, von Saarbrücken bis Berlin: In Deutschland finden anlässlich des 20. Welttags der Seelischen Gesundheit Themenwochen und Aktionstage zur Aufklärung über psychische Erkrankungen in 35 Städten, Landkreisen und Bundesländern statt.
Psychotherapie bei Krankheitsängsten: Nennenswerte Verbesserung bereits nach drei Therapiesitzungen
Bereits nach drei speziellen therapeutischen Sitzungen verbessert sich die Lebenssituation von Menschen erheblich, die unter der Angst leiden, eine ernsthafte Krankheit zu haben. Das zeigen Auswertungen einer Studie, die zurzeit an der Goethe-Universität läuft und über die der Frankfurter Psychologe Dr. Florian Weck und seine Mitautoren soeben in der Fachzeitschrift "Cognitive Therapy and Research" berichtet haben.
UDE: Entwicklung der Erwerbsminderungsrenten untersucht
Nicht alle schaffen es, bis 67 zu arbeiten. Das Risiko der Altersarmut könnte besonders die Erwerbsminderungsrentner treffen. Deren Rentenbezüge sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. 36,5 Prozent gelten als armutsgefährdet, fast 13 Prozent erhalten Grundsicherung, wobei ein erheblicher Teil der Bezugsberechtigten darauf sogar verzichtet. Das geht aus einem aktuellen Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) hervor. Darin werden Strukturen, Trends und aktuelle Probleme der Alterssicherung untersucht.
Psychische Störungen sind die teuerste Erkrankungsgruppe
Psychische Störungen sind die teuerste Erkrankungsgruppe überhaupt, wenn man neben subjektivem Leid und monetären Krankheitskosten auch ihre gesellschaftliche Krankheitslast berücksichtigt“, so Professor Dr. Frank Jacobi von der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB) auf der Pressekonferenz des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. zum Thema „Volkskrankheiten und die Psychologie - Quelle für Gesundheit“ am Freitag, 21.09.2012.
Die Partydroge Ketamin lindert offenbar auch Schwermut. Forscher erkunden, wie die umstrittene Substanz im Gehirn wirkt, um den Weg für eine neue Generation von Antidepressiva zu ebnen.
Die als Partydroge und Narkotikum bekannte Substanz Ketamin verändert den Botenstoffhaushalt im Gehirn und damit das Bewusstsein. Dieser Wirkmechanismus könnte helfen, neue Antidepressiva zu entwickeln, erklären die Mediziner Simone Grimm und Milan Scheidegger in der Zeitschrift "Gehirn und Geist" (Ausgabe 10/2012).
Zwischen Manie und Depression:Bipolar in einer beschleunigten Welt
12. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen in der MHH / Pressegespräch am 27. September mit Fachleuten, Betroffenen und Angehörigen
Zu den psychischen Erkrankungen, die eng mit Stressfaktoren zusammenhängen, gehören auch die Bipolaren Störungen (früher manisch- depressive Erkrankungen genannt). Die Betroffenen leiden unter extremen, willentlich nicht beeinflussbaren Schwankungen in Stimmung und Antrieb.
Diese Wechsel zwischen euphorischem Hoch und verzweifelter Depression sind nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für ihr Umfeld äußerst belastend. Oft sind Stresssituationen Auslöser für eine erneute Krankheitsphase. Etwa ein Sechstel der Erkrankten sieht keinen anderen Ausweg aus dem ständigen Auf und Ab, als sich das Leben zu nehmen.