TV-Tipp
3sat, Dienstag, 05.06., Spielfilm/Dokumentation 22:25 - 23:55 Uhr
Deutsche Erstausstrahlung
Tarnation - Leben am Abgrund
USA 2004


Seit er elf Jahre alt war, filmte Jonathan Caouette sich selbst und seine Familie, um in der schwierigen Beziehung zu seiner Mutter Renee einen Halt zu finden und seinen chaotischen Lebensverhältnissen in Selbstinszenierungen und Videotagebüchern zu entfliehen. Auch als Jugendlicher hörte er nicht auf, seine private Umgebung zu filmen, seine Mutter und Großeltern zu befragen und zu beobachten. 2003 schließlich, als seine Mutter mit einer Überdosis Lithium ins Krankenhaus eingeliefert wurde, entschloss er sich, die vielen Stunden Material, bestehend aus Video- und Tonbandaufnahmen, Super-8-Filmen und Anrufbeantworteraufzeichnungen, zu einem Porträt seiner Mutter Renee LeBlanc zu montieren. Sie war selbst noch ein Kind, als sie nach einem Unfall zum ersten Mal in einer Klinik mit Elektroschocks behandelt wurde. Als junge Frau, nachdem Jonathan geboren wurde, war sie von ihrem Ehemann verlassen worden. Seitdem verbrachte die Mutter mehrere Jahre in der Psychiatrie. Jonathan lebte meist in Heimen oder bei den Großeltern. Erst nachdem er als junger Mann den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen hatte und nach New York gezogen war, fand er Menschen, die ihm Halt boten und ihm ermöglichten, nach einiger Zeit die Beziehung zu seiner Mutter wieder aufzunehmen.


Quelle: http://www.tvinfo.de/exe.php3?target=popup&sidnr=46548176

 
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