Psychisch krank - wie sage ich es meinem Chef?
O-Töne von Prof. Dr. med. Mathias Berger, Psychiater, darüber, wie man am besten mit einer psychischen Erkrankung am Arbeitsplatz umgeht. Er plädiert für einen offenen Umgang mit der Erkrankung und hält die Arbeitgeber heute für verständnisvoller als noch vor einigen Jahren.

Prof. Dr. med. Mathias Berger antwortet auf folgende Fragen:

1. Gehört meine psychische Erkrankung thematisch überhaupt an den Arbeitsplatz?

2. Ich sage meinem Chef also nur bescheid, wenn es nicht mehr anders geht?

3. Viele Menschen haben Angst, dass ihr Chef kein Verständnis hat. Zurecht?

4. Wie soll ich es meinem Chef sagen, wenn ich befürchte, dass er wenig Verständnis für meine Krankheit hat?

5. Was hat sich in den letzten Jahren arbeitsrechtlich getan? Inwiefern bin ich als Patient geschützt?

6. Haben Sie Verständnis für einen Chef, der sich von jemandem trennen möchte, der immer wieder krankheitsbedingt fehlt, oder sein Arbeitspensum nicht schafft?

7. Arbeit und Psyche - was fordern Sie, damit es uns am Arbeitsplatz besser geht?



O-Ton:
Prof. Dr. med. Mathias Berger, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik, 79104 Freiburg
 
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