Günter Wallraff beim DGPPN-Kongress
Günter Wallraff beim DGPPN-Kongress

Info: Autor und Journalist Günter Wallraff hat undercover in zahlreichen Unternehmen gearbeitet und aufgedeckt, wie mit Mitarbeitern umgegangen wird. 1969 hat er Erfahrungen in einer Psychiatrie gemacht und wahre Horrorszenarien beschrieben. Als Kritiker der Psychiatrie ist er dennoch zum DGPPN-Kongress nach Berlin gekommen und hat referiert. Er bezeichnete sich in seinem Vortrag als "lernfähig", als es um sein Bild von Psychiatrie ging.

Anmoderation: Autor und Journalist Günter Wallraff hat den Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde besucht. Vor 1.400 Zuhörern sprach er über seine persönlichen Erfahrungen mit psychisch kranken Menschen und in psychiatrischen Einrichtungen.

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Nachrichtentext: Wallraff sprach seine Solidarität gegenüber Menschen aus, die am Rande der Gesellschaft stehen. Er fühle sich denen zugehörig, die nicht dazugehören, so der Publizist in seiner Ansprache. Kritisch berichtete er über die Zustände in einer psychiatrischen Klinik, die er 1969, getarnt als Patient, besuchte: von überfüllten Schlafsälen, in denen Menschen festgeschnallt oder ruhig gestellt wurden. Es sei nicht möglich gewesen, in dieser Einrichtung normal zu erscheinen, fasste Wallraff seine Erfahrung dort zusammen, räumte aber im Anschluss an seinen Vortrags versöhnlich ein, dass in Psychiatrien heute solche Zustände natürlich nicht mehr denkbar seien. Immer noch kritisch betrachte er die Pharmakonzerne. Dennoch lobte Wallraff die Arbeit der Psychiater heute und nannte sich selbst lernfähig.Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde hatte Wallraff zu ihrem diesjährigen Kongress nach Berlin eingeladen, um mit ihm über die Darstellung von Psychiatrie in den Medien zu diskutieren.
Sarah Tschernigow Nachrichtenredaktion Berlin
 
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Andreas , 21.03.2012 10:46:07

Günter Hagemeister
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Wallraff:
„..räumte aber im Anschluss an seinen Vortrags versöhnlich ein, dass in Psychiatrien heute solche Zustände natürlich nicht mehr denkbar seien."
Ich habe als Angehöriger und Vater in den Wochen vor diesem DGPPN-Kongress mehrfach mit Herrn Wallraff persönlich gesprochen und ihn auf zahlreiche „Fälle" schriftlich hingewiesen, u.a. auf die folgenden Seiten im Netz:
http://www.todinr...
http://www.todinr...klinik.PDF
http://www.todinr.../mager.pdf
http://igelin.blo...

Stimmt der Satz doch:

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing" – sehr schade

„..räumte aber im Anschluss an seinen Vortrags versöhnlich ein, dass in Psychiatrien heute solche Zustände natürlich nicht mehr denkbar seien."???

298
MariosVater , 21.03.2012 10:54:41

Lieber Admin,

ich bedanke mich sehr für diese Hilfe beim Posten.
Jetzt funktioniert das auch mit dem nächsten Beitrag.

Für Interessierte blende ich hier einen Link zu einem Forum ein, wo diese Argumentation zeitnah stattfand.
Ich hätte das damals nicht für möglich gehalten:

http://www.kompet...topic=6257

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