Jedes 100. Mädchen erkrankt an einer Essstörung
Jedes 100. Mädchen erkrankt an einer Essstörung

Eine wichtige Ursache für Verhaltensauffälligkeiten in der Schule stellen entwicklungsbedingte Probleme der Adoleszenz dar. Die Adoleszenz ist der Lebensabschnitt mit den meisten psychischen Störungen. Der Beitrag will versuchen, u.a. neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung, aber auch zu sozialen Stressoren in dieser Lebensphase zu vermitteln.

Bestimmte Störungen zeigen einen besonders hohen Anstieg in Pubertät und Adoleszenz. Hierzu gehören u. a. die Essstörungen, aber auch dissoziale Störungen und Depressionen.

Ungefähr jedes 100. Mädchen erkrankt an einer schwerer wiegenden Essstörung. Der Vortrag hat sich zum Ziel gesetzt, die Lehrer über frühe Symptome einer solchen Störung zu informieren und auf die Notwendigkeit hinzuweisen, rechtzeitig Eltern und die Schülerin selbst anzusprechen. Präventivmaßnahmen, die keinesfalls in einer Aufklärung durch Frontalunterricht bestehen, werden diskutiert.

Ein weiteres zunehmendes Problem bei Schülern in der Adoleszenz ist die Zunahme der Schulverweigerung. Neue Untersuchungen weisen darauf hin, dass bis zu 25 Prozent aller Schulverweigerungen auf eine psychische Störung des Schülers zurückzuführen sind.

Die häufigsten psychischen Ursachen und deren mögliche Abklärung sollen daher genauer dargestellt und diskutiert werden, da eine frühzeitige Erkennung eine Chronifizierung des Schulabsentismus vermeiden hilft.

Kontakt:
Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Universitätsklinikum Aachen
RWTH Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Tel.: 0241-8088737
Fax: 0241-8082544
E-Mail: bherpertz-dahlmann[at]ukaachen.de
 
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