Ausnahme|Zustand 2009 - Verrückt nach Leben
Leipzig, 9. Januar 2009
Ausnahme|Zustand 2009 - Verrückt nach Leben
Bundesweites Filmfestival 2.Staffel: 12. Januar bis Juli 2009 in 30 Städten Deutschlands


Der Sänger Carlos Fassanelli eröffnet am 12. Januar 2009 die zweite Staffel des bundesweiten Filmfestivals Ausnahme|Zustand 2009 - Verrückt nach Leben im Cineplex Bayreuth. Er wird seine Version von „My Way“ singen, mit der er 2008 in der RTL Show „Das Supertalent“ ein Millionenpublikum verzauberte. „Ich habe mich bei 'Das Supertalent' über meine, seit 19 Jahren bestehende HIV-Infektion geoutet und meine Homosexualität.

Mein Ziel: Menschen, egal was für ein Schicksal sie haben, Mut und Kraft zu geben. Ich freue mich, mit meinen Lebenserfahrungen viele Menschen zu unterstützen!!! Deshalb bin ich bei Ausnahme|Zustand-Verrückt nach Leben dabei.“ Genau wie Inka Bause, Festivalschirmherrin und RTL-Star 2009. Sie wird am 6. März 2009 dabei sein, wenn das Filmfestival in Leipzig Station macht.

Das Filmfestival tourt von Januar bis Juli 2009 durch 30 Städte und wird von über 80 kommunalen und regionalen Einrichtungen, Vereinen und Verbänden vor Ort getragen. Im Herbst 2009 geht das Festival mit noch einmal 15 Städten in die letzte Runde. Damit ist Ausnahme|Zustand das Filmfestival mit den meisten Spielorten in Deutschland. Das Festival wurde im Oktober 2008 in Berlin eröffnet und geht über das digitale Kino ON TOUR durch Deutschland. Bisher erlebten mehr als 7.000 Menschen in 13 Städten das Filmfestival. Favoriten beim Publikum sind der Film „Lebenszeichen“ und das Kurzfilmprogramm „... und plötzlich ist alles anders“. „Interessante Filme, die keine Werbung für eine bestimmte Richtung machen, sondern authentisch Situationen von Jugendlichen zeigen“, so schrieben uns Schüler aus München und Osnabrück. Alle Filmvorstellungen werden begleitetet von Aktionen, Gesprächen mit Film-Helden, Filmemachern und Experten.

Ausnahme|Zustand – Verrückt nach Leben präsentiert sieben aktuelle Filmprogramme – neu für das deutsche Kino -, die vom alltäglichen Wahnsinn jugendlicher Lebenswelten zwischen Einsamkeit, Angst, Schulversagen, Hoffnungslosigkeit, Gewalt, Drogen und Suizid erzählen. Vor allem aber zeigen sie, was junge Menschen stark macht: Freundschaft, Respekt, gebraucht und geliebt zu werden. Dafür stehen aus den Niederlanden „Übergeschnappt“ von Martin Koolhoven. Was macht man, wenn die eigene Mutter viel verrücktere Ideen hat als man selbst? Eine Komödie für die ganze Familie, die auf unkonventionelle Weise ein schwieriges Thema aufgreift: Wie leben Kinder mit Eltern, die psychisch krank sind?

Aus Deutschland „Lebenszeichen“. Die Dokumentation vom Medienprojekt Wuppertal geht der Frage nach, was junge Menschen dazu bringt, sich selbst zu verletzen. Die fünf Protagonistinnen nehmen die Zuschauer mit in ihre auf den ersten Blick kaum einfühlbare Welt. Folgt man ihnen, machen sie Mut, selbstverletzendes Verhalten offen und tabulos anzusprechen.

Aus den USA der Dokumentarfilm „War Child“ von C. Karim Chrobog. Sein Protagonist Emmanuel Jal war Kindersoldat im Sudan, desertierte mit 400 anderen „Lost Boys“, von denen nur 16 überlebten. Emmanuel war einer davon. Diese Erfahrungen haben ihn schnell erwachsen werden lasse. Heute ist er in Afrika ein Star, ein Rapper, der weiß, worüber er rappt: Gewalt, Korruption, neuer Kolonialismus, Verzeihung statt Rache.

Zum Programm gehört auch der mit dem First-Step-Award ausgezeichnete Spielfilm "Nacht vor Augen" über einen deutschen Soldaten, der von seinem Afghanistan-Einsatz heimkehrt und nun seinen Platz in der Familie und in der Gesellschaft nicht mehr findet. Im Kurzfilmprogramm ".. und plötzlich ist alles anders" geht es um die Brüche und jähen Wendungen im Leben von Jugendlichen. Happy End nicht vorprogrammiert. Und schließlich "Emoticons" von Heddy Honigmann - ein Film, der das Internet aus einem anderen Blick sieht, als Mittel zur Selbsthilfe, um Freunde und guten Rat zu finden, die in Krisen helfen können.

Ausnahme|Zustand – Verrückt nach Leben ist eine Initiative von Irrsinnig Menschlich und EYZ Media, gefördert von der AKTION MENSCH, in Kooperation mit über 150 Organisationen, Einrichtungen und Vereinen. Unser Ziel: die seelische Fitness von Heranwachsenden zu fördern, Jugendliche zu ermutigen, offener mit ihrer Gedanken- und Gefühlswelt umzugehen. „Aber auch Erwachsene wie Eltern, Lehrer, Politiker, Sozialarbeiter und Ärzte sollten das Filmfestival als eine Chance sehen, sich mit der Lebenswelt junger Menschen zu beschäftigen und mehr über diese zu erfahren“, wie Prof. Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, hervorhebt.

Überregionale Partner sind: BARMER, Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), Bundesärztekammer (BÄK), Bundeselternrat (BER), Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V., Freunde fürs Leben e.V., Zentrum für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg Filmpaten sind: terres des hommes – Hilfe für Kinder in Not, Bundesverband Angehöriger psychisch Kranker e.V., das Vivantes-Klinikum Berlin und der Deutschen Caritasverband e.V.

Medienpartner sind: Jugendzeitschrift Deutschland SPIESSER und lebensrausch.com, das Online-Projekt des Verbandes junger Medienmacher Sachsen-Anhalt. Weitere Informationen, den Presse-Downloadbereich mit Fotos und Materialien zum Filmfestival finden Sie unter: www.ausnahmezustand-filmfest.de

Medienkontakt:
Irrsinnig Menschlich e.V.
Dr. Manuela Richter-Werling
Tel. 0341-2228990
Mobil: 0170-4121534, E-Mail: info@irrsinig-menschlich.de

Quelle: http://www.ausnahmezustand-filmfest.de
 
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