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Willkommen

Liebe Besucherinnen und Besucher dieses Projektes,

diese Seite soll eine Hilfe für Betroffene und Angehörige von schizophren erkrankten Menschen und Interessierten sein. Weiterhin soll sie als Informationsquelle für professionelle Mitarbeiter in der psychiatrischen Landschaft dienen.

Ziel dieses Projektes

Das Ziel dieses Projektes ist, eine Selbsthilfegruppe im Internet aufzubauen, die sich über das Internet bundesweit austauscht, um Erfahrungen, Probleme und Sorgen zu besprechen. Weiterhin soll dieses Projekt gegen die Stigmatisierung und zum Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft beitragen.
Wenn Sie meine Arbeit und dieses Projekt unterstützen möchten, drucken Sie bitte den aktuellen Flyer aus und verteilen ihn und/oder senden ihn per E-Mail an Interessierte.
Den Flyer erhalten Sie unter folgenden Link: Download Flyer des Schizophrenie-Netz.info

Was diese Web-Seite bietet:

Diese Web-Seite bietet ein öffentliches Forum, Artikel über die Schizophrenie, News und Hinweise auf verschiedene Veranstaltungen und Downloadmöglichkeiten für verschiedene Dokumente zum Thema Schizophrenie sowie einen Newsletter der unregelmäßig erscheint. Ein Vorteil bei einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung ist, dass Sie an den Diskussionen im Forum teilnehmen können, wo Angehörige, Betroffene, Interessierte und zukünftig Professionelle sich mit dem Thema der Schizophrenie auseinander setzen sowie die Möglichkeit sich mit anderen Mitgliedern oder mir per privater Nachricht auszutauschen. Diese privaten Nachrichten sind nicht öffentlich zugänglich. Diese Web-Seite gibt Tipps, Anregungen und Informationen über die Schizophrenie. Für eine Registrierung müssen Sie lediglich ein Pseudonym als Benutzernamen, ein Passwort und eine gültige E-Mail-Adresse angebeben, damit Ihr Benutzerkonto freigeschaltet werden kann.

Was diese Web-Seite nicht bietet:

Diese Web-Seite kann keinen Ersatz bieten sich bei professionellen Ärzten oder Therapeuten beraten zu lassen. Desweiteren sind rechtliche Fragen an geeigneten Orten zu stellen, da wir hier keine Rechtsberatung anbieten können. Wir können lediglich Tipps geben, wo Sie sich hinwenden können.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Liebke

 
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Überall Augen
Ich bin "neu" hier und möchte mich vorstellen
38 0 Thomas Riesner
19.09.2017 18:37
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35 0 Thomas Riesner
17.09.2017 15:15
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Kunst und Psychiatrie
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Kunst und Psychiatrie
Ich bin "neu" hier und möchte mich vorstellen
167 0 Thomas Riesner
17.08.2017 15:59
 
Arbeitslosigkeit – Gefahr für die psychische Gesundheit
Arbeitslosigkeit kann krank machen. Daten des aktuellen BKK-Gesundheitsreports belegen, dass stressbezogene Symptome, Depressionen, Angst und psychosomatische Beschwerden bei Arbeitslosen häufiger diagnostiziert werden als bei Berufstätigen. Trotz erfolgreicher Maßnahmen bestehen weiterhin Umsetzungsdefizite bei der Prävention und beruflichen Wiedereingliederung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Zusammenarbeit von Psychotherapeuten und Arbeitsvermittlung sollte daher verbessert werden.
 
Systemische Psychotherapie wirkt – IQWiG veröffentlicht Prüfbericht
Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat gestern einen Prüfbericht veröffentlicht, der zahlreiche Hinweise und Anhaltspunkte für den Nutzen von Systemischer Therapie bei Erwachsenen aufweist. Die beiden systemischen Fachverbände, DGSF und SG, begrüßen die positive Begutachtung und sind zuversichtlich, dass Systemische Therapie künftig in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen wird.

Nicht weniger als 780 Seiten lang ist der Vorbericht, in dem das IQWiG Studien zur Wirksamkeit von Systemischer Therapie gesammelt und ausgewertet hat. Fazit: in nahezu allen relevanten Störungsbereichen liegen Hinweise oder Anhaltspunkte für den Nutzen vor. Besonders klare Hinweise auf die Wirksamkeit Systemischer Therapie fanden die Forscherinnen und Forscher für die Störungsbereiche Angst- und Zwangsstörungen sowie Schizophrenie. Dabei handelt es sich um für die psychotherapeutische Versorgung besonders relevante Störungen: Angst- und Zwangsstörungen zählen zu den am stärksten verbreiteten und Schizophrenie zu den schwersten Störungen mit einem besonders hohen Leidensdruck für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige.
 
Metakognitive Therapie - Neuer Behandlungsansatz bei Zwangsstörungen
Zwangsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Bisher wird diese Erkrankung meist mit einer kognitiven Verhaltenstherapie behandelt - einer effektiven Behandlungsmethode, von der aber nicht alle Patienten profitieren können. An den Psychologischen Instituten der Universität Leipzig und der Philipps-Universität Marburg wird deshalb derzeit eine neuartige Therapiemethode für die Zwangserkrankung erforscht - die metakognitive Therapie. Schwerpunkt ist dabei die Veränderung von krankheitstypischen Annahmen und Verhaltensweisen.

Auf ausgedehnte Konfrontationen mit zwangsauslösenden Situationen wie in der kognitiven Verhaltenstherapie wird in diesem Therapieansatz ausdrücklich verzichtet. In einer ersten Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten in Leipzig und Marburg konnten für die metakognitive Therapie von Zwangskranken beachtliche Therapierfolge nach sehr kurzer Therapiedauer erzielt werden. "Unsere Ergebnisse sprechen für eine vergleichbare, gute Wirksamkeit beider Therapieformen - die metakognitive Therapie war in der Pilotstudie genauso erfolgreich wie die klassische Konfrontationstherapie und brauchte dafür weniger Therapiezeit.
 
Radiobeitrag: Gespräch mit Menschenrechtsanwalt David Schneider Addae-Mensah
David Schneider Addae-Mensah ist Rechtsanwalt in Karlsruhe und Strasburg. Im Frühjahr 2011 erstritt er vor dem Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil zu psychiatrischer Zwangsbehandlung. Von einer Psychiatrie ohne Zwang und Gewalt sind wir allerdings immer noch sehr weit entfernt...
 
Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung
Depressionen behandeln: Psychopharmaka sind nicht für jeden Betroffenen die beste Lösung

Behandlungen mit Psychopharmaka können nur dann ihr volles Potenzial entfalten, wenn zusammen mit der Behandlung auch die Umwelt und das Verhalten der Patienten stimuliert werden. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Forschungsteam aus klinischen Psychologen, Psychobiologen, Neurowissenschaftlern und Psychiatern. In einer Zusammenschau von über 150 Arbeiten analysierten die Wissenschaftler Erkenntnisse aus Placebostudien, Untersuchungen zur Neuroplastizität und Tierstudien. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Neuroscience and Biobehavioral Reviews“ erschienen.

Placebos wirken fast so gut wie Medikamente
Psychopharmaka lindern die Symptome bei Störungen wie Depression oder Schizophrenie häufig, aber sie tun es nicht immer. Es gibt immer stärkere Hinweise darauf, dass es eine Reihe von Umgebungsbedingungen gibt, die die Wirksamkeit günstig beeinflussen.
So zeigen Studien zur Wirkung von Psychopharmaka, dass Placebo-Reaktionen oft sehr hoch sind, manchmal wirken sie ebenso gut wie Medikamente.
 
Zeit lindert den Schmerz der Trauer
Wie reagieren Menschen auf den Verlust eines geliebten Angehörigen? Diese Frage haben Psychologen der Universität in einer neuen Studie mit mehr als 500 Teilnehmern untersucht. Ihre Ergebnisse korrigieren einige gängige Vorstellungen vom Trauern.

Der Ehemann ist an Krebs gestorben, die Tochter bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Für die Ehefrau im einen, für die Eltern im anderen Fall ist eine Welt zusammengebrochen. Und immer haben die Betroffenen zunächst das Gefühl, dass kein Stein mehr auf dem anderen steht. Wie geht es Menschen nach solch einem Schicksalsschlag? Wie bewältigen sie diesen Verlust, wie verläuft ihre Trauer? Und wie lange dauert es, bis das Schlimmste überwunden ist? Psychologen der Universität Würzburg haben diese Fragen untersucht; in der aktuellen Ausgaben der Zeitschrift für Gesundheitspsychologie stellen sie ihre Ergebnisse vor.

 
Behandlung von Psychosen: Ambulante Verhaltenstherapie zeigt gute Wirkung
Patienten mit Psychosen profitieren von einer ambulanten Verhaltenstherapie. Das zeigt eine klinische Studie von Psychologen der Universitäten Hamburg und Marburg, in der die Störungsverläufe von Probanden einer Therapiegruppe mit denen einer Wartegruppe verglichen wurden. Patienten der Therapiegruppe zeigten im Vergleich zur Wartegruppe nach der Therapie eine größere Verbesserung der Symptome, konnten ihren Alltag besser bewältigen und waren insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Die Ergebnisse der Studie wurden im "Journal of Consulting and Clinical Psychology" veröffentlicht.

Verfolgungsängste, Stimmenhören, Antriebsverlust. Neben diesen typischen Symptomen haben Patienten mit Psychosen oft auch mit Stigmatisierung, Rückzug und Hoffnungslosigkeit zu kämpfen. Medikamente gelten bei Psychosen bis heute als die Therapie erster Wahl. Obwohl die kurzfristige Effektivität der Behandlung belegt ist, helfen Medikamente nicht jedem und haben oft stark beeinträchtigende Nebenwirkungen. Viele Patienten wünschen sich eine über Medikamente hinaus gehende Therapie.
 
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