Gehirn&Geist ist das Psychologie-Magazin aus dem Verlag Spektrum der Wissenschaft und erscheint 10 x im Jahr. Namhafte Forscher und Journalisten berichten von den spannenden Expeditionen in die Welt im Kopf - fundiert und allgemein verständlich. Gehirn&Geist bedient alle Themen rund um Psyche und Verhalten, Wahrnehmung und Bewusstsein, Intelligenz, Kreativität, Gefühle und Gedächtnis. Neue Trends in der Psychotherapie und Medizin (z. B. Alzheimer, Depression, ADHS) gehören ebenso dazu wie gehirngerechtes Lernen, Kindererziehung und gesellschaftliche Debatten, etwa um die Willensfreiheit. Mehrere Seiten im Heft zu aktuellen Buch- und Produktneuerscheinungen sowie Gehirntraining und Coaching- Strategien runden das redaktionelle Angebot ab.
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diese Seite soll eine Hilfe für Betroffene und Angehörige von schizophren erkrankten Menschen und Interessierten sein. Weiterhin soll sie als Informationsquelle für professionelle Mitarbeiter in der psychiatrischen Landschaft dienen.
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Das Ziel dieses Projektes ist, eine Selbsthilfegruppe im Internet aufzubauen, die sich über das Internet bundesweit austauscht, um Erfahrungen, Probleme und Sorgen zu besprechen. Weiterhin soll dieses Projekt gegen die Stigmatisierung und zum Abbau von Vorurteilen in der Gesellschaft beitragen. Wenn Sie meine Arbeit und dieses Projekt unterstützen möchten, drucken Sie bitte den aktuellen Flyer aus und verteilen ihn und/oder senden ihn per E-Mail an Interessierte. Den Flyer erhalten Sie unter folgenden Link: Download Flyer des Schizophrenie-Netz.info
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Im Laufe des Lebens erkrankt ca. 1% der weltweiten Bevölkerung an einer schizophrenen Störung. Dabei ist es unerheblich welcher Religion oder Nationalität die Menschen angehören. Dies lässt den Schluss zu, dass die Schizophrenie eine weit verbreitete psychische Störung ist und dem Gesundheitswesen Milliarden Euro im Jahr kostet. Fast jeder hat in seinem Umfeld (Verwandte oder Bekannte) die an einer Schizophrenie erkrankt sind. Immerhin hat einer von hundert einmal im Leben eine schizophrene Erfahrung. Im Verlauf dieser Krankheit kann es immer wieder zu Akutphasen kommen, welche aber durch eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten (Neuroleptika) sowie einer gezielten Psychotherapie ganz gut zu kontrollieren sind. Zur Not sollte auch immer ein Bedarfsmedikament beim Patienten vorhanden sein um im Notfall sofort auf Symptome reagieren zu können. Sehr wichtig ist, wenn Symptome auftreten nicht lange warten und beobachten was passiert sondern sofort handeln, sei es nun die zusätzliche Einnahme des Bedarfsmedikamentes oder halt der unverzügliche Gang zum behandelnden Arzt oder Therapeuten, auf jeden Fall darf der Patient nicht warten und muss sofort handeln. Dazu sind regelmäßige Gespräche mit dem behandelnden Arzt oder Therapeuten, sowie ein gutes Vertrauensverhältnis, eine Behandlung auf gleicher "Augenhöhe" und absolute Ehrlichkeit beiderseits sehr von Vorteil. Ob ein Bedarfsmedikament dem Patienten verschrieben wird entscheidet jedoch der behandelnde Arzt. Wenn der Patient sehr gut mit seiner Krankheit und deren Symptomen klar kommt und genau weiss wie er zu handeln hat, dann sollte der Verschreibung nichts im Wege stehen, auch ein gut funktionierendes Umfeld (Familie, Freunde oder Kollegen) wirkt sich positiv aus.
Die weit verbreitete Meinung in der Bevölkerung, dass Schizophrenie gleichbedeutend sei mit einer Persönlichkeitsspaltung trifft absolut nicht zu. Schizophrenie bedeutet lediglich soviel wie eine verschobene Wahrnehmung der Realität zu haben - verrückt (von verrücken, quasi die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten). Ein Beispiel, nehmen wir mal an auf einem Dach ist eine normale Dachantenne zu sehen, für einen gesunden Menschen eigentlich kein Problem, nur ein schizophren erkrankter Mensch sieht darin einen Sendemast von Agenten und glaubt beobachtet zu werden. Weitere Symptome können Halluzinationen sein, akustische Halluzinationen (Stimmen hören), Geruchshalluzinationen ("Ich rieche Gas, soll ich vergast werden?") oder optische Halluzinationen ("Ich sehe Fratzen die mir übel mitspielen."). Ein weiteres Symptom der Schizophrenie ist Angst oder gar Panik aus heiterem Himmel und das vertraute Personen auf einmal gegen einen sind und eventuell einem nach dem Leben trachten (Verfolgungswahn).
Daraus resultiert in sehr vielen Fällen ein sozialer Rückzug, Lustlosigkeit, Arbeitsverlust und die Abschottung vom gewohnten Umfeld. Selbst gewohnte Geräusche können einen verwirren und Angst machen. Meist bleibt die Schizophrenie mehrere Wochen, Monate oder gar Jahre unbehandelt, was eine Behandlung negativ beeinflusst, da dann meist eine Krankheitseinsicht fehlt und eine Heilung nahezu unmöglich ist. Aber wir sind alle keine Ärzte und woher sollen wir wissen was los ist, denn nicht jeder kennt sich in der psychiatrischen oder psychologischen Medizin aus.
Andreas Liebke
Alle Psycho, oder was?
Alle Psycho, oder was?
Rostocker Psychosomatik-Experte kritisiert die Medikalisierung sozialer Probleme
Alle Psycho oder was? Diesem Hype steht Professor Dr. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin an der Universitätsmedizin Rostock, skeptisch gegenüber. Doch wie viel Erschöpfung ist normal? Denn, immer häufiger scheinen Stress, Angst, Beziehungsprobleme, Arbeitsüberlastung oder Arbeitslosigkeit sowie andere berufliche oder soziale Schwierigkeiten zu psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen zu führen.
Neues Online-Journal zum Thema Computationale Pharmakologie unter wissenschaftlicher Leitung des ZI
Neues Online-Journal zum Thema Computationale Pharmakologie unter wissenschaftlicher Leitung des ZI
Bei dem Online-Journal In Silico Pharmacology des Springer Verlags handelt es sich um eine interdisziplinär angelegte Open access Plattform, deren Schwerpunkt im Bereich der Computationalen Pharmakologie liegt. Als relativ neuer Forschungszweig nutzt die Computationale Neurowissenschaft Methoden der Informatik, um komplexe naturwissenschaftliche Fragestellungen zu lösen. Damit steht Computationale Pharmakologie an der Schnittstelle zwischen der Anwendung mathematischer Methoden und der Prüfung von Substanzen zur Medikamentenentwicklung.
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI): Borderline-Persönlichkeitsstörung - Klinische Forschergruppe arbeitet an der Entwicklung neuer Therapien
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI): Borderline-Persönlichkeitsstörung - Klinische - Forschergruppe arbeitet an der Entwicklung neuer Therapien
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine häufige und schwerwiegende psychische Störung, die unbehandelt oft einen chronischen und schweren Verlauf nimmt. Die Betroffenen leiden unter starken Gefühlsschwankungen und haben große Schwierigkeiten, ihre Emotionen zu kontrollieren, was auch zu Selbstverletzungen führen kann. Wissenschaftler des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit und des Universitätsklinikums Heidelberg erforschen jetzt gemeinsam neue Therapieansätze.
„Psychische Gesundheit“ im Visier der DHBW Stuttgart
Die DHBW Stuttgart widmet sich verstärkt der Frage nach der Psychischen Gesundheit der Studierenden. Eine breit angelegte Befragung von mehr als 7100 Studierenden aus allen drei Fakultäten der DHBW Stuttgart im vergangenen Sommer ist ein erster Schritt und belegt: Die allgemeine Belastung der Studierenden liegt im mittlerer Bereich. Zahlreiche Studierende fühlen sich allerdings auch stärker durch das Studium belastet, können aber zumeist gut mit den Belastungen umgehen.
Durchgeführt wurde die Befragung durch die Arbeitsgruppe „Psychische Gesundheit“ der Fakultät Sozialwesen. Ziel war es, Belastungen und Möglichkeiten zur Unterstützung der Studierenden zu identifizieren.
Heidelberg. Schlafen ist gesund: Der Körper nutzt die Nachtruhe, um beschädigtes Gewebe zu reparieren und Krankheitserreger zu bekämpfen. Das Gehirn verarbeitet, was wir tagsüber gelernt haben. Doch fast die Hälfte aller Kinder in Deutschland leidet unter Schlafstörungen. Sie können schlecht einschlafen, wachen nachts oft auf, schlafwandeln oder sind tagsüber sehr müde. Was man dagegen tun kann und welche Erkenntnisse Wissenschaftler über das Schlafen und Träumen gewonnen haben, berichtet das Jugendmagazin "Spektrum neo" in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Titel 'Der menschliche Körper'.
Spektrum neo Nr. 4
Der Schlafforscher Michael Schredl untersucht vor allem Albträume – von ihnen werden Kinder viel öfter geplagt als Erwachsene. Wer sich tagsüber vor vielem fürchtet oder unter Stress leidet, scheint auch mehr schreckhafte Träume zu haben...
Erhöhte Konzentration von Antikörpern gegen Glutamat-Rezeptoren im Blut von Schizophrenie-Patienten nachgewiesen
Ein fehlgeleitetes Immunsystem ist vermutlich bei einem Teil der Patienten mit einer Schizophrenie der Auslöser von Halluzinationen. Darauf weisen Forschungsergebnisse hin, die eine Arbeitsgruppe unter Leitung von PD Dr.
Johann Steiner und Prof. Dr. Bernhard Bogerts von der Magdeburger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern am Institut für Experimentelle Immunologie (Euroimmun, Lübeck) in der aktuellen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „JAMA Psychiatry“ vom 23. Januar veröffentlicht hat (doi:10.1001/2013.jamapsychiatry.86).
Ursachen der Schizophrenie
Bereits vor über hundert Jahren prägte der Schweizer Psychiater Eugen Bleuler den Begriff Schizophrenie. Charakteristisch für das akute Krankheitsbild sind Halluzinationen wie Stimmen hören, Wahnvorstellungen und Denkstörungen. Trotz vieler medizinischer Fortschritte blieben die biologischen Ursachen teilweise rätselhaft. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass genetische Veranlagungen eine wichtige Rolle spielen. ...
Besserer psychischer Arbeitsschutz braucht konkrete Handlungsleitfäden für die Unternehmen
Besserer psychischer Arbeitsschutz braucht konkrete Handlungsleitfäden für die Unternehmen
Leipzig, 22. Januar 2013 – Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe begrüßt die Pläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen für eine Initiative zum besseren psychischen Arbeitsschutz. Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, schätzt dabei konkrete Handlungsleitfäden für Unternehmen als wirkungsvoller ein als weitere gesetzliche Regelungen. Vorbildcharakter könnten die Leitfäden für Alkoholerkrankungen am Arbeitsplatz haben.
Der am 29. Januar angekündigten Informationsveranstaltung zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz in Berlin, zu der Frau von der Leyen Vertreter der Arbeitgeber, Gewerkschaften und gesetzlichen Unfallversicherung eingeladen hat, geht eine Diskussion voraus, die die IG Metall im Sommer des vergangenen Jahres mit der Forderung nach einer Anti-Stress-Verordnung befeuerte. Ende 2012 wurden die Begriffe „psychische Belastungen“ und „psychische Gesundheit“ ins Arbeitsschutzgesetz aufgenommen...