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Eine Hauptressource
Nase im Wind
Zur zeit stecke ich nin einer Kriese. ich hänge quasi in der Luft. Kraft und sonstige Ressorcen habe ich im Moment kaum zur Verfügung. jetzt habe ich wieder eine Durststrecke vor mir. meine beinahe einzige Ressource ist mein Durchhaltevermögen diese Zeit durchzuhalten. Es auf mich zukommen lassen.
Dazu gehört für mich, eine verzwifelte Situation anzunehmen wie sie jetzt ist. Meine wichtigste Erfahrung in meinem Leben ist das wissen darum das es eine Frage der Zeit ist bis die Ideen wiederkommen, auch wenns öfter mal lange dauert. Und das es sich jedesmal lohnt durchgehalten zu haben.

Jonny Frown
 
Andreas
Hallo Jonny,

wenn du in einer Krise steckst hast du mit absoluter Sicherheit deine Möglichkeiten aus dieser Krise wieder heraus zu kommen. Nutze deine Kontaktmöglichkeiten, suche dir Gesprächspartner, aber warte nicht darauf das sich die Menschen bei dir melden. Da wir uns ja persönlich kennen, biete ich dir an, mich anzurufen. Dann können wir reden.
Keine Situation ist so aussichtslos wie sie auf den ersten Blick hin scheint. Ich habe dir schon einmal erzählt, dass man lediglich den "Stein ins rollen bringen" muss um etwas zu ändern. Mal ist etwas mehr Schwung notwendig, mal genügt ein kleiner Anstoß. Wichtig ist aber, dass du "das Zepter" selber in die Hand nimmst.

Damit du aber eventuell auch wieder zu Ideen kommst sind unter Umständen auch Spaziergänge eine gute Wahl. Suche dir eine Gegend in der du dich wohlfühlst, wo vielleicht nicht so sehr viele Menschen unterwegs sind, wo du quasi deine Ruhe hast. Ich erreiche dies ganz gut in meiner unmittelbaren Umgebung wo einige Seen sind, um die ich spazieren gehen kann und bei Bedarf kann ich mich auch auf Parkbänke setzen und einfach die Natur genießen. Dabei erreiche ich einen Zustand von "Gedankenlosigkeit", nachdem man sehr gut die Gedanken neu ordnen kann und fast ein "neuer" Mensch ist. Ich bin der Meinung, dass gerade die Natur von der Gesellschaft wesentlich zu wenig oder einfach nur falsch genutzt wird.

Vielleicht sollten wir mal einen Spaziergang hier in meiner Umgebung machen. Vielleicht laden wir uns noch jemanden dazu ein und machen einen Spaziergang zu dritt.

Viele Grüße
Andreas
Bearbeitet von Andreas am 27.03.2009 02:41
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Nase im Wind
admin schrieb:
Hallo Jonny,

wenn du in einer Krise steckst hast du mit absoluter Sicherheit deine Möglichkeiten aus dieser Krise wieder heraus zu kommen.

Viele Grüße
Andreas


Danke, Dein Angebot habe ich im Hinterkopf. Schwebe zurzeit heimatlos u. orientierungslost zwischen dn Welten.

Meine Welt gibt es noch nicht, und ich sehe wenig Hoffnung zehnmal länger zu leben um einen einen Vorgeschmack der Welt noch mitnehmen zu können die mir wohl sehr viel vertrauter wäre.
"Ein" Problem ist - Ich bin nicht von dieser welt. Gehöre nicht in diese Epoche, kann aus diese Welt jedoch nicht ausbrechen.

Da ich vieles von dem was ich für "grundsätzlich" möglich erachte und realistisch erreicht werden könnte aber nicht realisiert werden kann, bin ich ziemlich allein auf dem Planeten.

Anstatt gegenseitig unterstützen die fantasiefähigkeit zu entwickeln ist die menschheit weitgehend darauf ausgerichtet sich weitgehend geistig u. gefühlsmäßig zu berenzen.

Mir könnte wohl letzlich, wirklich nur eine kontrollierte Schizopfrenie helfen. Dazu müsste ich ersteinmal zur Voraussetzung gelangen um mich in die Lage versetzen können weitaus mehr Fantasiefähigkeit zu entwickeln.
Mir fällt hier wieder Vincent Vangogh ein der heute ein gefeierter und steinreicher Künstler wäre würde der jetzt leben.


Schizophrenie selbst ist keine Erkrankung. Sie ist eher Fantasifähigkeit dessen Hintergrundzusammenhänge kaum verstanden wird und auch in der Philosophie offensichtlich noch keinen spezifischen Eingang gefunden hat.

Ich erkenne zuvieles als in dieser Gegenwartsgeschichte ausreichend kommuniziert werden darf oder kann, finde mich in diesem Caos von Halbwahrheiten nicht zurecht. - Nun ja, Alles ist wie es ist.

Absolutismus (einseitiger fester, nicht überprüfenden Glaube) - Überzeugung ohne Zweifel (Selbstreduktion), ist möglicherweise ein Manko meiner Selbst in diesem Leben. In dieser Epoche mit meinen geringen Möglichkeiten eventuell sogar eine Krankheit. Smile

Jonny
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Nase im Wind
Eine Psychose ist per see bereits eine Recource. Zumindest eröffnet sie zugang zu Recourcen die vorher ausgeblendet waren.

Eine wesentliche Recource in der Psychose sind die Recourcen der menschen im Umfeld die keine psychose haben und diese dem sich in der Phase einer Psychose befindenen den Raum zu lassen und zu geben seine erlangten Recource erleben u. ausleben zu lassen. Selbstverständlich innerhalb eines annehmbaren u. hilfreichen Rahmens.

es spricht einiges dafür sich in der Psychose z.B in die Zeit der Kreuzritter zu versetzen um sich auf seine weise mit den verhältnissen der Gegenwart auseinanderzusetzen. das funktioniert deshalb, weil die verhältnisse im vergleich zu damals sich im Wesentlichen nicht geändert hat, sich in der vermeintlich modernen Welt nur anders darstellt. Die Grundproblematik, das nahezu gleich gebliebene Level des miteinander umgehens besteht nach wie vor, und noch sehr lange.

Zumeist bedeutet Psychoseerleben, sich verfolgt fühlen. Dies spiegelt meiner Ansicht nach das tatsächliche verfolgt werden in der sog. kollektiven Realität wieder.
Vermeintlicher oder kurzfristiger Selbstschutz;
Andere u. sich selbst nicht verstehen wollen bzw. sich das nicht trauen, aus konditionierter Angst heraus andere u. sich selbst unterdrücken, vermeintliches gut meinen, etc. sind Verfolgung des anderen Menschen. Dieses nicht aktiv mit anderen Mnschen gemeinsam abbauen zu können bzw. diese gesellschaftlichen Mißstände nicht annehmbar schnell zu veringern bewirkt die vielfach ausgelöste Psychose.

Halbwissen und damit konfuse Fantasien schafft in der Psychose die erforderlichen Zerbilder um einen eigenen Weg (die Recourcen) zu suchen oder vielleicht zu sich selbst finden. Psychose ist im Erleben oder wird eine Hölle, eigentlich nur die herausforderung des Lebens vor dem versucht wurde wegzulaufen.
Von dem Grundgedanken; Nicht den Mut haben der Wahrheit im erforderlichem Maße ins Auge zu blicken führt in die Psychose. Dazu zählt auch, nicht ausreichend auf das sich ständig veränderende Leben vorbereitet / eingestimt worden zu sein.

Jedenfalls blweibt der Begriff Psychose als Erkrankung weiterhin zu 100% reine Spekulation und gerne an Psychose als krankheit glauben wollen und die andere Möglichkeit, es als anstrengenden Lernprozess verstehen, ausblenden um weitere Versuche zu unternehmen der Wahrheit aus dem Weg zu gehen, solange es nur geht.


Die Psychose und sie auszuleben ist der Grundstein zu einem künftig menschlicheren Miteinander.
Smile

Jonny
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Nase im Wind
Schizofred schrieb:

Die Psychose und sie auszuleben ist der Grundstein zu einem künftig menschlicheren Miteinander.
Smile

Jonny


Als ich meine Psychose hatte konnte ich nicht das Ruder rumreißen weil ich jedesmal vollständig in diese Welt hineingefallen/ weggetreten war. Mein psychoseerlebnis wiederholte sich jeden Abend aber nur kurzfristig. Ich hatte sofort anschließend täglich die Möglichkeit mich jedesmal damit auseinanderzusetzen.
Meine Recourcen ind also außerhalb dieses Zustandes gewesen. Die Recourse, Zusammenhänge gut kombinieren können verhalf mir warscheinlich diesen Zustand, nach ca. 1/2 Jahr zu beänden.

Mich interessiert, wie jemand der in dieser Vase einen gewissen Anteil an Realitäsbezug hatte diese Recourcen zur Beweltigung mit einzubeziehen.
jedenfalls sind begleitende gelegentliche oder teilweise vorhandene Lichtblicke eine Recource die mit Unterstützung einer Psychotherapie etabliert werden. Leider gibt es anscheinend wenige Therapeuten die sich darauf spezialisieren wärend der Psychosevase diese anzubieten. Es werden jedenfalls nicht gerade Informationen dazu verbreitet.

Jonny Wink
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Andreas
Hallo Jonny,

gestern war meine "Wahrnehmungsstörung" sehr extrem zu merken. Auch noch heute als ich zu meiner Schwester ging kam mir einiges merkwürdig vor. Ich war nun bis jetzt bei meiner Schwester im Garten. Im Moment bin ich anscheinend wieder halbwegs "klar" im Kopf. Da sich meine Vermutungen nicht bestätigt hatten. Was noch dazu kam war die Ablenkung von meinen Gedanken. Meine psychotischen Zustände werden durch meine Gedanken ausgelöst und mein schlechtes Gewissen. Von beidem wurde ich heute ganz gut abgelenkt. Vielleicht ist Ablenkung beim Beginn einer Psychose auch eine Art Ressource die man für sich nutzen kann. Zum beispiel habe ich gestern auch meine Fenster geputzt. In dieser Zeit ging es mir relativ gut, weil ich halt abgelenkt war und von meinen Gedanken lassen konnte.

Im Augenblick bin ich noch bei meinem Neffen und habe durch ihn Ablenkung.

In diesem Sinne alles Gute und bis bald
Andreas
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Nase im Wind
admin schrieb:
Hallo Jonny,

Im Augenblick bin ich noch bei meinem Neffen und habe durch ihn Ablenkung.

Andreas


Du hast völlig recht, ablenken am bestwen zu Beginn einer Störung. Recourcen sind imer vorhanden, und lassen sich z.B in Gespräch/Unterhalten wiederentdecken.

Eine Recource habe ich immer soweit diese gefordert wird. Sobald ich jemanden beim PC-Problem helfe wo ich dann bescheid weiß bin ich fast wieder ich selbst. Oder auch wenn ich wie hier ein Thema finde zu dem ich etwas sagen kann.
Um selbst etwas zu schreiben wärend einer Krisenmomente, dann muss ich einen Blitzeinfall haben der solange anhält bis ich im jeweilige Forum angekommen bin. Das darf nicht zu lange dauern. Falls ich erst den Pc starten muss kann die Zeitspanne bereits zu lang sein.
Eine krise bei mir wirkt sich als erstes in Zerstreutheit und Antriebstarmut aus, und die Konzentrationsfähigkeit schwankt sehr.

Hier meine soeben erdachte Blitzidee;
Es muss also spezifisch auf den Einzelnen ein Interessengebiet gefunden und möglichst vorhanden sein um dann etwas zu haben was einem vom Sessel reißt und nicht nervlich belastet. - Bei einer Fehlerbehebung am PC bin ich stundenlang unermütlich bei der Sache.

Ein unterstützungsring unter Betroffenen könnte soetwas abdecken. Das könnte so funktionieren das jemand beim Malern der Wohnung eines anderen mitmachen könnte dem es liegt. Mir liegt eigentlich alles rund um die Wohnung soweit ich es kann, was mir in den eigenen vier Wenden, "allein", seit langem nicht mehr möglich ist. Ich würde auf diese weise in Schwung kommen meine eingenen Angelegenheiten wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Solch ein Ring sollte zur gegenseitigen Unterstützung aber nicht zu einer Verpflichtung werden die unter Druck setzt - Falls ein Weilchen sich niemand findet dann ist abwarten angesagt. Es ist einfach gut zu wissen das jemand im Hintergrund da ist sobald dieser sich in der lage sieht zu unterstützen.
Außerdem können sich fußend auf einen solchen Ring soziale Kontakte er geben.

Ich habe immer wieder solche simplen Ideen für die sich leider keiner findet der dahinter stehend am Aufbau mitwirken wollen würde - 3 bis 4 müssten schon einpaar Strippen ziehen.
Soetwas kann man nicht mit den jetzt bestehenden Selbsthilfe-Organisationen im Hintergrund, machen. Es muss sozusagen ein privater und neutraler Boden sein - Privat engagiert und organisiert.

Jonny Wink
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
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