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Misshandlung in Grazer Klinik + die Folgen
mks
Hallo!

Mein Name ist Michael, stamme aus dem Norden von Niedersachsen (Buchholz/N.), und ich bin neu in diesem Forum.

Ich würde gern etwas über meine sehr unterschiedlich verlaufenden Reisen auf vier Kontinente berichten. Ich habe sowohl das Paradies als auch die Hölle auf Erden gesehen.

Außerdem habe ich internationale Berufserfahrung in England (Betreutes Wohnen) und Irland sammeln dürfen, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich habe in Australien Wüsten durchquert und bin Tausende von Meilen per Anhalter gefahren. Nirgendwo gab es Probleme.

Doch in einem Land, wo ich ganz und gar keine Probleme erwartet habe, brach die Hölle meines Lebens über mich herein, die bis heute(!) anhält: In Graz/Österreich.

Seit 2002 leide ich an teils schweren Depressionen - nach einem akuten Schub im November 2005 wollte ich mich in einer Grazer Klinik behandeln lassen und wurde dort drei Wochen später misshandelt. Davon habe ich mich nie wieder erholt.

Als Folge bin ich krank geworden; kann das Land aus finanziellen und mittlerweile auch aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen, weil es offenbar nicht möglich ist eine kleine Wohnung in meiner Heimatstadt zu finden, wo ich mich dann operieren lassen könnte.

So viel für den Moment!

Liebe Grüsse und herzliche Weihnachtsgrüße an alle User von Michael
http://www.michae...ebuch.com/
 
Web
Andreas
Hallo Michael,

ich habe gerade einen Teil Deiner Grazer Geschichte gelesen. Was dort mit Di gemacht wurde ist mit Sicherheit nich in Ordnung und auch absolut unverständlich. Normaler Weise sollte es ja so sein, dass wenn jemand Hilfe benötigt er auch diese bekommt. Ich weiß zwar nicht wie es in Deutschland so gehandhabt wird, aber es könnte durchaus Parallelen geben. Aber es kann auch sein, dass es immer davon abhängt an welche Menschen man gerät. In dieser Hinsicht scheinst du vollkommen und absolutes Pech zu haben. Nun ist es aber auch so, dass ich mich in Östereich und mit der Gesellschaft dort nich so wirklich gut auskenne.

Was du in deiner Situation tun könntest weiß ich auch nicht so wirklich. Vielleicht erkundigst du dich einmal im Internet, ob es soetwas wie einen Verband der Psychiatrie-Erfahrenen in Östereich gibt. Hier in Deutschland gibt es solch einen und der ist wieder unterteilt in die einzelnen Landesverbände. Da Östereich ja auch aus mehreren Bundesländern besteht, besteht auch die Möglichket, dass für das Bundesland "Steiermark" ein Landesverband der Psychiatrie-Erfahrenen existiert. Hier in Deutschland beraten diese Erfahrenen-Verbände teilweise auch in rechtlichen Angelegenheiten.

So viel erst einmal von mir. Ich wünsche dir trotz der widrigen Umstände in denen du dich Momentan noch befindest allesGuteund vor allem eine gute Besserung und angenehme Weihnachtsfeiertage. Da ich Deine Geschichte nicht bis zum Schluss gelesen habe bin ich auch nicht auf dem Laufenden was dich so angeht.

Bis bald und viele schöne Grüße sendet
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Andreas
Hallo Michael,

vielleicht hilft dir dieser Link weiter: http://www.schizo...en-94.html

Dieser Link ist zwar von der Östereichischen Schizophrenie-Gesellschaft, aber vielleicht findest du dort auch Hilfe.

Nochmals beste Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas!

Danke Dir herzlich für Deine freundliche Antwort. Besonders im Jahr nach der Misshandlung habe ich massiv versucht, in Graz Hilfe zu bekommen. Es gibt keine Hilfsorganisation, bei der ich nicht versucht habe, Hilfe zu bekommen. Oft wurde nicht einmal geantwortet oder man fühlte sich nicht zuständig.
Das hatte zur Folge, dass ich das Vertrauen in sogenannte Hilfsorganisationen in Graz verlor. Die Details stehen in meinem Bericht.

Auch habe ich versucht, Prozesskostenhilfe zu bekommen. Der Antrag wurde ohne (verständliche) Begründung abgelehnt.
Gesundheitlich geht es mir so schlecht, dass ich nicht mehr ein noch aus weiß.

Bekanntlich muss ich operiert werden, habe Schmerzen und stehe vor der perversen Alternative, mich entweder in der Stadt meiner Misshandlung, wo mir keine Person geholfen hat, operieren zu lassen oder mich in eine deutsche Obdachlosenunterkunft zu begeben.

Ganz aktuell habe ich am 24.12. einen Brief vom OLG Graz erhalten, indem erstmals zugegeben wurde, dass Seerainer sich "ungebeten eingemischt" habe - das war meine Misshandlung. Nachzulesen im IX. Kapitel. Konsequenzen hat das aber auch nicht!
Ich bin vollkommen verzeifelt.

Liebe Grüße, Michael
http://www.mkschu...e/austria/


 
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mks
Noch ein Nachtrag, Andreas:

Eine Gruppe Psychiatrie-Erfahrener ist mir in Graz nicht bekannt (woanders komme ich leider auch nicht hin). Ganz besonders schlechte Erfahrungen machte ich mit "Pro Mente" in Graz. Der Psychologin erzählte ich 2006 die Einzelheiten meiner Misshandlung. Sie versprach(!) sich wieder zu melden, was nicht geschah. Ein Jahr später erfuhr ich durch puren Zufall, dass sie nach Brasilien ausgewandert ist.
Gruss Michael
 
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Andreas
Hallo Michael,

der folgende Link führt dich zur Web-Site des deutschen Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener.
http://www.bpe-on...

Nimm doch bitte mit ihnen Kontakt auf und schildere dort kurz und knapp deine Geschichte. Ich mit meinen bescheidenen Kontakten kann dir beim besten Willen nicht viel weiterhelfen.
Vielleicht kann dir der deutsche Bundesverband weiterhelfen, da er international organisiert ist und kann dir eine Adresse oder Telefonnummer in Östereich nennen.

Wie schon erwähnt, meine Kontakte sind sehr bescheiden.

Mit besten Wünschen für deine Zukunft und schnelle Genesung
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas!

Danke für die Webadresse; ich werde mich bei denen mal melden. Danke Dir herzlich.

Michael
 
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mks
Lieber Andreas,

habe Frau Miriam Krücke am 26.12.08 die u.g. Mail geschickt () und nie eine Antwort erhalten:

Sehr geehrte Frau Krücke,

Mein Name ist Michael Schubert, 46 Jahre alt. Ich stamme aus Buchholz/Nordheide bei Hamburg. Seit 2002 leide ich an Depressionen. Auslöser waren die Trennung von meiner Partnerin, Kinder und Hund sowie der Verlust der Wohnung. Zwei Suizidversuche waren die Folge.

Ich begab mich im August 2005 auf Arbeitssuche in Österreich, was leider mit Schwierigkeiten verbunden war. Meine Ersparnisse gingen schnell für Miete, Kaution und Lebensmitteln drauf.

Ich bekam einen schweren Rückfall meiner Depressionen verbunden mit Angstattacken (Existenzangst). Der Winter stand bevor und ich hatte weder das Geld für Heizung noch für Nahrungsmittel. Die Behörden halfen nicht. In Absprache mit der Ärztin und einem Psychologen begab ich mich am 31. Oktober 2005 in die psychiatrische Klinik Sigmund Freud in Graz.

Mitte des Monats wurde ich hier massiv unter Druck gesetzt, was einen Suizidversuch auf Station zur Folge hatte, den ich überlebte. Fünf Tage später wurde ich psychisch misshandelt. Die Details stehen in meinem Bericht:
http://www.michae...a/nov.html

Diese Misshandlung habe ich nie verwunden; ich leide bis heute unter den traumatischen Erinnerungen (posttraumatische Belastungsstörung). Mein Leben wurde vollkommen zerstört. Niemand hat bis zum heutigen Tag geholfen. Meine deutsche Staatsbürgerschaft war mit ein Grund für die Misshandlung.

Das war noch lange nicht alles. In der Folge verbrachte ich fast zwei Winter in einer unbeheizten Wohnung. Folge: Die Wände wurden feucht; alles verschimmelte. Ich fand einen Teilzeitjob, konnte aber von € 716 netto die Wohnung im Winter nicht beheizen. Zusätzlich wurde mir das Wohngeld verweigert, weil sich mein Vermieter weigerte, mir einen korrekten Mietvertrag auszustellen, der Bedingung für den Antrag war:
http://www.michae...nung1.html

Aus Panik vor einem weiteren Winter in einer kalten Wohnung und vor einem Weihnachtsfest allein in diesen Bedingungen, unternahm ich am 22. Dezember 2006 einen weiteren Suizidversuch, den ich ebenfalls überlebte. Es ist schwer zu glauben: Aber ich kam zurück auf dieselbe Station, wo ich ein Jahr zuvor misshandelt wurde. Dieses Mal wurde ich nicht misshandelt, aber das wusste ich ja nicht vorher. So habe ich auf dieser Station Höllenängste durchgestanden. Die Tatsache, dass ich drei Monate vorher meinen Bericht ins Internet gestellt habe, war vielleicht der Grund, dass mir dieses Mal nichts getan wurde.

Ich habe die deutsche Botschaft in Wien mehrmals um Rückkehrhilfe gebeten. Die Unterstützung wurde mir gleich vierfach versagt – obwohl auf den offiziellen Webseiten sehr wohl Hilfe angeboten wird:
http://www.michae...ft/154.jpg
http://www.michae...ft/199.jpg
http://www.michae...t/tun2.jpg

Auch den Petitionsausschuss in Berlin habe ich um Hilfe gebeten. Nach über einem Jahr gab es ein negatives Ergebnis, dass vor Fehlern so wimmelte. Es wurde im Mai 2008 eine neue Prüfung veranlasst – nie habe ich ein Ergebnis erhalten:
http://www.michae...aumann.pdf
http://www.michae...ft/295.jpg

Im August 2007 konnte ich meine verschimmelte Wohnung zwar verlassen, doch schon im Februar 2008 wurden gleich mehrere Erkrankungen bei mir diagnostiziert, die zu einer oder zwei Operationen führen sollen:
http://www.michae...a/oll.html

Schlimmer noch sind die teils heftigen Magenschmerzen, unter denen ich seit Sommer 2008 leide. Medikamente schlagen nicht an.

Ich kann das Land aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen nicht aus eigener Kraft verlassen. Deutsche Botschaft in Wien und Auswärtiges Amt haben bis heute jede Hilfe verweigert, ohne eine Begründung zu liefern.

Ich habe verschiedene Hilfsorganisationen in Graz, Ombudsfrau, Patientenanwaltschaft, Ärztekammer, KAGes, Volksanwaltschaft, Weißer Ring etc. um Hilfe gebeten – größtenteils wurde nicht einmal geantwortet. Danach habe ich das Vertrauen in Graz vollkommen verloren.

Ich habe Anzeige erstattet. Das Ermittlungsverfahren wurde nach nur zwei Tagen eingestellt; Ermittlungsergebnisse wurden mir nicht mitgeteilt. Prozesskostenhilfe wurde mir, ebenfalls ohne Begründung, versagt. So hatte ich keinen Anwalt zur Verfügung, konnte mich juristisch nicht zur Wehr setzen.
http://www.michae...fort4.html

Die Schreiben von Gericht und Staatsanwaltschaft wimmelten von Fehlern; aber all das hatte keine Konsequenzen. Gericht und Staatsanwaltschaft bezeichneten mich wiederholt als Opfer, was für mich ein Widerspruch ist, weil mir sogar der Gang vor Gericht verweigert wurde:
http://www.michae...ia/349.jpg

Am 24. Dezember 2008 erhielt ich ein Schreiben vom OLG Graz, wo erstmals bestätigt wird, dass sich einer der Täter „ungebeten“ eingemischt hat – so nennt man dort meine Misshandlung:
http://www.mkschu...ia/411.jpg

Auch dieses Schreiben wimmelt von Fehlern. Details:
http://www.michae...fort4.html

Ich stehe jetzt vor der perversen Alternative mich in der Stadt meiner Misshandlung operieren zu lassen oder mich in meinem Gesundheitszustand in eine deutsche Obdachlosenunterkunft zu begeben.

Obwohl ich auf meiner Webseite die Namen der Täter nenne und sie z.T. mit Foto veröffentliche, hat man mich nie angezeigt. Des weiteren nenne ich Namen von verantwortlichen Richtern und Staatsanwaltschaft. Erneut: Keine Unterlassungsklage gegen mich, was unterstreicht, dass jedes Wort in meinem Bericht der Wahrheit entspricht.

Ich bin in einer desolaten gesundheitlichen Verfassung. Obwohl dem Auswärtigen Amt in Berlin die Atteste vorliegen und man von meinen Schmerzen weiß, wird mir nicht geholfen. Mir hat man nach der Misshandlung nicht geholfen und auch auch nicht nach dem 2. Suizidversuch im Dezember 2006. Auch nicht, als ich zwei Winter frieren musste.

Es lässt sich keine Wohnung in meiner Heimatstadt finden. Entweder wollen die Vermieter mich persönlich kennenlernen und/oder eine Verdienstbescheinigung sehen. Nie wurde mir eine Sozialwohnung angeboten; nicht mal auf eine Warteliste wurde ich gesetzt.

Für Oktober 2008 war geplant, dass mich ein Freund samt Hausrat abholt. Aber es scheiterte daran, dass sich keine Wohnung finden ließ.

Da ich mich nie wieder an eine Grazer Behörde wenden werde, die mich in unvorstellbarer Kälte haben vegetieren lassen, begebe ich mich jeden Tag zur Arbeit, obwohl ich arbeitsunfähig bin und mich die Ärzte ständig krankschreiben wollen. Aber es sind nur fünf Stunden, habe dort meine einzigen sozialen Kontakte und ich muss nicht schwer arbeiten – also halte ich durch.

Aber ich weiß nicht, wie lange das noch geht. Es sind nicht nur die körperlichen Schmerzen, sondern auch die Depressionen und Angstattacken, die mich quälen, aber auch die Tatsache, dass ich trotz Notlage vollkommen im Stich gelassen wurde und ich mit dieser Erkenntnis weiterleben und altern muss.

Ich bitte Sie dringend um Ihre Unterstützung. Falls ich dafür Mitglied werden muss, will ich das gern tun.

Nähere Informationen stehen in meinem Bericht. Dort schildere ich ausführlich meine Misshandlung und was ich alles unternommen habe, um Hilfe zu bekommen. Wesentliche Behördenbriefe sind dort eingecannt.
http://www.michae...m/austria/

Frau Krücke, ich bin unendlich verzweifelt und am Ende meiner Kräfte.

Mit den besten Wünschen für ein gesundes Neues Jahr 2009!

Gruss aus Graz, Michael Schubert
 
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Andreas
Hallo Michael,

erst einmal auch dir ein gutes neues Jahr.

Was hälst du davon dich bei einer Mailing-Liste zu registrieren oder einzutragen? Ich bin Mitglied der Mailingliste "Psychiatrie-Erfahrene-Berlin". Dies ist eine Yahoo-Group, der Link um dieser Group beizutreten ist folgender http://de.groups....&slk=1

Dort habe ich auch schon um Mithilfe gebeten in deinem Fall.

Vielleicht kann dir dadurch auch schon geholfen werden.

Mit besten Wünschen für deine Gesundheit und schönen Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Guten Morgen, lieber Andreas,

auch Dir noch alle guten Wünsche für das vor uns liegende Jahr!

Simone, eine Bekannte von mir, hat sich schon 2006 in der Yahoo-Group registriert und mehrfach(!) auf meinen Fall hingewiesen. Seinerzeit hatte ich nicht mal das Geld, meine Wohnung zu beheizen, geschweige denn, E-mails zu schreiben. Niemand von der Group hat geantwortet.

Ich brauche konkrete Hilfe und in erster Linie einen Rechtsanwalt. Ich ertrage meine Schmerzen nicht mehr länger und bezweifele, dass der Austausch etlicher E-Mails, die nur meine Energie kosten, etwas bringt. Das sieht man an den drei Zuschriften von R. (BPE), der mir gestern und heute geschrieben hat und meinen Bericht nicht gelesen hat. Er stellt bis zu 20 Fragen, die in meinem Bericht alle beantwortet sind.

Ich empfinde es als bestürzend, wenn Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, nicht antworten. Über drei Jahre nach meiner Misshandlung hat sich jemand vom BPE gestern erstmalig bei mir gemeldet. Mit dem Hinweis, ich solle dort anrufen, kann ich nicht viel anfangen. Auslandsgespräche kann ich mir von einem Wertkarten-Handy nicht leisten.

Gruss aus Graz
Michael
 
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Andreas
Hallo Michael,

immerhin hast du nun endlich einen Kontakt, der meiner Meinung nach etwas bringen könnte. Von daher besteht meiner Meinung nach auch die Hoffnung für dich Hilfe zu bekommen. Ich habe durchaus Verständnis für dich, dass du nach so langer Zeit und etlichen Versuchen Kontakt zu bekommen mittler Weile "genervt" bist. Aber immerhin ist nun ein Kontakt zustande gekommen und den solltest du nicht wegwerfen. Wenn dir Fragen gestellt werden, deren Beantwortung dich eventuell weiter bringen kann, so solltest du auch antworten, egal wie oft du schon geantwortet hast oder wo die Antworten stehen. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass dir jemand vom BPE helfen möchte. Mir persönlich fehlen definitiv konkrete Kontakte zu Rechtsanwälten oder Organisationen in Östereich bzw. genauer in Graz. Nimm die Chance wahr und ergreife erst einmal die Hand die dir gereicht wurde. Selbst wenn du dort nicht anrufen kannst, teile es demjenigen mit und bleibe in Kontakt.

In diesem Sinne schöne Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas,

ja, über den Kontakt zu der Ärztin freue ich mich natürlich. Den werde ich sicher nicht wegwerfen.

Es nützt aber nichts, wenn mir einfach nur "jemand helfen" will. Es muss auch sinnvoll bzw. effizient sein. Der R. vom BPE schlug einzig vor, 'Skype' bei mir zu installieren, um telefonieren zu können. Das ist für mich mit weiteren Kosten verbunden und wenn via E-Mail nichts heraus gekommen ist - warum sollte das denn per Telefon möglich sein. Weitere "Hilfe" wurde nicht angeboten.

Nein, es ist unsagbar anstrengend, drei Jahre lang immer wieder dieselben Fragen beantworten zu müssen (bei ca. 20-30 Zuschriften pro Tag), nur weil man keine Lust hat, den Text zu lesen. Das ist mit meinen Schmerzen einfach auch nicht mehr möglich.

Leider hast auch Du etwas falsch verstanden. Ich bitte Dich bzw. dieses Forum nicht um juristische Hilfe für Österreich. Das geht aus Deutschland nicht. Ich habe lediglich um Hilfe gebeten, was die 4-fache unterlassene Hilfeleitung des Auswärtigen Amts in Berlin betrifft.

Liebe Grüße, Michael
http://www.graz.c...
 
Web
Andreas
Hallo Michael,

ich meinte eigentlich weniger den Kontakt zu der Ärztin, als denn eher den Kontakt zum BPE.

Was deine Vorwürfe angeht, dass sich niemand für dich interessiert, bzw. dass dir niemand helfen will, so kann ich dir nur sagen, dass deine Ansprüche schon sehr groß sind. Du verlangst quasi immer dass sich diejenigen die du um hilfe bittest sich deinen bericht durchlesen mögen auf den du ja immer verweist. Aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich dir versichern, dass Menschen, die für Organisationen oder Behörden arbeiten definitiv nicht die Zeit haben sich deinen Bericht durchzulesen. Denn für eine Seite eines Kapitels benötigt man ca. 1 Stunde höchste Konzentration. Damit kennt man aber noch lange nicht die gesamte Geschichte und den Bericht was du in Graz erlebt hast. Somit ist es kein Wunder, dass dir immer wieder die selben Fragen gestellt werden, weil halt niemand die Zeit hat sich deinen Bericht durchzulesen und du auch nicht der einzige Mensch bist der von den Mitarbeitern betreut werden möchte.

Was dein Anliegen angeht, dass man mittlerweile lieber mit dir telefonieren möchte kann ich dir auch beantworten. Die Tatsache, dass du viele schriftliche Dokumente veröffentlichst hindert dich eher daran vorwärts zu kommen. Ich habe nichts dagegen dass soetwas veröffentlicht wird, vielmehr ist es sehr wichtig dass soetwas ans Tageslicht gebracht wird, nur ist es besser mit der Veröffentlichung zu warten bis alles erledigt ist. Dies ist bei dir ja noch nicht der Fall. Somit wirfst du dir meiner Meinung nach nur selber Steine in den Weg.

In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen schönen Abend oder eine gute Nacht sowie eine gute Besserung.

Mit besten Wünschen und Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas,

es tut mir Leid: Ich sehe das etwas anders. Mein Bericht war nicht immer so umfangreich. Ganz im Gegenteil. Aber auch mit weniger Umfang war es ähnlich. Und zudem schickeich eine Zusammenfassung mit, wenn ich E-Mails verfasse.

Dass der Bericht so lang ist, hat einen einfachen Grund. Natürlich könnte ich Passagen weglassen, die inzwischen geklärt sind, z.B. die monatelangen Schikanen des Wohngeldamtes, was dazu geführt hat, einen weiteren Winter in meiner Ex-Wohnung zu verbringen. Entferne ich dieses Kapitel, könnte der Eindruck entstehen, dass es nicht passiert ist.

Den Graz-Bericht habe ich für den Fall verfasst, dass mir etwas zustößt bzw. ich mir etwas antue - deshalb auch die Detailgenauigkeit, auf die ich höchsten Wert lege. Erst an zweiter Stelle ist der Bericht für die Internetleser geschrieben.

Dass meine Ansprüche "sehr hoch" sind, kränkt mich zutiefst - und ich hätte fast nicht mehr geantwortet, denn dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage.

Der R. vom BPE hat sich nicht mehr gemeldet.

Ich habe das Thema "Telefonieren" durch! Im gesamten ersten Jahr gab es noch keinen Bericht im Internet und damals habe ich jeder Ombudsfrau, Patientenanwalt usw. alles erzählt, was mich immer wieder völlig mitgenommen hat. Mein Vortrag hatte null Erfolg.
Unerträglich, immer wieder diese Misshandlung erzählen zu müssen! Das war mit ein Grund, warum ich den Bericht ins Netz gestellt habe. Nicht immer wieder alles erzählen zu müssen!

Noch einmal: Den Bericht gab es bis Oktober 2006 nicht. In die Zeit ohne Bericht fielen die Misshandlung, das Vegetieren in einer eiskalten, verschimmelten Wohnung und die Schikanen der Grazer Behörden. Wo habe ich mir, Deiner Meinung nach, damals Steine in den Weg gelegt?

Versuche zu realisieren, dass es einzig darum ging, eine Existenz bzw. ein Leben zu vernichten. Hilfe hat nie eine Rolle gespielt. Und nachdem die Misshandlung in der Klinik und die 4-fache Hilfsverweigerung durch die Botschaft bekannt wurden, ging es nur noch darum, sich zu rächen bzw. zu vertuschen. Zudem will man ein Exempel statuieren, dass Nachahmer, die eine ähnliche Veröffentlichung vorhaben, abgeschreckt werden. Die sollen erkennen, dass sich ein solcher Schritt nicht lohnt und bestraft wird.

Du kritisierst und machst Vorschläge, die ich alle schon ausprobiert habe. Es muss angesichts meiner unerträglichen Schmerzen, die mich auch heute Morgen wieder um 4:45 Uhr geweckt haben, etwas geben, was weniger belastend ist. Ich halte das nicht mehr viel länger aus.

Liebe Grüsse, Michael
 
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Andreas
Hallo Michael,

dass du Passagen weglassen sollst hab ich nicht geschrieben. Ich schrieb dass es besser wäre den Bericht erst dann ins Netz zu stellen wenn du alles erreicht hast was du erreichen möchtest. Ansonsten schreckst du diejenigen die du um Hilfe bittest eher ab, da sie den Eindruck haben müssen, dass du sämtlichen Schriftverkehr veröffentlichst.

Weiterhin verstehe ich nicht, warum die Installation von Skype für dich mit Kosten verbunden ist. Skype ist ein Messenger-Programm das man kostenlos im Internet herunterladen und installieren sowie nutzen kann. Zumal es plattformunabhängig ist, dass heißt es funktioniert mit sämtlichen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Linux oder MacOS X. Warum nutzt du nicht die Möglichkeit dich per Skype mit Herrn R. vom BPE zu unterhalten? Wenn ich in Not bin klammere ich mich an jeden "Strohhalm" der mir gereicht wird.

Noch einen angenehmen Tag und bis demnächst.

Mit besten Wünschen und Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas,

mir wurde von anderer Stelle mitgeteilt, dass ich für 'Skype' ein bestimmtes Mikrofon benötige. Zudem sind doch die Gespräche via 'Skype' nicht kostenlos. Billiger ja, aber kostenlos sicher nicht. Oder irre ich mich?

Sorry, Du verstehst mich nicht. Du bist Dir nicht bewusst, dass die ganze Misshandlung und die anschließende Vertuschung nur deshalb möglich war, weil ich hier in Graz vollkommen allein war, in der Klinik keinerlei Besuche/Anrufe hatte. Man hat einkalkuliert, dass mich niemand vermissen würde. Genauso war die erste Kontaktaufnahme mit der Dt. Botschaft im Sommer 2006. Ich war so "dumm" ehrlich zu sagen, dass ich hier völlig allein bin.

Mit der Veröffentlichung der Webseite im Oktober 2006 hat niemand gerechnet. Das ist auch der Grund, warum ich nach dem Suizidversuch im Dezember 2006 nicht nochmals misshandelt wurde, als ich auf derselben Station war. Damals war die Seite in der Klinik bereits bekannt. Ohne diese Webseite und die Aufmerksamkeit wäre ich nicht mehr am Leben.

Aber es kann kein Zurück mehr geben seitens der Klinikverantwortlichen und auch nicht des Auswärtigen Amtes. Weil sie dann Fehler einräumen müssten. Sie wissen von meinen Schmerzen und Krankheiten und warten in aller Ruhe auf meinen Tod. Entweder ich sterbe durch die Krankheiten oder ich nehme mir das Leben, weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalten. Sie müssen nur abwarten.

Es ist bedauerlich, dass Du das nicht verstehst. Es geht mir nicht mehr um Unterhaltungen (was ist das Ziel dieses Gesprächs?) - ich habe Schmerzen und brauche DRINGEND Hilfe!

Ein Telefonat kann u.U. sehr wohl Sinn machen, wenn man eine Strategie bzw. Einzelheiten besprechen will. Aber ohne zu wissen, ob mir das BPE überhaupt helfen kann (nicht mal das wurde mir beantwortet!), bedeutet es sinnlose Geldausgaben für einen unter der Armutsgrenze Lebenden.

Die von mir angeschriebene Person vom BPE, Miriam, hat bis heute nicht geantwortet. Obwohl ich ihr meine Notlage geschildert habe. Der R., der mir geantwortet hat (nachdem Du netterweise nachgehakt hast), ist offenbar kein Berater, sondern der Webmaster der Webseite.

Liebe Grüsse, Michael
http://www.graz.c...
 
Web
mks
... noch ein Nachtrag:

Die Behörden, Staatsanwaltschaft und Gerichte sind doch korrekt arbeitende Stellen, oder? Warum sollte ich deren Briefe nicht veröffentlichen dürfen?

Die ersten Briefe wurden erst Ende 2007(!) eingescannt (woher wusste ich noch gar nicht, wie das geht). Es geht hier um meine Glaubwürdigkeit, denn ich muss andere, die mich nicht kennen, natürlich überzeugen. Und dabei unterstützen mich natürlich die erhaltenen Antworten.

Jeden Tag bekomme ich 5 Zuschriften mit dem Tipp, dass ich mich an die Presse oder an die Politik wenden solle. Habe ich alles getan. Und als Nachweis sind diese veröffentlicht:
http://www.mkschu.../mail.html
http://www.mkschu...mail1.html
http://www.mkschu...mail2.html

Diese Antworten wurden ganz sicher nicht sofort nach Erhalt veröffentlicht, sondern erst dann, nachdem ich nochmals nachgefragt, nochmals um Hilfe gebeten habe - aber dann keine Antwort mehr bekam.

Die veröffentlichten Schreiben sind nur ein Bruchteil dessen, was ich tatsächlich erhalten habe. All das zu veröffentlichen, würde die Seite dann wirklich sprengen.

Kurzum: Wenn mir jemand schreibt, kann er doch den Inhalt verantworten; kann also gegen eine Veröffentlichung nichs haben, oder?

Wenn ich jedoch tricksen und damit jemanden schaden will, muss ich in der Tat Angst davor haben, wenn so ein Brief veröffentlicht wird.

Aber wenn ich jemanden wirklich helfen will, muss ich doch keine Angst vor Veröffentlichung haben - im Gegenteil!

Gruss Michael
 
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Andreas
Hallo Michael,

zu deiner Annahme das Skype grundsätzlich kostenpflichtig ist kann ich nur sagen dass du dich da täuscht. Wenn Skype von PC zu PC über das Internet genutzt wird ist es kostenlos. Kostenpflichtig sind lediglich Gespräche ins Festnetz oder Mobilfunknetz. Hast du mal den Herrn R. von der BPE gefragt ob er Skype auf seinem Rechner installiert hat? Wenn nicht dann hole dies bitte nach. Zu deiner anderen Annahme dass man für Skype ein spezielles Mikrofon benötigt, da täuscht du dich ebenfalls. Für Skype kann ein einfaches PC-Mikrofon genutzt werden das ca. 5,- bis 10,- Euro kostet. Günstiger ist ein PC-Headset, dass in der selber Preisklasse erhältlich ist.

Was das Veröffentlichen der Schreiben angeht verhält es sich eigentlich so, dass dienstliche Schreiben eher weniger zur Veröffentlichung gedacht sind. Was deine Ansicht dazu angeht stimme ich mit dir voll überein. Aber das ist nicht der Punkt.

Was den Sinn unseres Gespräches angeht so kann ich dir nur mitteilen, dass ich lediglich versucht habe dir einen Kontakt zum BPE e.V. in Deutschland zu vermitteln, was auch gelungen ist. Immerhin hast du Kontakt zu Herrn R. von der BPE die dort alle lediglich ehrenamtlich (ohne Bezahlung) mitarbeiten. Weiterhin bin ich mir sicher, dass der BPE dir einen Rechtsanwalt in Graz vermitteln kann, da der BPE international organisiert ist. Weiterhin hat der BPE Kontakte zu Rechtsanwälten in Deutschland die genau für solche Fälle wie du ihn erlebt hast tätig sind. Was also spricht dagegen dass auch Kontakte zu Rechtsanwälten in Östereich vorhanden sind?

Meiner Meinung nach solltest du so schnell wie möglich wieder Kontakt zu Herrn R. von der BPE (auch wenn lediglich nur Webmaster) aufnehmen und seine Fragen beantworten, auch wenn die Antworten im Internet zu finden sind. Bei der BPE arbeiten nur Psychiatrie-Erfahrene auf ehrenamtlicher Basis. Psychisch beeinträchtigten Menschen fällt es oft schwer sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, somit scheidet das komplette Durchlesen deiner Webseite bzw. deines Graz-Berichtes für Psychiatrie-Erfahrene aus, da dafür ein erheblicher Aufwand an Konzentration und Zeit von Nöten ist, die wir Psychiatrie-Erfahrenen nicht immer in der Lage sind leisten zu können.

Ich möchte dich jetzt noch einmal eindringlich darum bitten wieder Kontakt zu Herrn R. von der BPE herzustellen und seine Fragen zu beantworten. Weiterhin möchte ich dich darum bitten das Problem mit Skype zu lösen, solltest du Probleme mit Skype haben frage mich dafür oder Herrn R. von der BPE. Ich bin mir sicher dass der BPE dir helfen kann.

Noch einen schönen Abend und bis demnächst.

Mit besten Wünschen und Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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mks
Lieber Andreas,

Du hast Recht. Ich habe Skype eben installiert und habe jetzt ein Headset mit Mikro. Allerdings weiß ich nicht recht, wie das Telefonieren funktioniert. Kann es sein, dass das meine Nummer ist: michaelks62

Falls Du das liest und selbst Sype hast, kannst Du Dich ja mal melden. Will allerdings gegen 21.30 Uhr ins Bett, bin total k.o.

Gruss Michael
 
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mks
Lieber Andreas,

wie schon erwähnt: Der R. ist offenbar der Webmaster und für die Webseite des BPE zuständig. Die Miriam, die ich bereits am 26.12. angeschrieben habe, hat nicht geantwortet. Meine Bekannte hat zudem seit 2006 versucht, über die Yahoo-Group auf meinen Fall aufmerksam zu machen. Es gab keine einzige Rückmeldung.

Jeder, der mir schreibt, bekommt zumindest eine kurze Antwort. Nicht zu antworten, besonders wenn es sich um einen Notfall handelt, ist schlechter Stil. Sorry, das ist meine Meinung. Ich als Hilfesuchender sitze wie auf Kohlen und erhoffe Antwort - und bin völlig am Boden zerstört, wenn wieder keine Antwort im E-Mail-Eingang ist. Dann sollen sie wenigstens das Rückgart besitzen, mir kurz mitzuteilen, warum sie mir nicht helfen wollen.

Ich habe natürlich auch nach BPE-Kontakten in Graz bei Google gesucht - absolut nichts gefunden. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass es auch eine Gruppe Psychiatrie-Erfahrener in Graz gibt.

Wie schon erwähnt: Ich bin derart krank und habe oft so starke Schmerzen, dass ich keinen Prozess mehr durchstehen kann. Außerdem glaube ich, dass der Fall seit November -nach 3 Jahren- verjährt ist. Es kann nur noch um anwaltliche Unterstützung gehen, was die Hilfsverweigerung des AA betrifft.

Andreas: Ich habe R. vom BPE am Sonntag zuletzt geantwortet und er hat nicht wieder geschrieben. Ich breche keine Kontakte ab! Es gibt auch keine Fragen, die ich noch zu beantworten hätte. R. hat mir "Skype" empfohlen und das war's. Warum mir von dort niemand geantwortet hat, weiß er auch nicht. Ich kann Dir gern die E-Mails von R. zeigen, möchte sie aber nicht in diesem Forum veröffentlichen.

Ja, ich verstehe, dass es anstrengend ist, längere Texte zu lesen - geht mir nicht anders. Aber das Lesen meiner E-Mail hätte für den Anfang ja auch gereicht.

Wenn Du mir mit Skype helfen kannst, mal ein Testgespräch mit mir führen magst, würde ich mich freuen. Habe R. auch meine Skype-Nummer michaelks62 mitgeteilt - wenn es denn die richtige Nummer ist.

Dir noch einen schönen Abend. Gruss Michael
 
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