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Suche nach Ausbildung
Reni
Hallo, da ich schon an anderer Stelle in diesem Forum meine Geschichte beschrieben habe, möchte ich mich kurz fassen.
Arbeite z. Z. auf dem 2. A-markt in einer Behindertenwerkstatt (WERGO- Nähwerkstatt ) seit knapp 7 Jahren, habe von dort aus schon einige Praktikas auf dem 1. AM absolviert.
Wir sind dort gut medizinisch begleitet und haben einige Möglichkeiten z.b. an Kunsttherapie oder Sport teilzunehmen.
Ich habe noch keine abgeschlossene Ausbildung.
Nun habe ich im letzten Herbst mich für eine Ergotherapie beworben und bin auf Grund meiner Diagnose- chronisches Residium- abgelehnt worden. 2014 will ich ein 2. Mal versuchen die EX-IN Ausbildung mitzumachen. Davor strebe ich ein Praktikum im Weglaufhaus an.
Nun hatte ich mich nach Möglichkeiten der Behindertenausbildung erkundigt und mir wurde gesagt, daß ich endversorgt bin. Damit habe ich wohl nun keine Chance mehr endlich mal einen Abschluß zu machen???

Ich werde nicht aufgeben, danach zu suchen und trotzdem würde ich gern wissen, ob jemand noch Ideen hat, in welcher Richtung ich weitermachen kann?

Betreuung psychisch Kranker in Verbindung mit Kunsttherapie würde mir große Freude machen
Grüße Reni
 
Reni
Danke doc, aber das mit der Selbständigkeit habe ich noch nicht ausprobiert und habe auch Angst davor.
VHS klingt irgendwie zu hoch für mich.
Und außerdem will ich gern mit psychisch kranken Leuten arbeiten, die haben nicht diesen Qualitätsanspruch an ihre " Werke" haben und offenbaren viel mehr Inhalte mit denen ich mich auch auseinandersetzen kann und mag.
Ich fühl mich auch nicht eingeschränkt, noch nicht, nur nicht mutig genug. Bin ja selbst auf der Suche nach meinem Selbst.
Es gibt auch schon Malkurse dort, die von bekannten Künstlern geleitet weren. Hab ich selbst schon besucht.
Außerdem soll es auch ein Plan auf längere Sicht sein. Ich werd es mir mal durch den Kopf gehen lassen.
Ich hab so die Vorstellung, wenn ich einen Abschluß hätte, dann bin ich wer.

Ich bin schon gespannt auf das Büchlein von Bulandus.

Trotzdem vielen Dank Reni
 
Reni
N´abend doc,
denke inzwischen, da ich nun schon immer Geld vom Amt (Rente, Wohngeld und Kindergeld e.t.c.)
bezogen habe und mit diesem vorgegebenen Ramen gut auskomme, daß ich mehr Inhalt benötige, als Geld, welches ich aus Kraft und Zeitgründen eh nicht ausgeben kann.
Inzwischen sehe ich mich eher als rauchendes Aschenputtel, das den Boden dieser Gesellschaft fegt.
Hätte, wenn und aber, erst wenn mein Jüngster alt genug ist, seine eigenen Wege zu gehen, werde ich die "Freiheit" mit ihren Geldproblemen und Möglichkeiten an mich heranlassen.
Bis dahin bleibt nur die Chance in den Zwischenräumen mein Leben zu finden.
Solange die anonyme Kälte herrscht muß ich mich halt selber wärmen.
Ich hab schon in überheizten Wohnungen gesessen und trotzdem gefroren.
Missverständnisse, geistig, seelisch und körperliche gehören wohl zu mir wie die Würze zum Gericht.
An Lichtblicken, wie dem Entdecken eines Familientreffs ganz in meiner Nähe, halte ich mich fest.
Da, hoffe ich, kann ich mein Leben rund machen.
Meine wirklichen Wünsche und Interressen zu erkennen und wahrzumachen, das ist mein Ziel.
Geld ist da nur ein kleines Mittel. Zu den meisten Träumen braucht man fast keines.
Ich spüre auch, daß ich dabei gut aufpassen muß, um nicht krank zu werden, aber das ist gerade die Herausforderung.
Apropo endversorgt, dann ist es eben ein Ende. Ich nehme es zur Kenntnis.

Hab heute das erste mal Rosmarien gegessen.

Ehrenamt ist sehr im Kommen und für dich vielleicht die Möglichkeit, wenn der Lohn dann Anerkennung ist.
Was schwebt dir denn da so vor?
Jeder sollte seinen Platz finden um wahrzumachen, was ihn im Innersten antreibt.
Vielen Dank für deine Antworten Reni
 
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