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Hallo,bin auch hier gelandet
Nuetzchen
Hallo,
wollte mich nur kurz vorstellen, ich bin Claudia,45 Jahre alt und habe Schizophrenie. Dieses Jahr hat es mich wieder erwischt. Es kamen wieder die verrückten Gedanken. Diesmal hat mir mein Gehirn vorgespielt, daß mein Freund meinen Hund quält. Zum Glück bin ich noch freiwillig in die Klinik gefahren. Dann waren die Gedanken nach 2 Tagen auch wieder normal. Seit Freitag bin ich wieder zu Hause, habe in der Klinik fast 4 Wochen verbracht und bin nun froh, wieder zu Hause zu sein. So ereilt mich dieses Schicksal alle paar Jahre, hoffe, daß ich jetzt wieder einige Jahre Ruhe habe, besser noch, daß es nie wieder kommt.
Würde mich freuen, wenn ich mich mit Euch ein wenig über die Krankheit oder anderes austauschen kann.Smile
 
Nuetzchen
Ja,ich will dort auch immer nur nach Hause, auch wenn es nicht schlecht ist mal mit anderen Leuten zu reden. Hier zu Hause ziehe ich mich dann meistens sehr zurück.
 
blacky
Hallo Claudia,

schön das Du da bist.

Ich persönlich habe keine guten Erinnerungen an die Klinik. War vor 5 Jahren das erste und zum Glück letzte Mal dort.

Auch habe ich mich von vielen zurückgezogen. Versuche es jetzt mit einer Selbsthilfegruppe und hoffe mich dort intigrieren zu können.

Ganz liebe Grüße!!!
 
Nuetzchen
Na dann viel Glück! Mein Freund will am liebsten,daß cih gar nichts mehr über die Krankheit lese oder mit Betroffenen schreibe, um ein normales Leben führen zu können. Weiß nun auch nicht was richtig ist. Aber irgendwie fühlt man sich von Betroffenen besser verstanden als von normalen oder gesunden Menschen.
 
Petra
Hallo Claudia,

herzlich Willkommen hier. Ich stimme Bulandus zu. Du brauchst in Deiner Situation Menschen, die Dich verstehen und vielleicht täte es auch Deinem Freund gut, sich mit Menschen auszutauschen, damit er Dich besser verstehen kann. Es hilft leider nichts, die Augen zu verschließen und sich in eine andere Situation zu wünschen. Man muss sich offen mit den Problemen auseinander setzen.

Liebe Grüße, Petra
„Die Probleme dieser Welt lassen sich nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die sie erzeugt haben.“ A. Einstein
 
Kaja
Hallo, Claudia,

ich finde den Austausch mit "Gleichgesinnten" auch enorm wichtig.
Zumal man mit dieser Krankheit Probleme hat, die für Außenstehende schwer bis gar nicht
nachvollziehbar sind.
Ich wünsche dir alles Gute,
Katrin
Wandel ist im Leben die einzigste Konstante!
 
Petra
....außerdem helft ihr hier nicht nur Euch und den Betroffenen, sondern auch den Angehörigen und tragt durch den Mut, Euch hier zu öffnen, sehr zur Aufklärung bei und nehmt der Schizophrenie das Mystiche Imige.
Ich bedanke mich als Angehörige bei allen Betroffenen.
Liebe Grüße, Petra
„Die Probleme dieser Welt lassen sich nicht mit den gleichen Denkmustern lösen, die sie erzeugt haben.“ A. Einstein
 
Nuetzchen
Danke für das herzliche Willkommen an alle! Ich werde ab und zu hier schreiben und Lesen. Man braucht Menschen. Zur Zeit mangelt es mir nur an Antrieb und in meinem Kopf passiert nicht viel, eine gähnende Leere. Kennt Ihr das auch?
 
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