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Sind wir Schizophrenen die "Hoffnung" ("Zukunft") der Menschheit?
Andreas
Hallo Leute,

gerade habe ich mir die Frage gestellt, ob wir Schizophrenen nicht eventuell die "Hoffnung" oder Zukunft der Menschheit sind. Meine Überlegung liegt darin, ein "normaler" Mensch nutzt ca. 10% seines Hirns. Ein Schizophrener muß aufgrund der erhöhten Aufnahme der Umwelt-Reize ja eigentlich einen höheren prozentualen Teil seines Hirns nutzen. Bei einer Schizophrenie ist es ja so, dass der Betroffene intensiver Umwelt-Reize wahrnimmt und anders verarbeitet als "Normalos". Es ist auch nachgewiesen, dass bei Schizophrenen Veränderungen im Hirn vorhanden sind, einige Regionen sind weniger ausgeprägt, andere Regionen wiederum stärker.

Was wäre, wenn wir Schizophrenen ein Versuch der Natur wären den Menschen Evolutionär voranzutreiben?

Auffällig ist ja, das egal wo auf dieser Erde es Schizophrene gibt, es ist immer ein Anteil von ca. 1%.
Der Mensch hat seine evolutionäre "Endstation" noch nicht erreicht. Damit meine ich, dass der Mensch Hirnkapazitäten verschwendet. Dies ist aber nicht das Gesetz der Natur. Vielmehr könnte man diese Verschwendung als noch zu erschließendes Gebiet betrachten.

Wozu wären wir Menschen in der Lage, wenn wir die Leistung unseres Hirns vollkommen ausschöpfen würden?

Ich betrachte eigentlich die Schizophrenie als evolutionären Schub der Natur, der im Moment von uns Menschen nur nocht nicht erkannt und aktzeptiert wurde.
Daher meine These, dass die Schizophrenie ein Versuch ist den Menschen evolutionär voranzutreiben und auf eine nächste Stufe zu bringen.

MfG
Andreas
 
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alan
Es ist eine interessante Vermutung, jedoch ein bischen ueberrealistisch. Ich glaube es ist eine Krankheit wie jede andere. Uebrigens, wurde es bewiesen dass die Schizophrenen mehr Anteil des Gehirns nutzen?
 
Andreas
Hallo Alan,

meine Vermutung ist, dass das Gehirn von schizophrenen Patienten auf alle Fälle anders arbeitet. Eine weitere Vermutung von mir ist, dass aufgrund der sensibleren Aufnahme der Umweltreize das Gehirn praktisch dazu gezwungen wird einen höhreren prozentualen Anteil seiner Kapazität zu nutzen, um irgendwie mit der Flut der Reize klarzukommen.

Gruß
Andreas
 
Web
Andreas
Erklärung meiner Vermutung:

Es ist doch so, das der Botenstoff "Dopamin" bei schizophrenen Patienten im Überschuss produziert wird. Daher die Behauptung einiger Wissenschaftler, das die Schizophrenie eine Ursache im Dopamin-Überschuss hat. Wenn aber im Hirn mehr Dopamin produziert wird, dann hat das doch seinen Grund. Der Grund liegt darin, dass mehr Dopamin benötigt wird. Dies wiederum lässt in mir die Vermutung aufkommen, dass das Gehirn von Schizophrenen mehr im Stande ist zu leisten als das Gehirn von normalen Menschen. Je mehr Botenstoffe vorhanden sind, um so mehr Informationen können verarbeitet werden, desto höher muss schließlich die Leistungskapazität sein und somit muss eine höhere prozentuale Nutzung des Gehirns stattfinden. Dopamin ist ein sehr wichtiger Botenstoff in unserem Gehirn, um Informationen weiterzuleiten.

MfG
Andreas
 
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