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Kauf-Sucht
Andreas
Hallo,

ich möchte mich hier zum Thema Kauf-Sucht äußern.
Was Kauf-Sucht angeht bin ich sehr empfindlich, da ich gern, viel zu sehr, Geld ausgebe. Zum einen empfinde ich das Geldausgeben für mich als Befriedigung meiner Bedürfnisse, zum anderen aber auch um Menschen um mich herum eine Freude zu bereiten.
Dabei überschreite ich schnell meine finanziellen Verhältnisse.
Diese Phasen dauern dann immer so lange, bis meine sämtlichen finanziellen Mittel, auch Dispokredite, ausgeschöpft sind. Weiterhin nehme ich auch gern Raten-Kredite bei Banken auf, wenn dies denn möglich ist, um erst einmal meine Dispokredite zu tilgen. Dadurch ist aber meiner Kauf-Sucht noch kein Ende bereitet. Denn durch den Raten-Kredit ist ja wieder ein finanzieller Spielraum geschaffen worden. Dann stehe ich immer vor einem finanziellen Desaster. Bislang war es mir immer wieder möglich, mich aus diesen desaströsen Situationen aus eigener Kraft zu erholen. Ich bin dann auch was das Kaufen angeht sehr enthaltsam. Wenn ich aber dann wieder merke es ist wieder ein gewisser "Spielraum" vorhanden geht das ganze Prozedere wieder von Anfang an los.
Im Prinzip ist es ein ewiger Kreislauf, aus dem ich bislang noch keinen Ausweg gefunden habe.
Vielleicht aber bieten sich mir meine enthaltsamen Episoden als eine gute Möglichkeit dauerhaft meiner Kauf-Sucht zu entsagen.
Bislang war es aber auch so, dass ich immer für mich allein verantwortlich war. Dies hat sich jetzt geändert und ich hoffe, dass durch diese veränderte Situation sich auch mein Verhalten diesbezüglich ändert.
Der Wille und auch die Einsicht ist vorhanden.

Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Andreas
Hallo Doc_Holiday,

mein Problem was das Kaufen an sich angeht beschränkt sich mein Problem häufig auch auf technische Artikel. Das liegt aber eben auch daran, dass ich sehr technikbegeistert bin. Ich bin quasi fasziniert von Computern, digitalen Kameras und vollautomatischen Kaffeemaschinen. Das sind so die letzten ganz speziellen Anschaffungen. Die allein aber auch noch nicht das gesamte Problem darstellen.
Wie bei solchen Problemen ist es auch bei mir so, dass eben das sogenannte "Kleinvieh" den Mist macht. Da kommt mal hier was und da was und zu allem Überfluss halt auch noch Nachzahlungen was meine Mietabrechnungen angeht.
Und das Einkommen steigt halt nicht identisch zu den Kostensteigerungen der Lebenshaltung.

Was Zuschüsse angeht, wie z.B. Wohngeld oder anderer Mietzuschuss fällt für mich weg, da ich knapp über der Einkommensgrenze liege.

Nun ja, ich werde die Situation schon wieder in den Griff bekommen, da bin ich mir sicher. Smile

Viele Grüße
Andreas
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Andreas
Hallo Doc_Holiday,

ich habe keine Mietschulden oder ähnliches. Es war halt in den letzten Monaten so, dass im Januar Warmwasser und Heizkosten nachgezahlt werden mussten, im Februar wurden Nachzahlungen der Wohnkosten fällig und im März ist noch eine Nachzahlung vom vergangenen Jahr fällig.

Wenn man eh schon knapp bei Kasse ist, dann ist das immer sehr schlecht und haut nochmal richtig rein.

Ansonsten denke ich, dass ich das schon klären kann und auch klarkommen werde.

Viele Grüße
Andreas
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