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my schizophrenic disease
Kopftelefon
Ich hörte Stimmen im Gehirn, und hatte plötzlich sehr viele Ängste. Natürlich auch Verfolgungswahn, weil man anfängt zu suchen.

Kam in die Psychiatrie. Es wurde mir erklärt, daß ich so viel wie möglich über meine schizophrene Krankheit lernen soll, weil man dann besser damit zurechtkommt.

Die Stimmen waren natürlich ziemlich böse. Sie hatten teilweise auch einen Dialekt, ich vermute niederbayerisch. Sie sagten unter anderem, ich soll auswandern, ich wäre eine Indianerin, und hätte hier nichts zu suchen. Ich solle meinen Freund in Ruhe lassen, für den hätten sie schon eine andere ausgesucht, usw.. Teilweise waren auch nette Stimmen dabei. Diese sagten, die Maschinen kommen weg. Du bist nicht schizophren. Das Ganze
hat bald ein Ende, usw..

Seit dem bin ich regelmäßig beim Psychologen. Im Moment nehme ich wieder Medikamente. Ich hatte sehr schwarze Augenringe, und das Gefühl, es geht wieder los.

Natürlich wollte ich auch wissen, wo man die Stimmen im Gehirn hört. Über das Ohr gehen diese Stimmen auf jeden Fall nicht, und habe das Ohr gründlich untersucht. Es ist jedenfalls sehr interessant. Die reinste Elektrotechnik im Ohr.

Man hat 3 Verstärker im Ohr und einen Filter und hört bestimmte Frequenzen. Anscheinend filtert der Filter diese Frequenzen.

Die Verstärkung findet im Lufthohlraum, in der Pauckenhöhle statt. Die Verstärkung dient dazu, diese Frequenzen annähernd proportional auf den mit Lymphe gefüllten Raum, genannt Gehörschnecke oder Schneckengang, zu übertragen.

Die Schwingungen des Trommelfells, bewegen die Gehörknöchelchen. Die Verstärkung liefern zum einen die Eigenschwingungen des Trommelfells, die Gehörknöckelchen, und die Übertragung des Schalls auf eine kleinere
Fläche, eine weitere Membran, das Ovale Fenster. Es ist der Übergang vom Luftraum zum Lymphraum. Das heißt, die Amplitude der Schallwellen wird um den Faktor 22 verstärkt.

In der Lymphe, bzw. im Schneckengang, werden die Wellen in Nervenimpulse umgewandelt, welche über den Gehörnerv zum Gehirn geleitet werden.

Im Schneckengang gibt es zwei Membranen, die Basiliarmembran und die Reissnermembran. Die Basiliarmembran ist mit vielen Sinneszellen ( Haarzellen ) ausgestattet, welche in Funktionsgruppen eingeteilt sind. Die Sinneszellen
der Funktionsgruppen sind für die Aufnahme verschiedener Frequenzen zuständig. Jeder Funktionsgruppe ist eine bestimmte Frequenz mit einer Bandbreite von 100 Hz zugeordnet.

Also mathematisch gesehen bräuchte man eine komplexe Amplitude, um den Gehirnnerv von außen mit Stimmen, also bestimmten Frequenzen, zu füttern, während man das äußere Ohr umgeht ( Filter ).

Eine komplexe Amplitude ist eine ungedämpfte Amplitude, daß heißt, eine Amplitude welche nicht abebbt. Sie ist zeitunabhängig und konstant.

So kann sie nur bei den Indianern in den Bergen mit Urangestein vorkommen. Deshalb haben wohl diese Ihre Visionen.

Mathematisch wird diese mit komplexen Zahlen, also mit einem imaginären Teil dargestellt. Uran ist ein radioaktives Metall, und ein Alphastrahler.

Alphastrahlen können Wellen mit einer komplexen Rechnung sein, also einer komplexen Amplitude.

Bei uns könnte das nur mit künstlich erzeugten Alphastrahlen funktionieren.

Viele Grüße,
Micky
 
Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Ich hörte Stimmen im Gehirn, und hatte plötzlich sehr viele Ängste. Natürlich auch Verfolgungswahn, weil man anfängt zu suchen.
Kam in die Psychiatrie. Es wurde mir erklärt, daß ich so viel wie möglich über meine schizophrene Krankheit lernen soll, weil man dann besser damit zurechtkommt.


Viele Grüße,
Micky



Hallo Micky

Du hast ein beachtliches technisches Wissen, von dem ich fasziniert bin. Wünschte, darin auch so firm zu sein. Ich glaube aber das du in vieler Hinsicht gut bewandert bist. Und, du stellst Fragen auch an dich selber, suchst selbst nach Antworten anstatt sie nur den vermeintlich alleinigen Wissenden zu überlassen.
Ich hoffe nur, dass Verstehen wollen (im positiven Sinne natürlich) wieder Einzug in den Köpfen und Seelen der breiten Bevölkerung platz findet.

Wie wäre es mit einem Therapeuten statt nur einem Psychologen. ich brauche vielmehr einen Philosophen, doch die werden bisher in der Therapie nicht eingesetzt.

Du hast sehr gut beschrieben was die Ärzte wollen, Doch wie kann ich eine Erkrankung verstehen von der niemand nur im Ansatz weiß, dass es sich wirklich um eine Erkrankung handle.
Im übertragenden Sinne hätten die Ärzte recht wenn sie sagen würden, versuche zu verstehen was in dir vorgeht – Nicht umsonst gibt es Therapeuten, und denen ist es egal ob dein Erleben eine Ausgeburt von Krankheit ist oder nicht. Mit dieser Erkenntnis können die in ihrem Beruf nichts anfangen, genauso wie der Betroffene selbst der seine Erfahrungen nicht auf Auswirkung von Erkrankung reduzieren lässt.

Meine Ausgeburt von Fantasie und Verständnis sagt mir, dass du über das Leben u. über dich selbst recht gut Bescheid weißt. Deshalb, so sehe ich es, hast du nicht nur böse Stimmen sondern Gegenspieler die auf deiner Seite sind und einen Anteil deiner Lebenserfahrung darstellt.

Krankheit ist Ausdruck einer Überforderung u. ist in seiner Bedeutung etwas, dass man eindeutig auf Grund von klaren Beweisen feststellen kann. Dies Beweise gibt für den Psychischen Bereich z.B Stimmen hören, bisher nicht. Jeder Arzt der nichts anderes in Erwägung zieht und auf Krankheit beharrt, ist für mich ein Abbild eines Dr. Mengeleverschitt, der nur aufs Experimentieren mit Menschen aus ist, oder seine vermeintliche Kompetenzposition behalten will. Sie sind kleine Wichte mit Macht die sie uns geraupt haben.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es bereits ein paar Ärzte gibt, die sich gegen einer Behauptung Krankheit wegen Stimmenhörern u. ähnlichem, aussprechen.

Kein vernünftiger Mensch würde, z.B Stimmenhören als Ursache von Erkrankung ausschließen, aber auch nicht dies als Tatsache u. einzige Erklärung bezeugen.

Fantasiegestalten oder Szenen, Stimmen usw. sind in meinen Augen entweder ein klares Abbild vom Erlebten, oder sie tauchen als eine Art Metapher auf wie sie im Theater oder einer Opernaufführung, oder in Bibelgeschichten vorkommt, die ein Erlebnis umschreibt.


Kinder haben viel Fantasie. Z.B. sitzt ein Monster im Schrank und schaut böse zum Bett hinüber in das sich das Kind immer mehr vergräbt oder in Panik sich unter Bett versteckt. Meistens sind sie noch in der Lage zu den Eltern zu rennen um ihnen davon zu erzählen. Gemeinsam suchen sie das Monster in eine Art von Spiel und die Eltern trösten ihr Kind. Somit verschwindet dieses Monster meistens. Wenn nicht, dann ist mehr im Busch.
Von krank spricht niemand, und falls mehr dahinter steckt kann man froh sein wenn es beweisbar entdeckt wurde – Anderenfalls wird behauptet, es sei eindeutig eine Krankheit

Es kann etwas Erlebtes sein das nicht wirklich bedrohlich ist, aber dennoch unangenehm oder vorerst nicht versteh-bar für diejenigen. Die Einsichtforderung oder eigener Glaube an Krankheit löst das Problem nicht.


Was habe ich davon mein Erleben als Krankheit zu sehen u. darauf zu reduzieren um mich in ein Loch der Schutzhaltung lebenslang zu kauern, was möglicherweise wertvolle Visionen sind (die zugegebenermaßen quälend . gefährlich sein können) die mir auf einen Hintergrund dieser Vision hinweisen, wenn auch rätselhaft erscheinend darauf aufmerksam macht. Du könntest vielleicht dahinter kommen, dass die Handlungen der sog. Gesunden (z.B auch eine menge Ärzte) im Umfeld eventuell die eigentlich gestörten sind.
Der Massenwahn (eine Epidemie) vieler Menschen, Übermacht u. finanziellen Großreichtum zu besitzen u. dafür über quasi und tatsächlich über Leichen zu gehen, ist in meinen Augen eine sich schnell ausbreitende Krankeitserscheinung - „Zumindest haben die einen selbst-zerstörerischen irre-geleiteten Geist“.
… Soviel zur Gesellschaft der Denker u. Dichter, u. vermeintlich zu würdigende Hochkultur. Wo ist diese Hochkultur, ich sehe u. erlebe sie nicht? Sie besteht aus viel Technik, die jeder rachsüchtige unterentwickelte unsoziale Geist entwickeln kann und es tut. Wir Menschen sind immer noch auf der Stufe der Neandertaler – Vereinzelte sind weiter.

Ich bin dafür den möglichen Hintergrund der Wahrnehmungen, mit Herz auch für sog. Böse, mit Fantasie und zugleich mit nüchterner philosophischer Betrachtung versuchen dahinter zu blicken.
Es ist mit unter riskant aber nicht riskanter als durch Krankeitsglaube zu meinen niemals zu hoffen jemals wieder von den, auch zerstörerisch sich auswirkenden Medikamenten auf länger Zeit genommen, wegkommen zu können. Das es nicht jedem gelingt diese legalisierten Drogen loszuwerden, ist eines der Rätsel die ebenfalls zu akzeptieren sind.

Wir sind es gewohnt und so schlecht ins Leben begleitet worden, und sehr mit negativ u. misstrauischenen Blick aufs Leben vorbereitet, auf alles mit Arkwohn schauen und miFingernrn zu zeigen bzw. zu schießen was als gemeiner Böser dargestellt wird. Auf diese weise tendiert die Fantasie in einer verängstigten Situation dahin, dass angeblich wahrhaft Böse zu bekämpfen anstatt die Beweggründe einer bösen Handlung verstehen zu wollen.
Ich gehe lieber von einer positiven Betrachtungsweise aus anstatt das als Böse verstandene, nur als böse zu betrachten das keine eigene gequälte Geschichte hinter sich hatte.

Fantasie und Realität ist ein und dasselbe. Niemand kennt einen Unterschied, und doch behaupten alle, es würde beides nebeneinander geben. Echt Krass dieser unüberprüfte Glaube.
man stelle sich vor, es würde gesagt werden; Dort drüben im Wald leben Monster. beim näheren Nachfragen stellt sich dann heraus, dass noch niemand dort war und nie eines der Monster gesehen hat, aber jeder bleibt bei der Überzeugung; Dort in diesem Wald leben Monster.

Gruß,
Jonny Smile
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Bin gerade noch um eine Betreuung gekommen. War beim Amtsrichter. Wer weiß, wie lange das hält. Mein Arzt hat mich krank geschrieben, weil ich so schlecht aussehe, ich gefalle ihm nicht. Habe auch in der Tat sehr schwarze Augenringe. Ist das normal, wenn man schizophren ist. Er denkt, da bahnt sich was an, und das kommt von meiner Schizophrenie. Er will nicht, das ich im Moment in die Arbeit gehe, weil da was schief laufen könnte. Aber jetzt bin ich schon die fünfte Woche krank geschrieben, und ich befürchte, das kostet mich meinen Arbeitsplatz. Ich möchte lieber in die Arbeit gehen. Er meint wohl, ich schaffe meine Arbeit nicht, und wenn ich krank bin, bin ich halt krank. Möglicherweise hat er recht, ich bin oft sehr müde, und habe Kopfschmerzen. Ich lege mir halt ein Dinkelkissen drauf, dann gehen die Kopfschmerzen langsam wieder wegCool.

Jetzt sitze ich halt zu Hause, und bilde mich in Mathematik weiter. Geschichte ist auch interessant. Eigentlich habe ich Informtik studiert. Das Krankschreiben ist ziemlich schlecht, weil ich in meinem Fachgebiet hinten bleibe, aber andererseits holt man auch schnell wieder auf, wenn man mitten im Geschehen ist. Die Brockhaus Enzyklopädie enthält wenig über Informatik. Das ist eine neuere Wissenschaft. Alte Wissenschaften, sind allerdings nicht schlecht beschrieben.
Das Krankschreiben macht mich ziemlich traurig, obwohl ich eigentlich immer was zu tun habe. Der Frühlingsanfang ist natürlich auch nicht schlecht. Zu Hause sitzen, und den Frühling genießen, das macht schon was her.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hey Micky,

wenn du dich in Informatik weiterbilden möchtest oder auf dem Laufenden bleiben möchtest, kannst du dir doch Bücher zulegen. In diesem Bereich gibt es genügend Fachbücher.

Ich hab zwar letzten Sommer in diesem Bereich eine Weiterbildung abgeschlossen, aber das sollte es für mich noch nicht gewesen sein. Meinen weiteren Weg in diesem Bereich werden Bücher pflastern Wink

Was deine Krankschreibung und den eventuellen Jobverlust angeht, so brauchst du dir deshalb nicht unbedingt Gedanken machen. So lange du krankgeschrieben bist, hast du einen gesonderten Kündigungsschutz. Denn wegen Krankheit darf niemandem gekündigt werden. Jedenfalls nicht ohne Weiteres.

Was deine Befindlichkeit angeht, so hoffe ich, dass es dir bald wieder besser geht. Hab Geduld mit dir und deiner Befindlichkeit. Man sagt "Langsam ernährt sich das Eichhörnchen" Wink

In diesem Sinne, lass es dir gutgehen und genieße den Frühlingsanfang Wink

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Kopftelefon
Es geht mir tatsächlich besser. Hab es am Freitag schriftlich bekommen, daß das Betreuungsverfahren eingestellt ist. Konnte tatsächlich beweisen, daß ich keine Betreuung nötig habe. Ich dachte mir, ich geb gleich was schriftliches ab, denn mit dem Reden funktioniert das nicht immer so bei mir. Jetzt kann ich mich wieder meinen Büchern widmen. Daß ich so lange krank geschrieben bin, macht mir schon ein schlechtes Gefühl, aber vielleicht sollte ich das einfach beiseite schieben.

Kommentar zu Admin:
Ich mach mir seit neuestens morgens immer einen Senseo Kaffee. Der schmeckt einfach himmlisch. Einfach Beutel in die Tasse, aufgießen, ein paar mal umrühren, und fertig ist der klasse Kaffee.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

dass es dir besser geht freut mich sehr für dich, auch die Tatsache, dass du das Genießen für dich entdeckt hast Smile

Was die Sache mit der Betreuung angeht, kannst du auch froh sein, dass du da nochmal drum rum gekommen bist.

Dann kann der Frühling jetzt kommen und damit wieder mehr Sonnenstrahlen und wärmere Temperaturen.

In diesem Sinne weiterhin alles Gute für dich und bleib uns treu Smile

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Kopftelefon
Halloo zusammen,

im Moment steht bei mir alles, weil ich krank geschrieben bin. Ich genieße im Moment die vielen Sonnenstrahlen, und dazwischen etwas Musik. Hoffentlich pflanzen sich die Sonnenstrahlen auf diese Weise fort, obwohl es plötzlich wieder Winter ist. Dazwischen hellt es sich langsam auf, so daß man denkt, der Winter konzentriert sich auf sein Ende. Manchmal täuscht er dich auch, und kommt wieder zurück.

Muß mir wieder mehr Beschäftigung suchen. Eine neue Tür, um aus meiner Faulenzerei herauszukommen. Das kann man sich so angewöhnen, wenn man krank geschrieben ist, daß man plötzlich Schuldgefühle bekommt, weil man denkt, daß man was versäumt hat.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

eine Aufgabe, die man sich sucht oder der man nachgeht ist gerade für uns Betroffene sehr wichtig. Dadurch bekommen wir Struktur in unseren Tagesablauf. Aber ab und an ist es auch sehr wichtig für uns, einfach mal "Alle Viere" von sich zu strecken. Besonders in dem Fall, wenn wir einer regelmäßigen, stressigen Tätigkeit nachgehen und eventuell auch noch unter Druck arbeiten müssen. Dies ist ja meistens auf dem ersten Arbeitsmarkt der Fall.

Daher kann ich dir nur den Hinweis geben, deine freie Zeit zu genießen und ausschließlich an dich zu denken. Mach das, was dir gut tut. Der Zeitpunkt an dem du wieder arbeiten gehen musst wird definitiv kommen Wink

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Kopftelefon
Muß wieder arbeiten gehen. Habe wieder viel um die Ohren. Shock. Aber die letzte Woche ist es etwas besser geworden. Bin gespannt, ob das so bleibt. Ich wollte ein paar Fotos reinstellen, aber irgendwie hat das nicht funktioniert. Ich weiß nicht genau wie das geht. Habe in den Chatroom geschrieben. Aber vielleicht ist auch über Ostern keiner da.

Was kann man noch tun, damit es der Allgemeinheit besser geht. Diese Frage hab ich mir zu Ostern gestellt. Was kann ich noch tun, damit es mir besser geht. Diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt. Die Ungewißheit macht mich unruhig.

Man macht sich Sorgen, und es ist schwer, etwas zu bewegen. Ich lese das Buch Menschenrechte. Vielleicht hilft mir das weiter.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

die Frage "Was kann man tun, damit es einem besser geht?" ist ähnlich wie die, nach der Frage des Glücklichseins.

Mir wurde in letzter Zeit häufig die Frage gestellt, wie ich es schaffe, dass es mir meistens so gut geht.

Um eins vorweg zu nehmen, mir geht es nicht immer gut, genauso bin ich nicht permanent glücklich, auch ich habe Zeiten, in denen es mir weniger gut geht.

Selbstverständlich habe ich versucht auch mir die Frage des Glücklichseins zu beantworten. Ich habe mir darauf geantwortet, dass zum Glücklichsein, Zufriedenheit eine sehr große Rolle spielt. Zufriedenheit mit sich selbst, aber auch mit anderen. Mit sich selbst kann ich nur zufrieden sein, wenn ich mich mag, äußerlich, wie auch innerlich. Äußerliches Glücklichsein mit sich selbst bedeutet für mich, dass ich mich in meinem Körper wohlfühle und ich mit meiner äußeren Hülle (Körper) zufrieden bin. Was das Innerliche anbelangt, so meine ich damit meinen Character. Wenn ich also mit meiner äußeren Hülle (Körper) und mit meinem inneren Wesen (Character) zufrieden bin, dann ist schon mal ein wesentlicher Punkt erfüllt.

Des Weiteren gehört für mich zum Glücklichsein auch die berufliche Situation in der ich mich befinde. Das heißt jetzt nicht unbedingt, dass ich eine berufliche Tätigkeit ausüben muss, in der ich wer weiß wie viel Geld verdiene. Für mich heißt es, dass ich eine Tätigkeit ausübe (bezahlt oder unbezahlt), in der ich zufrieden bin. Zufrieden mit meinen Kolleginnen und Kollegen (Vorgesetzte mit einbezogen) sowie mit der Tätigkeit an sich.

Weiterhin ist auch das soziale Umfeld sehr wichtig. Quasi Zufriedenheit mit seiner Familie sowie mit seinen Freunden.

Und zu guter Letzt darf auch die Umgebung in der ich wohne dazu beitragen, dass ich zufrieden bin. Ich muss mich also auch in meiner natürlichen Umgebung wohlfühlen.

Diese von mir genannten Punkte sind für mich wichtig, damit ich glücklich bin. Mit diesen von mir genannten Punkten bin ich auch zufrieden und daher geht es mir meistens sehr gut und die Phasen in denen es mir nicht so gut geht halten sich in Grenzen.

Ich bin allerdings, für mich, noch etwas davon entfernt, das perfekte Glück zu haben, weil dazu für mich noch die richtige Partnerin fehlt. Sollte ich es irgendwann mal geschafft haben, eine dauerhafte, zufriedenstellende und harmonische partnerschaftliche Beziehung aufgebaut zu haben, so denke ich, dass ich das perfekte Glück, für mich, gefunden habe.

Wie schon geschrieben, dies ist meine Definition meines Glücklichseins. Dies lässt sich nicht auf jeden anderen Menschen übertragen, denn jeder definiert für sich selbst das Glücklichsein.

Aber vielleicht sind Ansätze für dich dabei.

In diesem Sinne, lass es dir gut gehen und bis bald.

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Andreas
Hallo Micky,

deine eingereichten Bilder habe ich soeben in der Galerie veröffentlicht. Ich habe gerade erst mitbekommen, dass überhaupt etwas eingereicht wurde Smile Das bin ich nicht gewohnt und von daher hatte ich nicht darauf geachtet, Sorry.

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Kopftelefon
Hallo Andreas,

danke für die Galerie. Das erste Bild ist leider etwas schief und verzerrt. Aber anstonsten denke ich sieht es ganz gut aus, für Mathematik. Vielleicht probier ich es nochmal, mit dem Einscannen.

Bilder sind natürlich viel schöner. Da haben die Maler Vorteile.

Die Aufzählung über das Glücklichsein regt einem zum Nachdenken an. Wichtig sind für mich auch noch Freiheit, Frieden und Natur. Das braucht man natürlich auch zum Glücklichsein. Das berechnet sich wohl aus dem Durchschnitt der Zustände des Glücklichseins aller Menschen. Drum, glaube ich, muß man auch immer ein wenig darauf achten, daß auch der Nachbar glücklich ist.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

ich denke, für jeden Menschen definiert sich das Glücklichsein anders. Das liegt halt daran, dass wir Menschen Individuen sind und von daher jeder seine eigenen "Schwerpunkte" für das Glücklichsein definiert. Wichtig ist halt lediglich, dass man es für sich definiert und dann versucht, entsprechend seinen eigenen Möglichkeiten, daran zu arbeiten und umzusetzen.

Wollte man sämtliche Aspekte zum Glücklichsein auflisten, so kommt man wahrscheinlich aus dem Schreiben und Denken nicht wieder heraus. Dies wäre wiederum sehr fatal und eher kontraproduktiv, meiner Meinung nach.

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Kopftelefon
Wie kann man noch glücklich sein, wenn Krieg ist, und deine Angehörigen ermordet werden.
Wie definiert man dann das Glück. Daß man von innen her glücklich ist, und mit sich zufrieden ist, hilft einem dann auch nichts mehr. Wie soll man so etwas verarbeiten. Wird man dann je wieder glücklich? Ich denke nicht.

Gruß,
Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

selbstverständlich gehört auch Frieden dazu um glücklich zu sein. Eben aus den von dir genannten Aspekten.

Ich möchte mir nicht vorstellen müssen, in einem Kriegsgebiet leben zu müssen.
In diesem Zusammenhang gibt es auch einen Film namens "Nacht vor Augen". Darin geht es um einen jungen Bundeswehr-Soldaten der in einem Kriegsgebiet seinen Dienst absolvierte und zurück in die Heimat kam. Die Zeit im Kriegsgebiet hatte bei ihm "Spuren" hinterlassen. Der Film lief oder läuft im Rahmen des Filmfestivals "Ausnahme|Zustand".

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man sich nicht zu tief darin hineinsteigern sollte, da es schnell zu einer Lebensaufgabe werden kann, wenn man alles berücksichtigen möchte.

Verzeih bitte das Missverständnis.

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
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Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Wie kann man noch glücklich sein, wenn Krieg ist, und deine Angehörigen ermordet werden.
Wie definiert man dann das Glück. Daß man von innen her glücklich ist, und mit sich zufrieden ist, hilft einem dann auch nichts mehr. Wie soll man so etwas verarbeiten. Wird man dann je wieder glücklich? Ich denke nicht.

Gruß,
Micky


Hallo Micky
Das eigene Leid beklagt, wird gerne auch Mal um sich ein Alibi zu verschaffen;
die anderen sind schuld oder, ich bin zu Sensibel, und deshalb nimmt mich alles so mit. ich meine hiermit natürlich nicht dich, nur allgemein.
Mir geht es so dass ich vieles dass um mich herum passiert und mir auch passierte, nur schwer ertragen kann. Halte jedoch immer mal Ausschau nach Ideen wie ich dem begegnen kann damit ich nicht ganz in Traurigkeit versinke. Ich kann wahrlich nicht vermelden Glücklich zu dein, nicht mal zufrieden. Aber ich weiß ebenso, dass nur ich selbst für wiederkährende Glücksmomente sorgen kann. Es gelingt mir mal mehr mal weniger.

Manche die das Leid auf der Welt aus der ferne nicht ertragen wollen, gehen in Krisengebieten. Dort können sie etwas tun, und sind dort glücklicher. Die Gefahren für sich nehmen sie dafür in Kauf. Wer dort nicht hin kann, der hat in seinem Miliö jede Menge Angriffspunkte, dort den Frieden schaffen. Ich bin mir dessen bewusst und versuche es auf meine weise. Gern würde ich mehr zustande bringen.Mehr kann ich für mich und andere nicht tun als immer wieder einen Anlauf starten.
Wenn ich nervlich die Kräfte hätte würde ich in Afrika tätig werden.

Jonny
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Hallo,

ich will natürlich lieber hier für meine Leute was tun. Nur ist es verdammt schwer. Aber ich werde weiter arbeiten. Wer arbeitet, erntet, heißt es. Dann will ich mal daran glauben.


Obwohl ich im Moment nicht so die große Hoffnung habe.


Gruß,
Micky
 
Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Hallo,

ich will natürlich lieber hier für meine Leute was tun. Nur ist es verdammt schwer. Aber ich werde weiter arbeiten. Wer arbeitet, erntet, heißt es. Dann will ich mal daran glauben.


Obwohl ich im Moment nicht so die große Hoffnung habe.


Gruß,
Micky


Hallo Micky
Die meisten Menschen arbeiten um sich über Wasser zu halten. Das Leben funktioniert nicht ohne dafür zu arbeiten. Wir arbeiten meistens für Leute die ihren Gewinn möglichst für sich allein verwenden wollen. Dennoch können wir somit leben und im Privaten etwas tun. Erscheint es auch noch so wenig, trägt man trotzdem dazu bei, dass die Eigennutzer nach und nach mehr abgeben müssen. Seid dem letzten ahrhunder hat sich doch viel verändert. Können nur drann bleiben zu verhindern das Einzelne unser gemeinsames Feld für sich allein beanspruchen können.

Jonny
Bearbeitet von Nase im Wind am 13.04.2010 17:52
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
HalloGrin,

habe gestern beim Chatten einige neue Foren erfahren. http://www.stimme...ren.de/htm und www.bpe-online.de . Es gibt sehr viele Leute, die Stimmen hören. Sozusagen, war das Chatten für mich sehr erfolgreich. Alles habe ich noch nicht gelesen. Aber einiges. Das heißt, ich bin ich nicht alleine. Nicht, daß mich das freut.Frown

Aber ich denke, da gibt es was zu tun.Angry Ich werde in nächster Zeit viel Serven müssen, Greenpeace, Umweltschützer .....usw. Vielleicht gibt es noch ein paar interessante Links.

Ich denke, bei so vielen Stimmen Hörer, muß das doch an der Umwelt liegen. Ich denke nicht, daß das alles Psychosen sind. Möglicherweise einige künstlich provozierte Psychosen, durch die Einnahme von Cycudalta.

Gruß,
Micky
 
Kopftelefon
Ich versuch noch mal den Link: http://www.stimme.../index.htmCool.

Hoffentlich klappt es jetzt.

Gruß,
Micky
 
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