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fragliche Rezension
Andreas
Liebe Leserinnen und Leser,

auf der Seite von "Gehirn und Geist" bin ich auf eine Rezension des Buches von Manfred Lütz "Irre - Wir behandeln die Falschen - Unser Problem sind die Normalen" gestoßen.

Diese Rezension lässt in mir die Vermutung aufkommen, dass die Autorin nicht in der Lage ist das Verhalten der "Normal-Verrückten" selbstkritisch und reflektierend zu hinterfragen. Die Autorin sieht meiner Meinung nach in diesem Buch einen "Angriff" auf normale Verhaltensweisen. Von uns Betroffenen wird selbstkritisches und reflektierendes Verhalten im Bezug auf unser Denken und Handeln gefordert. Warum also sollten sich nicht auch mal normale Menschen darüber Gedanken machen ob ihr Verhalten richtig oder angemessen ist? Dieses selbstkritische und reflektierende Verhalten auf beiden Seiten könnte eventuell dazu führen eine Annäherung der beiden Gruppen vorranzubringen. Es ist glücklicherweise so, dass es einige Menschen aus dem normalen Bereich gibt, die Verständnis aufbringen und sich sogar dafür einsetzen, dass diese Annäherung weiter vorranschreitet. Dies würde zu einem besseren gegenseitigem Verständnis und Akzeptanz führen.

Wer sich die Rezension durchlesen möchte kann durch klick auf den nachfolgenden Link sich selbst ein Bild machen.

http://www.wissen...el/1017799

Viele Grüße
Andreas Liebke
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Nase im Wind
admin schrieb:
Liebe Leserinnen und Leser,

auf der Seite von "Gehirn und Geist" bin ich auf eine Rezension des Buches von Manfred Lütz "Irre - Wir behandeln die Falschen - Unser Problem sind die Normalen" gestoßen.

Es ist glücklicherweise so, dass es einige Menschen aus dem normalen Bereich gibt, die Verständnis aufbringen und sich sogar dafür einsetzen, dass diese Annäherung weiter vorranschreitet. Dies würde zu einem besseren gegenseitigem Verständnis und Akzeptanz führen.

Wer sich die Rezension durchlesen möchte kann durch klick auf den nachfolgenden Link sich selbst ein Bild machen.

http://www.wissen...el/1017799

Viele Grüße
Andreas Liebke


Die wirklich und wenigen Normalen in Anführungsstrichen, sind zugleisch auch weitgehend erzieherisch angehalten worden differenziert zu verstehen, oder haben aus ihren bitteren Eefahrungen heraus als psychisch belastete Betroffene, ausreichend zugelernt.

Diese Rezension auf den Link http://www.wissen...el/1017799 habe ich gelesen.
Schade, dass zur Rezension nicht einige Passagen eines Auszuges aus dem Buch angeführt sind. Ein guter Autor der sich zu einem solchen Thema äußert sollt die sehr wichtigen feinen Unterschiede kennen und beschreiben können.
Jedenfalls gibt es jene wie einen Adolf Hittler im allgemeinen Denken und Fühlen, zu Milionen solcher, "alt-medizisch ausgedrückt" Verückte. deshalb ist es so leicht für einige von ihnen zum vermeintlichen Führer aufzusteigen.
ganz sicher ist in der Feinheit analytisch zu unterscheiden ob jemand mit zerstörerischen Verhalten psychischen Blockaden unterliegt, oder in Folge von Erziehung und Lebensumfeld, in der weise handelt weil der es nicht anders verstehen kann. Wenn jemand zerstörerisch handelt ohne dass ein nutzen für die Allgemeinheit daraus hervorgeht und weiss, derjenige unterliegt psychischen Blockaden da er es nicht selber verhindern kann diese Handlungen auszuführen. da hilft nur Therapie. Dazu gehören geschäftsleute, die ins Lampenlicht gerückten Manager so wie Politiker etc.
Einige der Politiker die wissen wohin sie die Politik führen fürchten um ihr eigenes Leben, denke ich, weil diejenigen mit den psychischen Blockaden oder diejenigen welche erziehungs bedingt, eingeschränkten Vorstellungen in der überzahl sind.
Jeder als psychisch Erkrankt bezeichnete, ist umgeben von denen die ich als die eigentlich psyschich Erkrankten, mit Vobehalt, bezeichnen würde sofern "Krank" überhaupt das richtige Wort sein kann - zumindest nicht Pauschal.

Eine größere Bedrohung, dass die gesllschaft/ten stehenbleibeb bzw. somit in eine soziale Steinzeit zurückfallen geht von denen aus die vor lauter Scham sich nicht überwinden können Fehler zuzugeben. Dies ist wohl in den meisten Fällen eher erziehungs-bedingt

Jonny
Wink
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Kann es sein, daß einige Menschen einer Dressur unterliegen, z.B. Hitlerjugend.
Dadurch ist das Denken blockiert. "Denn sie wissen nicht was sie tun."

Viele Grüße,

Micky
 
Andreas
Hallo Micky,

vielleicht kennst du den film "Die Welle". In diesem Film geht es genau um dieses Phänomen.

Eine autoritäre Person gibt eine Meinung vor, Einer folgt, überzeugt Andere und am Ende stehen die Massen dahinter. Sehr gefährlich dieses Phänomen, aber leider sehr real. Auch die Medien heutzutage nutzen Ihr Macht leider diesbezüglich aus. Es gibt Menschen in unserer heutigen Gesellschaft, die sind den Medien sehr hörig und lassen sich sehr schnell von ihnen beeinflussen. Hat vielleicht auch etwas mit Perspektivlosigkeit zu tun und damit, nur ungern sich mit den eigenen Problemen auseinander zu setzen.

Viele Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Nase im Wind
admin schrieb:
Hallo Micky,
Es gibt Menschen in unserer heutigen Gesellschaft, die sind den Medien sehr hörig und lassen sich sehr schnell von ihnen beeinflussen. Hat vielleicht auch etwas mit Perspektivlosigkeit zu tun und damit, nur ungern sich mit den eigenen Problemen auseinander zu setzen.

Viele Grüße
Andreas

Ohoo-man, hab' ich in meinem letzten Text jetzt viel Rechtschreibfehler entdeckt - Grausam.

Zurück zum Thema;

Ich denke weniger an Perspektivlosigkeit als an Ideenlosigkeit (wo ist die Selbstverantwortung).
Psychologen haben die Aufgabe, möglichst ohne Eingriff in die Privatsphäre der Menschen sie zu befähigen bzw. beizutragen die Umgebung an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Manche missbrauchen ihr Wissen, z.B in der Werbebranche.
Sogenannte Gottesvertreter und Werbemacher haben das gleiche Ziel, und sind leider zu Erfolgreich.

Was haben Priester und Pädagogen gemeinsam? Sie haben die Aufgabe die Menschen in die Umgebung einzupassen.

Ein Zitat von der Schriftstellerin Karoline Günderohde;
Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein. Denn diese muss ihrer Natur nach, in sich selbst bestehen.

Ob ich an einen Gott glaube oder nicht ist völlig irrelevant im Gespräch um Moral, Sittlichkeit u. Menschlichkeit. Zumal je nach Unterschiedlichkeit der Ansichten, es ebenso viele Götter gibt, die aber die selbe Namensbezeichnung tragen.

Die meisten Gott-Gläubigen brauchen jemanden, oder sollte ich sagen, etwas dass die Verantwortung für sie übernimmt. Wozu einen Gott, wo doch alle übers regeln des Zusammenlebens gleichermaßen sprechen.
Die Bibeltexte sind nur ein Aufhänger. Wer richtig zuhört bemerkt, dass neben der Huldigung ihres vermeintlichen Gottes, alle über das selbe sprechen.

Wozu also sich damit aufhalten einen Gott vorzuschieben? Nun, damit der einzelne seine Macht über dem Anderen festigen kann, weil er nicht den Mut hat Macht für sich selber zu erarbeiten. Dazu gehören, nach meiner Ansicht, auch die Konservativen die nicht an einen Gott glauben.
Diejenigen von ihnen die fähig sind andere zu manipulieren, haben das sagen. Die andren von ihnen folgen denen blind. Es ist ja so bequem. Dafür aber treten lasen und wieder treten des nächsten schwächeren. Es macht Angst der Selbstverantwortung nicht gerecht werden zu können. dagegen ist (erscheint) es leicht, einfach nur zu gehorchen.
Leider können sich nur wenige da heraus lösen - es ist ein steiniger Weg weil es so wenige sind, aber für mich hat es sich bisher am Ende immer gelohnt, meinen ganz eigenen Weg zu gehen.

Ein sehr weiser Satz; "Denn sie wissen nicht was sie tun".

Jonny
Bearbeitet von Nase im Wind am 28.05.2010 23:15
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