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Schweigen kann man, nicht nur hören sondern auch sehen.
Nase im Wind
Schweigen tötet.

Ich kann Schweigen hören und sehen. Für mich ist das ein ziemliches problem da ich hinter den Worten höre und aus der Art des Auftretens sehen kann wie viel (wie "wenig"Wink offenheit tatsächlich vorhanden ist. Leider kann man über das was verborgen werden soll oder selbst nicht erkannt wird, miteinander austauschen.

Wir drehen uns im Kreise. in der Regel glaubt oder will der einzelne glauben, er / sie würde offen genug sein und trüge viel zur Veränderung bei. Es ist ja auch so schön mit der Mehrheit auf den gleichen Verständigungslevel zu stehen und das Gefühl zu haben häufig Zustimmung und Schulterklopfen zu erhaschen, zudem dem vermeintlich dem Fortschritt emens vorschub geleistet zu haben.

In der Tat ist viel Engagement und viel (unnötig fast zu viel) Ergeiz dabei. Und doch bleibt alles weitgehen an der Oberfläche. Nur wenigen gelingt es über seinen sog. eigenen Schatten zu springen.
Wer es wagt braucht einen sehr langen Atem und Nerven wie Dratseile. Falls er diese Zeitspanne durchält um zu vermitteln dass mehr Mut nicht nur Ablehnung bedeutet wenn auch zunächt mit einigen Schmerz verbunden ist, braucht viel Durchhaltevermögen.
Derjenige erntet lange Zeit unverständnis, viel ignoranz, manchmal sogar Feindschaft. das schwierigst für mich ist die Isolation welch sich dadurch auftut das dass Schweigen scheinbar oder anscheinend nicht aufgebrochen werden kann. Sehr viele Ängste beherschen die Menschen dieser Epoch. Dieser Herrschaft zu entgehen bedeutet Schweigen brechen. Allerdings kann Schweigen brechen in dieser Epoche ebenfalls lebensgefährlich sein.

Für mich steht nun die Frage im Raum, Sterben und mein Wissen ins Grab mitzunehmen oder eventuell durch brechen von Schweigen die daraus volgende Belastung nicht auszuhalten und dann sterben.
Eine andere kompromisslösung für mich könnte sein, allein zu arbeiten, keinen Anspruch darauf zu haben Gehör zu finden, nur zu hoffen und möglichst wenig Direktkontakt zu den Nichtverstehenden halten.

Eine weitere Wariante gäbe es noch; Ich könnte mich vieleicht aus allem heraushalten, Imer nur lächeln, den Dingen seinen Lauf lassen und das eigene Leben auf die entstehenden Konsequenzen der Nicht-Einmichung für sich das beste draus zu machen. Ob mir dies das Gefühl von ausreichender Freude geben wird das zum weiter leben wollen für uns Menschen entscheidend ist, bezweifle ich.

Mancher mag meinen, dass ich zu schnell zuviel Veränderung erreichen möchte. Doch derjenige sieht nicht das ungehäure Ausmß des Schweigens das ich erkenne. Damit stehe ich unter einen großen Druck. Vie damit fertig werden, und lohnt sich das überhaupt frage ich mich immer wieder.


Der Mensch steigt nur aus dem Bett weil ihm, dass wo für er aufsteht ein Stück Freude bringt selbst wenn es ihm gefühlsmäßig nicht bewusst wird. Z.B ist auch, sich für etwas zu rechen ein Grund aus dem Bett zu steigen. Für manche leider vorrangige Grund. Jedenfalls ist das ebenfalls etwas das für den Augenblick Freude bringt der den Wunsch zu leben aufrecht erhält.

Schweigen brechen rettet Leben. Dies reicht nicht immer dass eigene Leben zu erhalten, jedoch es ist eine Chance.

Macht euch weniger sorgen darüber das viele Menschen unnötig vorzeitig sterben. Akzeptiert den Wunsch einzelner die sterben Wollen (ganz gleich aus welchen Gründen) und sucht lieber nach Wegen diesem häufig vorzeitigen Sterben, durch Offenheit im Gespräch entgegen zu wirken. Zum trauern gibt es mehr Zeit als hilfreich ist. Cool

Jonny
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Escher
Du kannst sehr gut schreiben Jonny, Christoph
 
Andreas
Hallo Jonny,

im Grunde gebe ich dir Recht mit deinen Ansichten. Nur deswegen ans Sterben zu denken ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die beste Lösung. Genauso wie Resignation. Ein Weg könnte sein, zu versuchen das Schweigen geschickt zu durchbrechen. Viele Menschen wissen einfach nicht wie wichtig offene Gespräche sind. Dafür ist aber auch gegenseitiges Vertrauen erforderlich, es nutzt nichts, wenn eine Partei vertraut und offen einem Gespräch gegenüber steht und die andere Partei sich verschließt. Da muss man dann mit etwas Geschick versuchen die andere Partei zum Reden zu bringen. Quasi etwas Druck ausüben. Allerdings besteht dann wieder die Gefahr, dass sich die verschlossene Partei komplett verschließt und dann ein Gespräch gar nicht mehr möglich ist. Aber die offene Partei kann sich dann keinen Vorwurf machen, es nicht wenigstens versucht zu haben.

In diesem Sinne eine gute Nacht und herzliche Grüße
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Nase im Wind
admin schrieb:
Hallo Jonny,

im Grunde gebe ich dir Recht mit deinen Ansichten. Nur deswegen ans Sterben zu denken ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die beste Lösung.

Andreas


Jede Art, Form und Zeitpunkt zu sterben gehört zum Leben, und zum Leben gehören Krisen. Manchmal kommt es vor, dass jemand sich wärend einer Krise gegen sein weiterleben entscheidet. Dies lässt sich nicht verhindern wenn solch ein Entschluss fest steht.
Wer hat zu bestimmen mit vieviel und welche Art von Schmerz jemand sein Leben, auf biegen und brechen, aufrecht erhalten muss.

Ich halte mich nicht mehr damit auf die möglichen Gründe und den Sinn den so jemand für sich darin sieht anzuzweifeln. Mir ist es wichtiger daran zu arbeiten welche Möglichkeiten es für andere gibt beizutragen, dass es zu solchen Entscheidungen möglichst nicht erst kommt oder seltener wird.

Die Aussage "Leben über alles" zieht nicht mehr, ist abgeschliffen. Es zählt mehr eine Lebensqualität mit und für die Menschen zu erreichen. Immer wird es Menschen geben dessen Freudegefühl nicht mehr auf natürlichem Wege erweckt werden kann. Die haben dann jedes Recht sich fürs sterben zu entscheiden anstatt ein Leben mit Pillen und daraus sich ergebenen weiteren Leiden zu fristen.
viel mehr sorge macht mir das unfreiwillige Sterben in folge von unnötigem Überdodieren von Psychopharmaka, statt Sterken seines Selbst.
Angemessen (verständig) Unterstützend den geschwächten zu stärken und seine Entscheidung welche auch immer zu achten, ist der Weg Leben zu erhalten.

Für mich hat es etwas entwürdigendes die Wahl für die eine oder die Andere Entscheidung zu untersagen, in inkompetenter weise zu verhindern. Aber ebenso entwürdigend und ein Fehlschluss wäre es zu denken, die starken überleben und die schwachen müssen sterben. damit wäre das Ende der Existenz der Menschheit besiegelt.
Ein anhaltender Erfolg der damaligen Nazis hätte den Anfang vom Ende der Menschen unwideruflich eingeläutet.

Die Entscheidung meines Bruders sich das Leben zunehmen habe ich akzeptiert. Wenn ich jemanden als Teil der Familie sehe (der einzige den ich als zu meiner Familie zählte), ist nicht nur Grund ihn nicht festzuhalten sondern ihn auch gehen zu lassen wenn er so überzeugt davon ist das niemand ihn davon abbringen kann.
Ich wusste dass der seine Selbsttötungsversuche solange weiter übt bis es ihm gelingt. Und es gelang ihm beim dritten Anlauf.

Was ist Lebensqualität ? Frown

Jonny
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Andreas
Hallo Jonny,

du sprichst von Lebensfreude. Lebensfreude kann sein und ist auch Kampf. Es lohnt sich zu kämpfen. Vielleicht ist man nach einem verlorenen Kampf vorrübergehend geschwächt, aber man erholt sich. Wie lange die Erholung andauert ist immer ungewiss, mal geht´s schneller, mal braucht´s mehr Zeit. Wenn man sich erholt hat analysiert man, warum man den Kampf verloren hat und macht es beim nächsten mal besser. So lange bis man gewonnen hat. Einfach den Kopf in den Sand stecken, ist und war noch nie eine Lösung.

Eine gute Freundin von mir sagte mir mal "Nichts ist so wie es den Anschein hat"

In diesem Sinne alles gute für dich und eine schnelle Genesung.

Mit herzlichsten Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Nase im Wind
admin schrieb:
Hallo Jonny,

du sprichst von Lebensfreude. Lebensfreude kann sein und ist auch Kampf.
Eine gute Freundin von mir sagte mir mal "Nichts ist so wie es den Anschein hat"

Andreas


Vorne weg; ist hier ein super Austausch zwischen und. Vielleich haben ja noch andre list sich einzumischen.

Ich spreche von Tatsachen und ich spreche davon, dass dem Menschen seine Wünsche sein Himmelreich ist und diese als für ihn selbst anstrebenswerte, Achtenswert ist.
Hi, ich kämpfe nur wenn ich mich angegriffen fühle. Weder vom Leben noch vom Tod fühle ich mich angegriffen. Beides sind meine Freunde.
Viele Aussagen bedürfen tieferer Philosophie, etc.

Im laufe meines Lebens habe viele Schlachten geschlagen im kämpfenden Sinne, aber auch guqasi Schlachen im nich kämpfenden Sinne. Fast allle habe ich mit sehr-viel Durchhaltevermögen bereis sozusagen gewonnen. Vielleicht wird es noch lange weitergehen, vielleicht auch nicht. Hoffentlich behaupte ich mich in meinem Sinne, und weiterhin mehr durch Erkennen als durch kriegerisches (kämpfen) um dem anderen sein Leben leben zu lassen und trotsdem mich vor dessen mögliche Übergriffe schützen zu können ohne dessen Leben unangemessen beschneiden zu müssen.

Ich sehe keinen Feind, Dennoch, manchmal bilde auch ich mir noch ein, es gäbe soetwas wie einen Feind. Ein Don Quijote steckt zuweilen in jedem von uns Menschen, der gegen Windmühlen in den Kampf zieht weil er sie als böse Gestalten wahrnimmt,


Nachtrag zur Verständigungskompatibilität;
Für mich ist Klar, wer sein eigenes Leben meint verlassen zu müssen oder zu wollen, unterliegt generell einem Irrtum bzw einer momentanen Blokade. Dies tut einer solchen Entscheidung keinem Abruch.

Bei dem was ich für mich im Leben durchgestanden habe, meine ich jedenfalls, dass einige einfach viel zu schnell aufgeben. Erungenschften müssen jedoch nicht unbedingt mühsam bis zum letzten Atemzug verteidigt werden. - Das entscheidet jeder für sich.

Vor Jahren kam der Satz auf; Wenn du dich umbringen willst tue es, aber belaste mich nicht damit. Einige zeitlang stand ich zu dieser Philosophie dahinter.
Diese Erziehrische, Bestrafende u. Überzeugungsaufdrängende, zugleich abwertende Ignoranz hilft nicht dabei Leben zu erhalten. Im Gegenteil fördert eine solche Haltung die vermeintlich freiwillige Selbsttötungsrate.

Akzeptieren einschließl. Respektieren eines Enscheidungswunsches, welcher auch immer es sei, lässt Verstehen, verstänigen, Kommunikation zu und ermöglicht eine realistischere Entscheidungsfähigkeit die eher weitgehend zum Lebenswillen hingeht als in die andere Richtung.

Ich weiss aber auch, dass eine solche Haltung in der Lebenspraxis zu erreichen, eine Herausforderung an die persönliche Reife ist.

P.s
Falls meine Aussagen zu vermitteln scheint, dass ich gar keinen Bock auf Leben habe; Derzeit habe ich noch nicht vor abzutreten,

Gruß,
Jonny Smile
Bearbeitet von Nase im Wind am 30.05.2009 14:43
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Ich glaube, daß man verpflichtet ist, für sein Leben zu kämpfen,
und man darf nicht kampflos aufgeben, auch wenn es manchmal
aussichtslos erscheint. Wer arbeitet, erntet. Lieber sterbe ich im
Kampf. Vielleicht muß man manchmal die Ruhe einkehren lassen,
sich wieder Kraft holen, und nachdenken, wie es weitergeht.
Dann öffnet sich oft wieder eine Tür.

Das Ziel meines Kampfes ist natürlich Freiheit und Frieden für alle.




Gruß,

Micky
 
Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Ich glaube, daß man verpflichtet ist, für sein Leben zu kämpfen,

Das Ziel meines Kampfes ist natürlich Freiheit und Frieden für alle.

Gruß,

Micky



Das Ziel meines Kampfes ist natürlich Freiheit und Frieden für alle? Darin stimme ich mit dir über ein.
Wenn die gängige Vorstellung von "Verpflichtet sein" dein Weg ist, dir hilft, so soll es sein. ich frage mich woraus sich die "Pflicht" zu kämpfen ergibt.
Wer oder was könnte "mich" veranlassen verpflichtet zu sein. Entweder ich will oder ich will nicht.
Immer wenn ich dazu beitragen kann oder erfahre dass jemand anderes bewirkt, dass jemand Hoffnung hat, einen Sinn und den Wunsch sieht leben zu wollen, dann habe ich für Augenblicke auch diese Hoffnung und den Wunsch zu leben.
ich denke, das eigene Lebensglück liegt darin anderen zum Lebensglück zu verhelfen. Jedenfalls scheint dies bei mir so zu sein.

Die Wissenden können den Unwissenden Wege zum Lebenswillen zeigen. Doch die Wissenden sind auf sich gestellt. Sie werden niemals gnug wissen um sich aus jeder Lebenslage selbst zu befreien. In einer solchen Situation kann man sich nur dazu überwinden sich vorübergehend den herrschenden Umständen anzupassen oder sogar zu unterwerfen (zur Ruhe kommen) um auf eine neue Idee kommen zu können.

Einigen hilft dann ein Gottesbild, was ich durchaus verstehen kann. Ich habe keinen Gott da ich mein Leben ganz und gar selbst in die Hand nehme.
Ich weiß um die riesigen Potenziale die Menschen in sich tragen. Nur werden die meisten Menschen diese eigenen götlichen Potenziale noch sehr lange nicht in sich entdecken da sie diese verschwenden, sie in den Händen eines geglaupten Gottes und in den den Händen eines Papstes legen der urplötzlich mit seiner ernennung unfehlbar ist. Dies macht mich Hoffnungslos.

Im Moment trage ich meine Lebenssituation vorrangig in der Hoffnung, mit meinen Sohn eines Tages wieder zusammen zu kommen um ihn aus den Klauen seiner Mutter und Betreuern zu befreien. Angry

Jonny
Bearbeitet von Nase im Wind am 05.02.2010 16:00
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Also ich glaube schon an den lieben Gott, nur nenne ich ihn "die große Weisheit". Das kommt dadurch, das die Natur und damit auch der Mensch so faszinierend aufgebaut sind. Wenn wir versuchen es nachzubauen, ist das ein rieseiger Aufwand. Und so komplex, wie die große Weisheit die Natur und die Menschen entwickelt hat, können wir nur annähernd verstehen und aufbauen. Was die große Weisheit von uns will, ist natürlich die andere Frage. Ich denke, wir müssen unser Leben hier, wie du es sagst, selbst in die Hand nehmen, das heißt für mich, die Verantwortung in die Hand nehmen, und die Natur und das Leben zu behüten. Leider denken manche, sie müßten Besitz und Reichtum ansammeln oder Macht. Ich denke Wissen ist Macht, und mit diesem Wissen kann ich mich im positiven Sinne um Menschen und Natur kümmern. Es gibt leider viele Menschen, welche negativ und zerstörerisch sind. Sie denken wohl, damit es ihnen gut geht, müssen sie erst etwas zerstören. Das einzige was hier hilft, denke ich, ist Aufklärung. Negatives Denken und Handeln setzen sich meiner Meinung nach im Unterbewußtsein fest, und verursachen eine unglückliche Haltung und Ausstrahlung. Das Glück liegt wohl nicht im scheffeln, sondern im Lernen, Arbeiten und Geniesen. Die große Weisheit kann uns dabei wohl nur gute Ratschläge geben, und ist Billiarden von Meilen weit entfernt. Ich denke schon, das die große Weisheit mit uns kommuniziert. Sie kann wohl nur Ratschläge geben.
Mit welchen Strahlen das wieder funktioniert, weiß ich nicht, aber ich denke, das funktioniert organisch und ist unbedenklich. Und man hört auch keine Stimmen. Die große Weisheit müßte sehr viele Sprachen beherrschen.
Ich stelle schon fragen, für andere heißt das Beten, und nach ein paar Tagen, weiß ich wieder, wie es weiter geht.
Das ist mein Glaube.

Gruß,

Micky
 
Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Also ich glaube schon an den lieben Gott, nur nenne ich ihn "die große Weisheit". Das kommt dadurch, das die Natur und damit auch der Mensch so faszinierend aufgebaut sind. Wenn wir versuchen es nachzubauen, ist das ein rieseiger Aufwand.
Das Glück liegt wohl nicht im scheffeln, sondern im Lernen, Arbeiten und Geniesen. Die große Weisheit kann uns dabei wohl nur gute Ratschläge geben, und ist Billiarden von Meilen weit entfernt. Ich denke schon, das die große Weisheit mit uns kommuniziert. Sie kann wohl nur Ratschläge geben.

Ich stelle schon fragen, für andere heißt das Beten, und nach ein paar Tagen, weiß ich wieder, wie es weiter geht.
Das ist mein Glaube.

Gruß,

Micky


[size=16]Beeten sehe ich in der Rubrik Meditieren. Ohne irgendeine Art von Glauben ginge das nicht. Jedenfalls wird dabei versucht Verbindung nach außen aufzunehmen. Wohin oder mit wen auch immer, schafft ein Gefühl von Gemeinschaft.
Ich meine, wenn wir zu häufig übermäßigen Stress ausgesätzt sind weil wir zu sehr einseitige Erfahrungen machen, sind wir nicht auf stärkere Veränderungen vorbereitet. Dann verliert sich der Bezug zum Anteil der sog. guten Eigenschaften der anderen, und wir entfernen uns von einander da die erkannten bedrohlichen Eigenschaften überwiegen, die auch zu uns gehören. Am Ende fühlt man sich allein, oder wie "ich", irgendwie sich der Gesellschaft nicht zugehörig. Hauptsächlich Verständnis u. Anteilnahme gibt mir ein kleines Stück Gefühl von Zugehörigkeit.
Weisheit braucht viel Erfahrung. Die mache ich nur wenn ich in den entscheidenden Momenten meine Gefühle nicht unterdrücke.

Der wahrhaft Reiche erscheint dem vermeintlich Reichen, arm.
Warum verschiedene Menschen, unter ihnen manche Ärzte keine Ärzte sind liegt wohl daran das sie sich selbst nicht mehr im Ganzen spüren. Sie haben sich dem leistungsdruck der gGierigen unterworfen und sehen ihr heil selbst nur noch darin Geld zu scheffeln, weil ihnen das Wohlgefühl abhanden kam.
Da sie selber geschädigt sind brauchen sie den Widerstand der Betroffenen um zusich zu kommen. Aber ohne ständig nur zu verurteilen.

Jonny Wink
[/size]
Bearbeitet von Nase im Wind am 16.03.2010 23:28
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
Kopftelefon
Weisheit braucht viel Erfahrung. Die mache ich nur wenn ich in den entscheidenden Momenten meine Gefühle nicht unterdrücke.


Man kann das Wissen der Vorfahren benutzen, == das Lernen aus Büchern oder anderweitiges Sammeln von Informationen, oder man kann selbst Erfahrungen machen. Warum darf man dabei die Gefühle nicht unterdrücken, und welche?


Gruß,

Micky
 
Kopftelefon
Weisheit braucht viel Erfahrung. Die mache ich nur wenn ich in den entscheidenden Momenten meine Gefühle nicht unterdrücke.


Man kann das Wissen der Vorfahren benutzen, == das Lernen aus Büchern oder anderweitiges Sammeln von Informationen, oder man kann selbst Erfahrungen machen. Warum darf man dabei die Gefühle nicht unterdrücken, und welche?


Gruß,

Micky
 
Nase im Wind
Kopftelefon schrieb:
Weisheit braucht viel Erfahrung. Die mache ich nur wenn ich in den entscheidenden Momenten meine Gefühle nicht unterdrücke.


Man kann das Wissen der Vorfahren benutzen, == das Lernen aus Büchern oder anderweitiges Sammeln von Informationen, oder man kann selbst Erfahrungen machen. Warum darf man dabei die Gefühle nicht unterdrücken, und welche?

Gruß,
Micky


Hallo Micky
So wenig Gefühle wie möglich unterdrücken. Allerdings kann man es getrost hin und wieder tun, z.B bevor der Druck zu groß wird. Das kann man in Maßen tun, wie ab und zu einen übern Durst zu trinken ohne Schaden zunehmen.
Ein Bekannter von mir hat ein reduziert einseitigs Selbstwahrnehmungsempfinden. Dementsprechend schwer fällt es ihm seine Probleme in den Griff zu bekommen. Obwohl es an Inteligenz nicht mangelt muss er mühsam Texte lesen die für ihn wichtig sind und weitgehend auwendig lernen.
Diese Aussagen im Buch mit eigenen Worten zu umschreiben fällt ihm schwer. Manchaml muss man gelesenes mit eigenen Worten/ Gedanken füllen um sie besser zu verstehen wenn das Geschriebe einem nicht liegt - Jeder hat eine eigene Ausdrucksweise u. Wortschatz.

Angenommen, jemand würde alles Fühlen für Zwanzig Jahre verlieren oder blockiert sein; Dann könnte derjenige rein garnichts hinzulernen. Deshalb könnte der einschneidende Veränderungen im eigenen Umfeld nicht erkennen da er keine Übergangs-Erfahrung macht.
So ist es mit z.B manchen Angehörigen die immer dann wenn es von nöten gewesen wäre, die Gefühle der Erfahrung unterdrücken. Die können bestimmte Gefühlsschwankungen oder Veralten nicht ausreichend interpretieren weil deren Erfahrungen dürftig sind. Dann gibt es Mißverständnisse usw.
Wer meint, er könnte sich einfach etwas aus einem Buch merken ohne zu empfinden, der liegt wohl daneben. Es ist auch schwieriger sich zurecht zu finden wenn ich aktuell entsprechend wenig empfinde weil ich meine früheren Erfahrungen nicht abgleichen kann um Situationen einzuschätzen.
Als mein Körpergefühl damals einige Zeit lang ein ganzes Stück reduziert war musste ich meine abgespeicherten Erfahrungsmuster viel mehr bemühen. Es hat keiner gemerkt da ich zu vielen Situationen bereits einen Fundus an Deteil Wissen meiner Erfahrungen, im Kopf hatte. Ich konnte mich aus der Afäre ziehen wenn es schwieriger wurde.

Jonny Cool
Bearbeitet von Nase im Wind am 22.03.2010 05:05
Ein Liebender Mensch ist ein Glücklicher Mensch
 
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