Thema ansehen
 Thema drucken
Psychisch krank und schwerbehindert im Job
Psycho-Runner
Hallo liebe Leute !

Das ist momentan, mein Thema !!

Obgleich ich schon 30 Prozent GdB, habe: ueber 20 Jahre in der Firma bin,
soll ich nun noch..: 20-25 Prozent, mehr Quantitaet (bei gleichbleibender Qualitaet leisten.. !!

Ich packs.. nicht.. dreh am Rad !!!

- Ich hoffe, - ich bin, - nach bald 10 Jahren, - ohne Akut -Einweisung..:

Bald K E I N .. Klapsen-Kandidat !!!

Lieber Gruss, - bald mehr vom Psycho- Runner !!!
 
Andreas
Hallo Psycho-Runner,

wenn der Druck bei dir im Beruf zu groß wird, nimm dir die Zeit und suche ein Gespräch mit eurem Schwerbehindertenvertreter. Erläutere ihm den Sachverhalt und bitte ihn für dich tätig zu werden. Zur Not kann dein Arbeitgeber auch einen Lohnkostenzuschuss bei eurem zuständigen Landesamt für Gesundheit und Soziales beantragen. Dafür ist es allerdings notwendig, dass du erst einmal einen Gleichstellungsantrag bei deiner zuständigen Arbeitsagentur stellst. Denn für einen Lohnkostenzuschuss benötigst du einen Grad der Behinderung von mindestens 50 oder eine Gleichstellung. Gleichstellungen können Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von 30 (wie bei dir) oder 40 stellen. Sobald der Antrag gestellt ist kann sich dann dein Arbeitgeber um einen Lohnkostenzuschuss bemühen. Bei solch einem Antrag kann auch personeller Unterstützungsbedarf beantragt werden. Dazu kann aber auch der zuständige Integrationsfachdienst Auskunft erteilen, da diese für die Bearbeitung dieser Anträge zuständig sind, zumindest hier in Berlin.

Mit besten Wünschen und Grüßen
Andreas
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Psycho-Runner
Liebe Listis, hallo Andreas,

ich denke, was mir an dem, momentan gar nicht so gefaellt, ist die defizitaere Sicht der Firma auf mich (und mein Arbeiten).

Gut als psychisch kranker Mensch, lebe ich mit (mehr oder weniger ) grossen Einschraenkungen..

Aber, passt damit gar nichts (mehr) ??

N E I N !!


Es geht , - auch - und gerade - in meinem Leben.

Ich will, weiter resourcenorientiert, (vor allem ) DENKEN , leben, handeln.. und arbeiten.. !!

Mein Wort zum 'Sonntag' !!

Lieber Gruss, alles Gute !! Psycho-Runner
 
Andreas
Hallo Psycho-Runner,

ich verstehe dich ganz gut, aber wir leben heute in einer Leistungsgesellschaft in der man scheinbar nicht krank sein darf. Wer krank ist geht quasi "den Bach runter" und wird womöglich dafür auch noch ausgelacht. Dies ist nicht wortwörtlich zu nehmen, eher im übertragenen Sinn zu sehen. Was aber Realität ist, ist das man auch schnell Neid erntet wenn man von außen (dem Staat) Unterstützung erhält und es einem womöglich besser geht als denjenigen die schwer für ihr Geld arbeiten müssen. Da spielt dann ganz schnell die Krankheit keine Rolle mehr und man wird nicht wirklich als krank anerkannt. Zu diesem Thema bin ich im Moment dabei einen Artikel zu schreiben, der demnächst auch auf diesem Portal veröffentlicht wird. Titel des Artikels wird sein "Zwiespalt zwischen den Erfahrenen und den Angehörigen und Denen dazwischen". Dies ist ein Thema, dass mich ganz aktuell sehr beschäftigt und das mich beinah, wortwörtlich, in den Wahnsinn getrieben hat. Mittlerweile habe ich mit einigen Menschen die mir nahstehen drüber gesprochen und hab die Situation wieder im Griff.

Mit besten Wünschen und schönen Grüßen
Andreas Liebke
Wir Menschen werden geboren um Fehler zu machen.
 
Web
Springe ins Forum:
 
Werbung
cleverALLNET