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Artikel: Artikel für Angehörige und Betroffene
Hilfen für den Alltag und Selbsthilfe für Betroffene
Hilfen für den Alltag und Selbsthilfe für Betroffene Die Auswirkungen einer psychischen Erkrankung sind in allen Lebensbereichen spürbar. Selbst nach dem Abklingen der akuten Symptome - wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Denkstörungen, Angst und Niedergeschlagenheit - werden oft Veränderungen zu früher wahrgenommen. Sehr oft berichten Patienten von Konzentrationsstörungen (sogar das Lesen der Zeitung fällt schwer), von Antriebslosigkeit (alle Vorhaben und Entscheidungen werden zur Last) und von Mutlosigkeit, weil vieles nicht mehr so wie früher ist. Aber auch ganz konkrete Fragen tauchen auf: "Wie geht es mit der Arbeit oder Ausbildung weiter? Was mache ich in meiner Freizeit? Wie finanziere ich mich, wo wohne ich?" Hier müssen Hilfen für den Alltag ansetzen, die genauso wichtig sind wie die Akutbehandlung. Oft sind sie sogar entscheidend für eine gute Reintegration.

Was Angehörigen weiterhilft
Was Angehörigen weiterhilft Wenn ein sehr naher Mensch - Vater, Mutter, Ehemann oder Ehefrau, Sohn oder Tochter - an Schizophrenie erkrankt, bedeutet das auch immer einen tiefen Einschnitt im eigenen Leben. Darum sollten Angehörige - je eher, desto besser - die heute angebotenen Hilfen in Anspruch nehmen, um die Krankheit zu verstehen und dadurch besser mit ihrem Angehörigen umgehen zu lernen. Angehörigengruppen Angehörigengruppen gibt es bei uns seit Ende der siebziger Jahre. Mittlerweile ist ihre Zahl auf rund 800 Gruppen angewachsen, die eine Art Netzwerk bilden. Anschriften können Sie bei Ihrem nächstgelegenen psychiatrischen Krankenhaus, beim sozialpsychiatrischen Dienst oder beim Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. erfragen.

Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener e.V.
Wir wollen eine andere Psychiatrie Entstehung und Zweck Seit 1992 den BPE (Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.), in dem sich jetzige und ehemalige Psychiatrie-PatientInnen zusammengeschlossen haben. In Berlin können wir auf eine lange Tradition der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Betroffener seit Anfang der 80er Jahre zurückgreifen und so entstanden im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Gruppierungen. Im Dezember 2003 gründete sich die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Berlin. Im November 2004 wurde ein eingetragener Verein gegründet. Auf der Mitgliederversammlung im Januar 2005 wurde der Name geändert in Berliner Organisation Psychiatrie-Erfahrener und Psychiatrie-Betroffener (BOP&P).
 
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