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Ein Schweigen der Lämmer
Versuche einer Verständigung
Was kann ich selbst tun gegen Stigma und Sprachlosigkeit):

Ohne Trialog scheint Verbesserung der Situation fast nicht denkbar. Wir müssen also auch vor der Ärzteschaft, den Angehörigen u. Anderen bestehen, auch unter uns Betroffenen eine einleuchtend gemeinsame Erklärung finden. Es scheint mir daher unumgänglich rational Argumente beschreiben- u. begründen zu können.

Die Psychose (Krankheit oder Natürliche Reaktion):
Zunächst frage ich mich gerade, wie Klar bin ich mir, um dazu beitragen zu können die Sprachlosigkeit zu verringern. Mir fällt es selber schwer Ideen zu konkretisieren. Was kann ich tun, oder was kann ich als Betroffener und Mitwirkender in der Selbst-hilfe einwerfen, und wie können wir gemeinsam den gestellten Fragen näher auf den Grund kommen?
Eine Arbeitsgruppe die sich spezifisch mit den Begrifflichkeiten auseinandersetzt scheint es noch nicht zu geben in der Selbst-hilfe-Szene. Um solche Arbeitsgruppen kommen wir in der Selbsthilfe auf längere Sicht möglicherweise nicht herum, solle es einen kleinen Durchbruch geben.

Wenn in einem Gesprächskreis der oder die anerkannte Führer/in mal nicht anwesend ist, herrscht in der Regel ein gewisses Maß eines Rückfalls ins alte Chaos. Leider kommt angewöhnter Weise Denken häufig vor dem tieferen hineinspüren dessen was wir sagen wollen.

Innehalten macht Angst, da diese gespürten Gefühle uns fremd sind oder uns so erscheinen. Es ist wie, zum Ersten Mal auf einem Fahrrad mit Freilauf zu fahren während wir Rückwerts träten (Ist wie schweben ohne Kontrolle zu haben).
Wir kompensieren aufkommende Ängste durch Verdrängen mit Pseudo-Argument. Es ist Kampf, wir meinen uns Durchsetzen zu müssen weil wir den Glauben daran entwickelt haben, dass eigene Argument sei wichtiger als das des anderen oder zu wichtig anstatt dieses für sich zu behalten und sich selber damit intensiver zu befassen.

Ich denke, ich kann nur konkrete Argumente bieten wenn ich mir mehr darüber Klar werde wie ich Krankheit definiere. Und was ist an einer Psychose krank? Ich müsste wohl noch für mich deutlicher klären in wie weit ich akzeptierende Argumente finde die ich vermitteln kann. Es lässt sich nicht ausschließen dass Auswirkung der Psychose selbst, wenigsten Anteilig kran-keitsbedigten Einflüssen ausgesetzt ist, oder zumindest bei einzelnen Personen dieser Anteil eine Rolle spielt.

Erkrankung ist eine Schwächung durch Überforderung wie ein Beinbruch.
Das Bein hat den Druck nicht ausgehalten. Etwas in ihm hat sich stark verrückt / verschoben, so dass es brach. Es muss ange-messen geschont werden, aber auch sollte das Bein selbst gelegentlich verrückt werden damit es nicht steif bleibt. Nach und nach wird es trainiert durch Stückweise belasten. Dies tun wir in einer Psychose mit unseren Gedanken / Vorstellungen. Es wird Erprobungsweise solange hin und her verrück bis eine annehmbare Ordnung im Chaos hergestellt ist.

Medikamente ab einer bestimmten Dosis oder Zusammensetzung macht es leichter zu glauben, einiges wäre nun repariert. In Wahrheit werden einige Bereiche ohne unsere Kontrolle notdürftig geflickt und es fehlen einige Puzzleteile. Die geflickte Bruchstelle müsste wieder aufgebrochen werden um die zugehörigen Informationsbausteine zu integrieren die noch Heimatlos umherschwirren, bevor sie verhungern. Rechtzeitiges Abbauen der einwirkenden Fremdstoffe und oder Überdosierung ist dafür erforderlich.

Wenn ich den Schmerz eines Beinbruchs unangemessen unterdrücke wird der Bruch wieder zuwachsen, doch es fehlt mir das Signal des Schmerzes während des Abheilens. Bei einer bevorstehenden ähnlichen steigernden Belastung, habe ich kein Signal das mich rechtzeitiger Warnt. Ich bin dann schneller anfällig für weitere, sog. Unfälle die keine sind.

Schmerz ist ein natürliches Signal, könnte also verringert werden ohne Medikamente durch die eigenen Selbstheilungskräfte z.B. den Schmerz nicht durch Wehleidigkeit hochspielen. Oder eine vorübergehende Ablenkung. Bei seelischem Stress hilft Ablenkung durch Spielen, das bringt die Freude die den Schrecken zu verarbeiten hilft und befähigt Stückweise aufbauend wieder Belastungen stand zuhalten.

Damals gab es keine Betäubungsspritze beim Zahnarzt. Ein Schlag gegen das Schienbein z.B. löst „zumindest“ vorübergehend die Wahrnehmung des vorherigen Schmerzes ab oder vermindert diesen. Wird der Schlag zu stark ausgeführt (Verstehend Analog zum Überdosierenden Medikament), kann es zum langfristigen Taub werden der Nerven führen, und das Bein wird vielleicht für lange Zeit gelähmt sein.
Sich der Bedeutung von Fantasie und der damit verbundenen Möglichkeiten bewusst sein, legt den Grundstein zur Gesundheit und einem Glückerfüllten leben. Aus Fantasiefähigkeit erwächst das Selbstverständliche der Selbstverantwortlichkeit.
Was für Schlussfolgerungen kann oder muss ich bisher aus meinen Überlegungen ziehen?!


Schlussfolgerung:

1. Ist Gehörlosigkeit tatsächlich ein Fehler der Natur? Macht die Natur Fehler? Gott gewollt, ist dies eine befriedigende Erklärung? All das kann niemand beantworten. Ich sehe mindestens einen möglichen guten Grund, weshalb es keine Behinderung sein muss. Es kann ein Ansatz zur Höherentwicklung sein.
Es kann ein Wink sein auf unsere tieferen Wahrnehmungen mehr zu achten. Diese weiterleitenden Vorposten (Ohren, Nase, Augen) nützen uns nichts wenn flache Wahrnehmung die Signale nicht auffängt. Einige wenige der Blinden – Profis in eigener Sache, bewegen sich überaus sicher durch die Gegend.

2. Die natürliche Methode (Eigener Chemiehaushalt) zur Unterdrücke (Ausblenden einzelner Bereiche), dosiert die Notwendigkeit noch eher angemessen, denn das eigene natürliche Mittel ist flexibler als ein Medikament und kennt das innere System besser. Es ist Teil des inneren Systems.

3. Künstliches Mittel (Medikament) kann sich nicht angemessen genug anpassen, denn es ist zu unflexibel und kennt das innere System nicht gut genug. Das eigene System kennt das Medikament nicht und kann die schädlichen Anteile des künstlichen Mittels nicht so schnell oder gar nicht erkennen. Künstliche Stoffe richten langfristig vermutlich mehr Schaden an als sie heilend wirken. Ein Medikament kann noch so gut angepasst werden, dennoch bleibt es für das na-türliche System begrenzt. Es prallen zwei Artfremde Gesundheits-Systeme aufeinander.

4. Es ist letztlich egal ob Psychose die Folge einer Erkrankung wäre oder nicht. Zuwendung von Außen ist erste Priorität um die Selbstheilungskräfte z.B. Freude für die Zuversicht zu mobilisieren.

5. Schmerz ist ein Warnsignal. Wird dieses Gefühl unterdrückt kann das Gehirn nicht lernen fürs nächste Mal besser mit der Situation umzugehen.

6. Psychische (seelische) Überforderung macht wehleidig und erfordert zumeist Zuwendung, oder und schmerzlindernde Medikamente. Erscheint der Schmerz erträglich, sollte er nicht künstlich unterdrückt werden bzw. künstliche Un-terdrückungs-Mittel sobald als möglich reduzieren u. abbauen. Soweit nach eigenem Ermessen vermeidbar, dass künstliche Gesundheitssystem (Medikament) nicht anwenden. Verständige Kompetenz des Arztes für Zusammenar-beit mit dem Patienten ist zwingend.

7. Ein verstauchtes oder gebrochenes Bein braucht bei einem Menschen länger zum Abheilen, als bei einem anderen (Es muss nicht unbedingt mit höherer Verletzlichkeit bzw. Empfindlichkeit einhergehen).
Das Bein ist krank, nicht das Symptom - Der Schmerz, also die Signalwirkung. Im übertragenen Sinne drückt sich der Schmerz in Handlungsweisen aus, die für andre Menschen als Zusammenhanglos wahrgenommen werden. Das sind sie nicht, denn jedes Signal weist auf einen Ursprung oder Anknüpfungspunkt. Aufeinander folgende Signale gehören kausalbedingt zusammen und bilden den Kern der Selbstheilung.

8. Krankheit ist wie ein Blitzschlag der nur einmal heftig einwirkte (der erste Augenblick). Der Verlauf eines seelischen Leidens ist Teil des Selbstheilungsprozesses, daher nicht Erkrankung (Siehe Blitzschlag im ersten Satz des Absatzes), sondern Gesundhaisbedingte Folge zur Selbstheilung.

9. Der durch Überforderung Betroffene Mensch ist voller Energie wie Jeder Mensch. Er verlagert / konzentriert erfor-derlicher weise einen größeren Teil seiner Energie auf den zu heilenden Bereich. Der sog. Gesunde Mensch verlagert seine Energie ebenfalls dort hin wo sie gehäuft gebraucht wird. Wenn ich an einem Tag besonders hart zu arbeiten hatte, kann es sein das es zum freudigen Sex am Abend mal nicht reicht. Ist er deswegen krank? Nein, er verlagert seine Kraft möglicherweise auf die Träume um den harten Tag zu verarbeiten (Er betreibt Selbstheilung).

10. Es gibt faktisch keinen unterschied zwischen einem gebrochenen bzw. verstauchten Bein, und der geschwächt anmu-tenden Seele (Bereich der Psyche). Der wahrnehmbare Schmerz (auch Seelenqual) ist ein deutliches Signal zum ein-schlagen eines anderen Weges (aus den Fehlern lernen).

11. Auf den Weg zum Verstehen ist jeder Weg der richtige um zum Ziel zu gelangen. Die Zeit die es braucht ist nicht vorher bestimmbar, daher hindert jeder Selbstdruck, es in einem bestimmten Zeitraum überstanden haben zu müssen, das Gefühl fürs richtige Gespür und verlängert den Weg zum Ziel.

12. Psychose selbst ist keine Krankheit, es sei denn es würde eines Tages beweisbar. Sie ist Symptom dafür dass Erleb-nisse zu verarbeiten sind (Durchspielen / Wiederholen der Erlebnisse für Lernprozess). Die Schwächung (Krankheit) durch das Erst-Erleben ist das Überfordert sein mit unvorhersehbarer Konfrontation, für dessen Gesamterkennen noch nicht ausreichende Erfahrungen vorhanden sind. Dieses Nachholen soll zum Überleben befähigen, durch zusammen-setzen eines Puzzles.

13. Manchmal ist der überlastende Auslöser zu hoch. Alle Energie genügt nicht um Ordnung im eigenen System herzu-stellen. In diesem Fall könnte ein Fremdmittel (z.B. Medikament) zumindest Linderung bringen. Dennoch ist dann, mit dadurch ausgelöste Schädigungen zu rechnen die erneutes Leid hervorrufen.

14. Diese missbrauchte u. daher zu Recht mit schlechtem Ruf behaftete Gummizelle, könnte eine Alternative zum Medi-kament sein um einen Raum zu haben in dem ich zu mir selbst kommen könnte.

15. Ein längerer Aufenthalt in einer Psychiatrie bei angemessener Behandlung auf Grundlage einer Verhandlung, soweit möglich ist, ziehe ich einer Hochdosierten Medikation vor. Ich verschließe mich jedoch nicht einer möglichen Kom-bination aus beidem, soweit ich über die Risiken ausreichend informiert werde und mich darüber zum Abwägen des Für und Wider beraten kann. Um eine möglichst breit gefächerte Unterstützung nutzen zu können für die ich mich entscheide, ist die Patientenferfügung ein Nicht-Verzichtbarer Bestandteil damit meine Persönlichkeitsrechte mög-lichst weitgehend gewahrt werden.

16. Selbst wenn organischer Schaden eindeutig zu einer Verwirrtheit führt ist nur dieses Organ krank, nicht die Auswir-kung – Symptom (das Signal), Denn dieses ist Teil meiner gesunden Anteile (die Widerstandskraft).

17. Auswirkung einer organischen Erkrankung die mit Sicherheit zu einer Verwirrtheit führe, kann möglicherweise auch medizinisch in der Auswirkung, möglicherweise nicht unterschieden werden.
Eine organische Krankheitsbedingte Verwirrtheit ist demzufolge keine Psychose in dem Sinne. Demzufolge muss auf der medizinischen Ebene für diese Verwirrtheit (also keine Psychose) eine andere Bezeichnung gefunden werden.

18. Psychose könnte ihre Bezeichnung als Oberbegriff behalten gemäß der Auswirkung die sich aus dem gemeinschaftli-chen Verhalten resultiert. Allerdings ist es dann erforderlich Psychose ebenso differenziert beschreiben zu können. Der Unterschied ist dann mit Zusatz, Herkunftbedingt zu benennen.

19. Psychose, wie sie bisher bezeichnet wird, ist dann keine Verwirrtheit sobald sie nicht mehr dem Krankheitsstatus zu-geordnet würde. Fehlende Verwirrtheit bedeutet nicht, es gäbe keine Verschiebung (Ver-Rückung / Positionsver-schiebung) der Gedanken u. Gefühle. Denn sie folgen den Erlebnissen eigener Wahrnehmungen. Eigene Wahrneh-mungen sind immer Wahr. Jeder Mensch hat seine Wahrnehmung für sich selbst, auch wenn mehrere sich darüber ei-nig sind dieselbe Wahrnehmung zu haben.
Ein Umdenken ist hier auf der ganzen Linie unbedingt zu erreichen wenn wir dem Satz - „Die Würde des Menschen ist Un-antastbar“, dessen Bedeutung mehr Rechnung tragen wollen. Anderenfalls wird sich nichts, aber auch gar nichts entscheidend Verbesserndes ändern. Die Aufhebung der bisherigen anteilig verhafteten Grenzblockade des all-gemeinen Moral-Verständnisses würde zum angemessen erforderlichen Umdenken, einhergehen müssen.

20. Jedenfalls ist die sichtliche Auswirkung einer organisch bedingten Ursache einer Verwirrung und einer Psychose die gleiche. Daher bleibt auch der Umgang mit den Betroffenen der selbige.

21. Es kann weder Klar bestätigt- noch verneint werden, dass meine Erlebnisse Wahr oder Unwahr sind. Dies entscheidet jeder für sich. Der Eindruck der Mehrheit ist nicht zwangsläufig richtig. Für mich ist Wahr, was ich für Wahr halte, denn diese bestimmt meinen persönlichen Lebensweg

22. Wissenschaftler gehen mit ihrer String-Theorie zurzeit gewagten Thesen nach. Demnach soll es Sechs, Neun oder so-gar über Zwanzig Universe nebeneinander geben. Da alles aus Atomen besteht könnte ein Mensch sich zeitweise, o-der zum Teil parallel in einem der parallelen Universe bewegen. Das muss keine Störung sein denn es besteht eine Verbindung, sonst wäre es nicht möglich.

23. Eine andere seit langem bekannte These ist die Metaphysik:
Metaphysik ist die Lehre von dem empiristisch nicht mehr Erfahrbaren, von den hinter unseren Wahrnehmungen ver-borgenen (oder vermuteten) Tat-Beständen. Es ist der Bereich der Spekulation. Metaphysik ist eine zentrale Disziplin der Philosophie.
Auf der Ebene der Metaphysik gibt es weitere Hinweise dafür weshalb ein als Verwirrtheit interpretiertes Verhalten, nicht zwangsläufig Verwirrtheit sein muss. Empirismus beruht auf der eigenen Erfahrung. Ich bin möglichen Irrungen (nicht im Sinne von Gestört sein) unterworfen.
Wie kann ein Unvollkommenes Wesen so vermessen sein, dass irgendeiner sein Weg u. Glaube, in irgendeiner Weise auch der richtige für einen anderen Menschen sein müsste. Gar das Recht zu haben mit Gewalt auf seinem Weg zu peitschen.

Wir leben vielleicht alle im gewissen Maße in derselben Welt, doch dies bestimmt jeder für sich allein, und sollte so ehrlich sein dies nur auf sich selbst beziehen zu können.
Vielleicht sind wir alle in einer kleinen Glaskugel an einer Kette um den Hals einer Katze. Doch dann leben wir in-nerhalb eines Universum des größeren Universums, das möglicherweise wiederum in einer solchen Kugel gepfercht worden ist. Es ist durchaus möglich aus dem eigenen Universum auszubrechen und die Lebewesen in dem darüber liegenden Universum zu übertrumpfen. Sollten wir also ein sich selbst grenzenlos entwickelndes Konstrukt von Wis-senschaftlern aus diesem Universum sein, so könnten wir eine Gefahr für deren Existenz ihres Universums werden. Die künftig technischen u. biologischen Errungenschaften in ca. drei bis fünf Jahren aus den eigenen Reihen, wird ei-ne enorme Bedrohung für unsere eigene Existenz darstellen.
Wissenschaftliche Fernsehberichte sind nicht sehr begehrt in der breiteren Bevölkerung. Denn sie konfrontieren uns mit dem wo von wohl viele nichts wissen wollen, nämlich mit sich selbst.

Es ist etwas schwierig geworden, das Universum ohne einen Schöpfer zu erklären. Aber wir können anderes kaum mehr nachvollziehen, weil wir zu lange ohne ihn ausgekommen sind.
Nach einem Aphorismus von Getrud von Le Fort

24. Ich selbst bin Anhänger von freien Theorien. Behelfsmäßig begnüge ich mich zum selber begreifen mit dem Begriff „Fantasie“, mit dem in der weitern Konsequenz letztendlich auch noch kein großer Blumentopf zu gewinnen ist. Für uns Menschen ist es ein guter Anfang. Auf der Ebene der Fantasie argumentiere ich, auch um eine noch beherrschbare gemeinsame Basis zur Verständigung zu haben. Es muss in den Zusammenhängen gemeinschaftlich noch greifbar sein.

Mich selbst lehrte die Erfahrung, dass mein Gehirn erfinderischer weise sich die Welt zusammenbaut wie es für ihn nötig ist um sein Überleben zu sichern. Alles ist Fantasie; Je breit gefächerter meine Erfahrungen sind, des to größer der Raum in dem ich mich bewegen kann. Die Fantasiefähigkeit kann mir ermöglichen einen Schmerz der mir von außen zugefügt wird zu kanalisieren.
Z.B. gab es vereinzelt Menschen die als Häftling im KZ mit weniger Seelenqualen als die Mehrzahl in derselben Situ-ation dort, diese Zeit überstanden haben. Dies geht mit einer entsprechenden Lebenshaltung einher die nur mit ent-sprechender Fantasiefähigkeit auf Grundlage der Erfahrungen beruhen.
Solch eine bewusst Selbst-Schützende Fantasiefähigkeit lässt sich nur erreichen wenn ich möglichst Offen / Wertfrei genug die Welt betrachte. Dies hat im Gegenteil, nichts mit Verlust der Moral zu tun.

25. Eine Differenzierte Wertehaltung schützt vor all zu schnellen psychischen Überforderung oder kann mir helfen leich-ter einer Überforderung Herr zu werden, denn ich stehe dann weniger der vollen Überraschung einer unerwarteten Si-tuation gegenüber, und habe zugleich ein Ausweichkonzept für den schweren Moment dem ich nicht ausweichen kann während ich mich mit dieser Lage vertraut mache.

26. Ich kann nur jemanden unterstützen in dessen oder annähernd vergleichbaren Situation ich war, oder diese zum ge-wissen Anteil überwunden habe.
Philosophisches dazu:
Wie kann ich wissen was meine Eltern wissen ohne zu bleiben wie sie geworden sind? Um zu wissen was sie wissen ohne zu bleiben wie sie geworden sind, muss ich gewesen sein wie sie geworden sind!

27. Wir machen alle mehr oder weniger die gleichen Erfahrungen. Wer angemessene Unterstützung hatte konnte eine Vielzahl von Erlebnissen für sich auflösen. Leider ist denen zumeist nicht nahe gebracht diese Erfahrungen bewusst im Hintergrund zu bewahren. Diese Informationen sind vorhanden. Es gibt also die Hoffnung, in einen Erfüllendären Trialog zu kommen.

28. Wenn meine Existenz auf Basis der Fantasie fußt, lebt jedes Lebewesen in seiner eigenen persönlichen Welt. Dieses Prinzip scheint für die meisten Menschen nicht vorstellbar zu sein. Dabei ist es einfach zu verstehen. Die Existenz der Welt auf Basis der Fantasie stellt an sich keine Gefahr dar, denn mein Erleben ist immer wahr und ich kann sie än-dern. Alles spricht eher dafür, dass Existenz, aber auch Nicht-Existenz der Fantasie unterliegt. Der Tod ist Umwand-lung. Ein bekannter Mensch der meiner Wahrnehmung nach gestorben ist, war vielleicht nie vorhanden und doch ein Teil der Gesellschaft die möglicherweise nur in meiner Fantasie existiert.

Es gibt nur Vorteile durch Fähigkeit zu fantasieren, denn nur dies lässt mich mir selbst Erleben. In der Einteilung, Re-alität und Fantasie bedeutete Fantasie generell Krankheit. In der sog. Realität wären wir Bewegungs- u. Handlungsun-fähig. Wir könnten nichts Wahrnehmen. Folglich wären wir nicht Existent.
Fantasie hat einen Nachteil, ich trage für alle meine Entscheidungen die Konsequenzen. Doch dieser Nachteil ist zugleich ein Vorteil, denn ich kann meine Situation selbst verändern nach meinen Wünschen (allerdings auch unbe-wusste Wünsche).
In einem Leben auf der Basis von Fantasie, kann ich niemals Fremdbestimmt sein, höchstens das Gefühl haben. Es ist dennoch nicht Erkrankung, bestenfalls ein Irrtum den ich korrigieren kann. Dies auch mit Unterstützung anderer Men-schen die ich in meiner Fantasie hervorrufe.
Krankheit gibt es nur in meiner Fantasie und ich habe in jedem Augenblick die Möglichkeit sie zu Besiegen, denn sie ist Ausgeburt meiner Fantasie. Es geht nicht alles mit einem Fingerschnipp, es ist alles verknüpft. Jeder Gedanke wird sofort umgesetzt im kleinsten Detail der möglich ist, so braucht es viel Gefühl um die kleineren Veränderungen be-wusst wahrzunehmen.
Wer „Realität“ begründen kann ohne die „Fantasie“ dabei einzubeziehen, der möge es beschreiben.

Beispiel Realität:
Wenn ich auf ein Erleben ganz und gar fixiert bin nehme ich um mich herum nichts wahr. Kann ich auch nicht, weil nur existiert woran ich denke. Alles was ich in der Fantasie wahrnehme ist Realität („nur meine Realität“), wie ich sie mir geschaffen habe. Es wird niemals mit Sicherheit zu belegen sein dass existiert was ich nicht wahrnehme. Ebenso wenig wird ein genaues Messen möglich sein; Entweder die Messinstrumente sind nicht Genau genug oder ich kann nicht Genau genug ablesen.

Würde Realität nicht Bewegungslosigkeit bedeuten und könnte tatsächlich parallel zur Fantasie sein, so wäre Fantasie Ausdruck von Krankheit. Ein Mensch der wissend um den Betrug während einer von Schauspielern inszenierte Szene weinte, wäre dann zum Zeitpunkt generell krank. Denn die gespielte Szene ist keine echte Situation. Im absoluten „Hier und Jetzt“ befände ich mich im sog. Nirwana (Aufgelöst), nicht existent.

29. Anhaltende Krankheit ist eine Blockade / Stillstand. Es deuten keine äußeren oder inneren Prozesse darauf hin die als Selbstheilungsprozess interpretiert werden kann. Also, zumindest keine Variation in der Bewegung (Absolut unent-wegt wiederholend).
In diesem Fall ist ärztlicher Eingriff grundsätzlich erlaubt, sofern eine Patientenverfügung dem nicht widerspricht.




Versuche einer Verständigung
Unerreichbarkeit Vermindern / Aufheben (Vorgehensweise)

Schwer zu Erreichen sind diejenigen welche an ihrer Krankheit u. Unveränderbarkeit glauben. Diese die sich nicht mehr zutrauen an sich zu arbeiten u. jene die sich kaum noch an einen anderen Ort wagen, in ihren geschützten Rahmen – z.B. der ihnen vertrauten Kontakteinrichtung verbleiben.

Verängstigte oder sehr verletzliche Menschen können nicht auf Basis intellektueller Logik erreicht werden. Leider ist mir dies noch nicht sehr lange bewusst. Eigentlich ist es ganz einfach (bei Kindern ist es mir längst Klar). Zwischen Kindern u. seelisch geschwächten Erwachsenen gibt es keinen begründbar signifikanten Unterschied (denn, mit Kindern gehe ich auf Augenhöhe). Es bedeutet nicht, dass ich Erwachsene mit Kindern vergleiche, denn es gibt z.B. eine andere verbale Sprachebene.
Durch Wünsche an den anderen, wird eine Veränderung wohl eher gebremst. Druck ist nicht wirklich förderlich.

Wie erreiche ich die sog. Unerreichbaren:
• Empathie (hineinfühlen).
• Mitleid / Mitfühlen (Als Wahrnehmung; Unterhalb der Leidensschwelle die nicht quälend ist).
• Vermitteln ohne Erwartung, den Zugangs-Schlüssel muss ich finden (nicht überzeugen wollen).
• Nicht kritisieren (z.B. Du hast Unrecht), Nur eigenes Argument Äußern / Aussagen.
• Ich lasse dem seine Überzeugung und seine Lebensweise (Selbstschutz vor Helfersyndrom, u. vor Einbruch in die Privatsphäre).
• Ich stecke meine Grenze ab; Outentizität; Nicht helfen um Jeden Preis (Selbstschutz, u. anerkennen der Individuali-tät).
• Gradwanderung (Eigene Gefühle und Äußerung nicht unterdrücken, jedoch die Selbstachtung u. Achten des anderen dabei bewahren).
• Informationen u. Mitwirken Anbieten (ob u. wie ich anbringen kann ist mein Problem, nicht das des Info-Nehmers).
• Es ist nicht wichtig die Worte zu verstehen (Die Aussage dahinter ist relevant).
• Das A und O; ehrlich nachfragen oder falls verstanden, dies signalisieren.


Bemerkung: Vernetzung / Kommunikation:
• Eine Frage der Zeit zur besseren Vernetzung u. Gesprächen zwischen Betroffenen-Gruppen (lässt sich am ehesten weiter auf- u. ausbauen).
• Vertrauensbildung u. Informationsaustausch mit Angehörigen, Angehörigen-Gruppen / -Vereinen und Gemein-schaftsarbeit mit ihnen, kommt ganz langsam auf dem Weg.
• Bis zu gegenseitigen weitgehend vorurteilsfreien Vertrauensgesprächen, Verständigung u. Zusammenarbeit zwischen sog. Profis und Betroffenen Profis in eigener Sache, ist noch viel auf die Beine zu stellen (auf die Tränendrüsen drü-cken, und der erhobene Zeigefinger bringt nicht weiter).
• Zufriedenstellende Gemeinschaftsarbeit mit Kontakteinrichtungen und betreuten WG’s, ist noch in weiter Ferne.



Versuche einer Verständigung
Schreckenswort Philosophie

Es wird wohl mit Berufsphilosophen in Verbindung gebracht:
Philosophieren (der Wahrheit nachspüren). Das Philosophieren ist die Theorie der verbalen Kommunikation um zu einem Konsens zugelangen. Und ein, gleichberechtigter Teil unter mehreren Methoden zur Verständigung.
Beim bewusst verbalen Gesprächsaustausch kehrt jeder Beteiligte sein innerstes nach außen. Grundsätzliche Bereitschaft zum Austausch, ist Bedingung. Weitere Voraussetzung ist ein gewisses Maß an Untergrenze seines Selbstwertgefühls. Allmähliches Annähern u. Vertrauen fassen ist unabdingbar fürs philosophieren. Je kleiner das Auseinanderklaffen des Verständnisses der Teilnehmer, des to schneller lernen sie von einander u. für sich selbst.

Ein Philosophiekreis ist keine therapeutische Kampf- oder Kuschelgemeinde (Es gibt verschiedene Formen des Streitens). Philosophieren geht einher mit wertfreiem Aufnehmen des Gesagten u. der Aussagen (wie in einem Brainstorming, wo hinge-gen es hier nicht darum geht, Konsens zu erreichen).
Ein Mensch voller Misstrauen oder hohe Verletzlichkeit kann sich nicht auf offenes Erörtern mit anderen einlassen. Diejenigen die etwas in die Wege leiten wollen sollten, auch auf der tieferen Ebene versuchen zu philosophischen um zu einer gemeinsa-meren Verständigungsbasis zu gelangen. Mut ist nicht angeboren.


Versuche einer Verständigung
Begriffesbedeutung der Gefühle:
Thesen (Behauptungen)

Alles braucht seine Zeit
Alle Gefühle haben ihren Ursprung im Erleben und deshalb hat jedes Gefühl seine Berechtigung. Sie sind Ausdruck des Lernprozesses zur Persönlichkeitsentwicklung im Wandel der All-Umfassenden Veränderung.

Nichts geschieht zur selben Zeit gleichzeitig:
Zehn Minuten Eifersucht = Zehn Minuten Machtanspruch (fehlende Liebe zum andern). 10 %-tiger Eifersucht = 90 %-tiger Liebe.
Alle Gefühle in einem gewissen Rahmen geben keinen Grund zur Besorgnis. Der, den Reaktionen dieser Gefühle ausgesetzte betroffene Mensch entscheidet selbst, wie viel Toleranz dieser hat (für sich absorbieren kann bzw. erträgt, ertragen möchte, oder sogar genießt).

Begründung:
Nichts kann Gleichzeitig sein, auch wenn ein Wechsel hin und her, so schnell ist dass es nicht bewusst erfasst werden kann. Z.B. während ich im begriff bin ein Glas anzuheben und dann dass Gefühl habe zugleich an den bevorstehenden Besuch denken zu können.
Habe ich den Gedanken, dass Glas zu heben bereits umgesetzt, geht dies bereits folgend meinem gedanklichen Befehl selbstständig weiter. Nun habe ich den Kopf frei an den Besuch zu denken während ich das Glas packe (weil dieser Vorgang automatisch abläuft).


Verbindende gemeinsame Einsichten durch Offenheit. Wie aber zu einander finden (Konsens für gemein-same Überzeugung)?
Des Umsetzen in die Tat, geht Theorie (die Philosophie meines Glauben) voraus – Auch im Unbewussten. Der Glaube gründet sich auf meinen Gefühlen, dessen Wahrnehmung lenkt mich. Glaube u. Selbstverständnis gehen einher (mein Glaube = meine Ansicht). Offenheit oder Verschlossenheit entspringt meinen Erfahrungen und können je nach weiteren oder verhinderten neuen Erfahrungen sich ändern. Verständigung beruht auf gemeinsamen Empfinden.

Ansichten zum persönlichen Nachteil eingeprägt durch Denken, muss nicht zwangsläufig durch Denken korrigiert werden, ist aber möglich. Jedoch nicht ohne Einbeziehung der vorhandenen Gefühle. Ansichten lassen sich ohne mühevolles Denken korrigieren durch emotionale Wärme bzw. Zuwendung von Außen. Z.B. durch andere Menschen. Der Verstand wird somit geschärft u. wertet das wiedergewönne nebenbei aus (die Kraft der Liebe die richtig verstanden, weitergegeben wird). Miss-trauen verhindert erkennen des Wohlwollens.

Es ist in der jetzigen Gesellschaft kaum möglich Wert- u. Wertefrei offen über die folgenden Punkten zu diskutieren oder sich selbst damit ernsthaft auseinandersetzen. Ich kann mir selbst nur helfen- u. andre Menschen hilfreich unterstützen wenn ich den Mut dazu habe mich mit mir auseinanderzusetzen.
Erklärungen müssen mit Erfahrungsbeispielen in Verbindung gebracht werden, die einer größeren Anzahl der Menschen ge-mein sind um einen Bezug zu schaffen (Vertraute Gefühle auslösen). Nur so ist es mir Vorstellbar vielmehr Menschen gleich-zeitig zu erreichen, deren Verständigungsblockade aufbrechen.

Das durcheinander bringen von Bedeutungen führt nicht zuletzt zur Überforderung, anstatt die Gegebenheiten als persönliche Herausforderung zu sehen.
Was ich als Herkömmliche Moral bezeichne, fußt auf Missdeutungen. Der Gottesglaube ist nicht zwangsläufig das Übel der Verwirrungen darüber was hilfreich ist oder nicht. Besonders Jene die diesen Glauben missbrauchen, u. die Leichtgläubigen behindern eine Klärung. Die Bibel u. andre Bücher wurden vielleicht im guten Glauben u. dem damaligen Wissen geschrieben. Zur Grund-Orientierung können diese Bücher viel beitragen. Jedoch wandeln sich die Zeit und das Verhalten. Alles geschrie-bene Wort bleibt eine Konserve. Es muss immer wieder neu hinterfragt werden. Ablesen und übernehmen widerspricht stets der Gegenwart.

Kaum Vorstellbar zurzeit ist für mich, dass ein Gottesgläubiger oder auch viele der Nicht-Gottesgläubigen meinen Tieferge-henden Befragungen standhalten können. Sie haben auf Befragungen von Experten (deren Ansicht ich weitgehend Teile) noch nie ohne Ausweichen reagieren können, soweit ich es bisher erlebt habe. Es muss sich ändern, dass immer nur sehr wenige einen gewissen Durchblick haben, denn von den Ansichten der Vielzahl an Menschen hängt es ab, ob oder wie lange es dauert das diese Welt der Menschen, sozialer wird.



Gefühle sind kein Dusel

Gefühle:
• Sie scheinen das wirkliche Sagen zu haben. Sie sind nicht der Boss, da sie den Verstand zu ihrer Unterstützung ge-schaffen haben, und nun als Einheit fungieren müssen.
• Sie tauschen Informationen auch mit ihrer erweiterbaren Konserve – dem Verstand u. erweitern sich gegenseitig.
• Der Verstand glaubt zu entscheiden, jedoch ist es wohl anders herum.
• Sind sie unterdrückt, dann kann der verstand nur mit absolut unveränderter (genaue Wiederholung) Situation umge-hen.
• Ihre Bedeutsamkeit wird in der Bevölkerung ungemein unterschätzt.
• Dubiose Geschäftemacher wissen um ihren hohen Wert.
• Gefühle brauchen den Verstand nicht um weiter zu existieren.
• Sie reagieren sofort, sind Reizen hoffnungslos ausgesetzt. Der Verstand schafft Ausgleich
• Es ist schwierig neues Wissen über Irrtümer, sozusagen in Fleisch und Blut (ins Gefühl) übergehen zu lassen.

Verstand;
• Er existiert in der Vergangenheit (Gedanken sind konservierte Gefühle).
• Er kann sich nicht auf neue Situationen einstellen.
• Zum Erkennen von Ähnlichkeiten (Orientierung) braucht er seine Partner – Die Gefühle.
• Ob der Verstand selbstständig- oder überhaupt entscheidet, ist zumindest Zweifelhaft.
• Er bekommt Befehle quasi von Unten (Ich würde eher dazu neigen, er bekommt seine Instruktionen von Oben).
• Er konserviert Erfahrungen u. Gefühle, kann sie eingeschränkt bewusst machen, sowie diese entsprechend beschrei-ben.
• Gemeinsam in Zusammenarbeit - fließender Gefühle, stellt er die Illusion von Ordnung her bzw. erlebt Ordnung.
• Da er Dezentral vom Gefühlsbereich gelagert ist, spekuliere ich, dass der Verstand noch keine Aktiv-Gefühle (aktuel-le Wahrnehmung) entwickelt hat und daher unter der Knute der befehlenden Gefühle steht.

Liebe:
• Es gibt verschiedene Art, die auf eine oder mehrere Personen oder Objekte gerichtet sein kann.
• Ich kann mir selbst vormachen jemanden oder etwas zu lieben (dies geht gut solange ich diese Überzeugung habe).
• Falsch verstandene Liebe nützt niemanden. Bestenfalls kann der davon betroffene daraus lernen wie man es nicht macht, jedoch nur durch Vergleichsmöglichkeiten, auch wenn diese ebenfalls mäßig Unterschiede bieten.
• Sie bedarf- u. hat keine Erklärung.
• Und Treueverpflichtung in der Partnerschaft, schließen sich aus.
• Sie erfordert keine Geheimnisse voreinander,
• Sie kündigt ihre Liebe nicht auf nach offenbaren von Lügen.
• Sie ist schwer begründbar, wohl aber die immensen Möglichkeiten.
• Sie ist einseitig (Gegenliebe ist ein glücklicher Umstand (Liebe erhalten ist unabhängig von meiner Liebe). Dieses Verständnis kam leider nicht von mir.
• Richtig verstanden, erfüllt sie Wünsche (Es bleiben keine Wünsche offen).
• Sie ist kein Geschäft, pocht nicht auf Gegenliebe (Sobald ich auf Gegenliebe Sinne liebe ich nur mich selbst).
• Liebe und Treueschwur schließt sich aus.
• Sie macht keine Kompromisse (wohl aber gibt es auch Teilweise Liebe, da beginnt eine Übereinkunft – auf bewusster oder unbewusster Ebene).
• Sie ist gewaltlos (keine Vorurteile, keine Verurteilung / Bestrafung).
• Sie sinnt nicht auf Macht, denn sie ist Macht.
• Sie hört nicht auf, kann sich jedoch wandeln (Beendet eine Form der Liebe).
• Aufgebaut auf vermeintlicher Liebe, wird bei gewahr werden als beendete Lebe erlebt.
• Sie lässt Los, jeder geht seinen Weg; kann der gleiche Weg sein, ist ohne zwang (intuitives Interesse).
• Kennt kein Verurteilen (daher kein Verzeihen erforderlich).
• Die Liebe kennt keine; Eifersucht (Neid / Besitzanspruch), keinen Hass.
• Eine Person kann mehrere Personen gleichzeitig in der gleichen weise lieben.
• In Verbindung mit Sexualität, ist Sex erfüllender (Liebe und Sexualität ist dennoch unabhängig von einander).
• Verwert nicht Sex des Partners mit anderen. (Der Partner kann nicht immer alle Sexualformen mittragen).
• Trauert um den Verlust eines anderen (nicht um dass Allein gelassen werden).
• So lange du lebst ist sie in dir, auch wenn du glaubst sie nicht zu spüren.

Sexualität:
• Ist ein Gefühl wie jedes andre (jedoch kommen dabei alle Empfindungen zusammen).
• Ist unabhängig von Liebe zum Partner (in Verbindung mit Zuneigung ist sie nachhaltig erfüllend. Suchtvorbäugend).
• Praktiken gibt es verschiedene (Damit sind nicht die vielfältigen möglichen Stellungen gemeint).
• Einige Sexualpraktiken kommen eher einer Therapie gleich (in diesem Fall sollte der Sex außerreichweite von Kin-dern praktiziert werde, denn man kann sie guten Gewissens weder zusehen lassen noch sie ausschließen).
• Sexualität obliegt keiner moralischen Grenze.
• Alles darf sein was beide wollen. Bleibende Verletzungen sind gesetzlich verboten, beiderseitige Zustimmung dies zu tun bleibt Gesetzwidrig.
• Während dessen, Denken verhindert das Erleben (Denken bitte vorher u. hinterher). Ein Maß an Bewusstheit, ist gut.
• Bei Neigungen zu Vorstellungen die Außerkontrolle geraten können und zur Gefahr für den Anderen werden, dann ist ein gewisses Maß Bewusstheit aufrecht zu erhalten.
• Diese, einem bzw. mehreren Menschen zu Erfüllen, ist nicht automatisch ein Liebesbeweis.
• Mit anderen ist nicht automatisch ein Treuebruch.

Treue:
• Echte Treue ergibt sich aus gleichen Interessen (Hält nur so lange und tief, wie die Interessen gleich sind).
• Verpflichten (auch Selbstverpflichten) dazu, ist Missachtung u. Versklavung.
• Eine andre Art ist Pflichtgefühl zur Existenzsicherung (Notlösung / Routine, Überbrücken bei Lustlosigkeit etc.).

Angst:
Die Unbegründete Angst (nicht der natürlichen Fluchtreaktion entspringend)
• Sie kann nur auf natürlichem weg überwunden werden, wenn ich alles Existierende als Gleichberechtigt ansehe.
Wuchernder Krebs z.B. hat seine Berechtigung dadurch dass dieser Tumor vorhanden ist. Ich habe es ihm ermöglicht. Kampf ist eine ineffektive Notlösung, denn Ableger der Gefahr liegen dann versteckt auf der Lauer. Durch entspre-chende Haltung schaffe ich eine Atmosphäre die dem Tumor überzeugen kann sich einen anderen Ort zu suchen (Vernichtung).
• Vor der Einsamkeit (Allein sein ist nicht gleichbedeutend mit Einsamkeit z.B. auch, Einsam unter Vielen).
• Vor verlassen werden (weis nichts mit mir anzufangen, Minderwertigkeitsgefühl).
• Irrtümliche Vorstellung von Liebe (z.B. der andre muss mir entgegenkommen).

Wut:
• Sie braucht einen Gegner.
• Angst schlägt um.
• Machtlos (Existenzangst, keinen Einfluss – nicht lenken können) – z.B. anderen oder sich selbst nicht helfen können).
• Verlustangst (Eifersucht (Machterhalt), Neid (Minderwertigkeitsgefühl).
• Hass (Machterhalt, Minderwertigkeitsgefühl).

Hass:
• Eigene Angst nicht spüren / wahr haben u. oder nicht zugeben wollen.
• Falsches Verständnis entwickelt (eigene Angst unterdrückt).
• Anhaltende gleißende Wut (kann sich steigern).
• Extremfall des Hasses (Neurotisch bedingt); aus Verletzlichkeit und fehlender Selbstkritik wurde unterdrückte Angst – daraus wurde falsches Verständnis – daraus wurde Frust – daraus wurde Wut – daraus wurde Hass – daraus wurde das Gefühl von Machtanspruch – daraus wurde Selbstherrlichkeit“. … Ihr entsprechender u. fälschlicher Slogan zum Selbstschutz heißt z.B.
Wenn ihr uns kitzelt lachen wir nicht,
Wenn ihr uns stecht bluten wir nicht,
Wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rechen!“ 
Tiefe Verletztheit der Eitelkeit.

Gewalt:
• Das eigene Territorium abstecken (auch, Rechte durchsetzen im gewaltfreien Wort, ist Gewalt).
• Ein Mensch der entsprechend der allgemein verständlichen Moral, „nur Gut ist“ kann im Reich der anderen Tiere und einer Gesellschaft der unangemessen angewendeten Gewalt, nicht überleben.
• Sie dient dem Selbstschutz wie alles was ich tue (unangemessene Gewalt ausüben, ist ein Irrtum).
• Die Aussage, „Du hast unrecht“, also auch ohne diesen Satz direkt auszusprechen, ist unangemessene Gewalt.
• Jede Form der unangemessenen Gewalt kann absichtlich oder unabsichtlich geschähen (Es bleibt Gewalt zum Eigen-nutz).
• Körperlich - und Suggestiv angewandte Gewalt bleibt Generell unakzeptabel.
• Verbale Gewalt durch einzelne, kann einem gereiften Menschen nichts anhaben (Doch dieser wird sich dann nicht ak-tiv für das Gemeinwohl engagieren).

Macht
• Machterhalt (ist eine Illusion)
• Erzwungene Macht (Eingebildete Macht)
• Sie wird mir verliehen (absichtlich oder unabsichtlich, selbst wenn ich sie nicht haben möchte).

Augenhöhe (Gleichwertig):
• Keine Hierarchie
• Gegliederte Arbeits- u. Wirkungsbereiche sind nicht automatisch Hierarchisch (Alles ist gleich wichtig).
• Gleichwertigkeit bedeutet nicht automatisch Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung:
• Gleichberechtigt bedeutet nicht automatisch Gleichwertig (Frage der Moralischen Haltung oder Überzeugung).
• Ein Kind (zu seinem eigenen Schutz, oder weniger qualifizierter Mensch in einem Wirkungsbereich kann nicht in al-lem gleichberechtigt sein, tastet jedoch nicht deswegen die Gleichwertigkeit an.

Moral:
(Herkömmliche- / Erweiterte Haltung)
Die moralische Einstellung regelt Krieg oder Frieden. Krieg zwischen Zweien oder gegen den Einzelnen ist nicht weniger verwerflich als ein Krieg gegen Millionen (vom sog. Kleinkrieg zum sog. Großkrieg).

• Nur eine Moral brauchen wir Menschen fürs soziale Zusammenleben; Moral der Menschlichkeit – Die Gegenseitige Achtung (Sie gründet sich auf Grundlage der Selbstachtung).
• Was du tust ist verwerflich (Besserwisser - Krieg).
• Du hast Unrecht (abwertend / diskriminierend - Krieg).
• Ungefragt Ratschläge geben oder beleidigt sein nach Ablehnung des Ratschlags (Größenwahn - Krieg).
• Beleidigt sein weil ein Ratschlag nicht zu bekommen ist. (Du willst nicht helfen – Misstrauen / Krieg)
• Einmal böse immer Böse. (Weniger wert - Krieg)
• Es gibt nur einen Glauben. (Machtanspruch - Krieg)
• Wenn zehn Leute sagen die Tasse ist rot, dann liegst du falsch oder lügst wenn du behauptest sie ist grün. (Kompe-tenzüberschreiten - Krieg)
• Wer mit etwas angetan hat muss dafür büßen (Ursache seines Handelns interessiert nicht - Krieg).
• Deine Meinung u. Ansicht ist unehrlich / falsch (Unterstellung - Krieg).
• Eigene Meinung / Ansicht ist eine andere (Weg zum Frieden).
• Eigene Meinung / Ansicht nicht über die eines Anderen stellen (Weg zum Frieden).
• Ich kann irren in meiner Überzeugung, über einen Tipp freue ich mich (Weg zum Frieden).
• Wer es versucht mich zu beleidigen, der kennt im Augenblick nur diesen Weg (Denkansatz; „Nicht, ich werde belei-digt“ sondern „ich fühle mich beleidigt“ - Weg zum Frieden).
• Wer mich angreift, braucht meine Hilfe – Nicht meinen Zorn - Weg zum Frieden, auch mit sich selbst).

Entschuldigung:
• In den folgenden drei Fällen, ist sie ein Relikt der Moral, und verfälscht übernommen worden, als Höflichkeitsform;
I. Aufrichtig, ist Erniedrigend (Denn, ich tat es nicht absichtlich). Mir kann es nur leid tun (Mitfühlend / Mitleid).
II. Ist zu gleich Selbsterhöhung (Volle Verantwortung übernehmen geht nur, wenn ich Vollkommen bin).
III. Für eine geplante Untat, ist es ein Hohn, dies als versehen zu deklarieren durch, sich Entschuldigen.
• Im Sinne des Ankündigen / Vorbereiten auf ein Unvermeidbaren Nicht-böswilliges Vorhabens, oder Anfrage in Ach-tender Art (Echte Höflichkeitsform).

Lob:
• Belobigung (Ermutigung) brauchen Kinder-, u. seelisch geschwächte Menschen.
• Wenn ich geschwächt bin oder neu Anforderung zu hoch für mich, verfalle ich in so etwas wie eine Regression (Falle zurück in frühere Verhaltensweisen). Verhalten aus Zeiten der weniger gereiften Persönlichkeit oder irrtümlicher Ü-berzeugungen sind Lebenslang in uns Verankert.
• Ermutigung (z.B. auf die Schulter klopfen); Gereifte Menschen die Seelisch stabil genug sind, brauchen dies nicht (Eigene Leistung ist Lohn meiner Erfahrungen, an denen zumeist auch andre mitbeteiligt sind).
• Ist wichtig in bestimmter Entwicklungsvase, um das Gefühl des Stolzes zu spüren zum Aufbau des selbstwertes (be-ruht auf fälschlicher Annahme etwas Besonderes zu sein). Notwendige Selbsttäuschung.

Bestrafungssystem:
• Die juristische Bestrafung für sog. Verbrecher gibt es noch. Durch Therapieangebot u. Sicherheitsverwahrung (nicht Teil einer Bestrafung), wird zugegeben das Täter im psychologischen Sinne nicht voll Zurechnungsfähig sind.
Es ist ein fauler Kompromiss; Denen die in alter Moral denkenden Bürger (die in der großen Mehrzahl sind) durch bestrafen des Täters zu beruhigen (seinem niederen Wunsch Rechnung tragen), ist unmoralisch. Auf der anderen Seite den Täter als Unzurechnungsfähig Deklarieren, weil die Gelehrten und Ich selber wissen, dass Bestrafung unange-bracht Menschenfeindlich (die Würde des Menschen verletzt wird).
Auch ein Täter ist ein Mensch, unvollkommen, geprägt durch seinen Geschichtsverlauf sowie durch die Gesellschaft - Wir Alle.
• Wieso wird nur der Kinder-Vergewaltiger, von seinen Mithäftlingen als Abschaum bezeichnet, wo doch ein Bankräu-ber durch sein Verhalten in Kauf nimmt das kleine Kinder die sich in dieser Bank befinden, für den Rest ihres Lebens irreparabel psychisch verkrüppelt sein werden. Dieser Bankräuber ist im Gefängnis beinahe ein Held.

• Wieso dürfen auffällig unsensible Sozialarbeiter weiterhin ihr Unwesen treiben in Kontakt- u. WG-Bereich, unbe-grenzt Betroffenen schaden zufügen (Mir geht es nicht um Bestrafen sondern um das Entwaffnen).
• Wieso ist ein Täter immer der alleinige Schuldige (wenn da schon mal von einem Schuldigen geredet wird anstatt von einem Verursacher).
• Der Fehlbare ist nicht berechtigt zu verurteilen. Für eine solche Anmaßung müsste dieser sich moralisch gesehen, selbst verurteilen. Wer sich selbst verurteilt ist weder würdig noch kompetent genug um andere zu verurteilen.
Der Unfehlbare wird den Fehlbaren nicht verurteilen denn er weis, dieser ist Fehlerbehaftet u. unterliegt Irrtümern.
• Wer verurteilt begeht ein Irrtum oder ist machtbesessen.

Opferschutz:
• Die Opfer u. andre Mitmenschen denken zumeist nur an Blutrache, nicht an Menschen die Künftig möglichst vor Ge-walttaten geschützter sein sollen indem der Täter Therapie bekommt. Der Mensch im Täter ist ihnen egal. Die Argu-mentation ist jenes; Warum soll es dem Täter besser gehen als mir.
• So manchem kommt es nicht in den Sinn dem Täter zugestehen, dass dieser deshalb die Tat/en begeht u. möglicher-weise wiederholt, weil ihm bereits lebenslange seelische Qualen u. einseitige Erfahrungen zu diversen Taten treiben. Es wäre wenigstens logisch gedacht, einem Täter die Möglichkeit zu geben sich durch Therapieangebote soweit von den Qualen der Vergangenheit zu befreien, um die Gefahr für zukünftig potenzielle Opfer abzumildern.

Vorsatz:
• Absichtlichkeit (planen, umsetzen), beweist nicht automatisch die Zurechnungsfähig.
• Krankheit, privilegiert nicht zur Narrenfreiheit.

Tier und Mensch in einem:
• Das verwundete Tier in uns greift an.
• Der gereifte Mensch lernt zu differenzieren, trotz einer Verwundung.

Philosophen:
• Wer seine feste Philosophie hat ist in sich gefangen (Mitglied einer hörigen Religionsgemeinschaft). Ist nicht zwangs-läufig an einen Gottesglauben gebunden.
• Der philosophierende ist frei (Er ist religiös). Hat nicht zwangsläufig mit Götterglauben zu tun.
• Religiosität bewehrt sich im sozialen Handeln u. entspringt seiner persönlichen Überzeugung u. eigener Verantwort-lichkeit, auch unabhängig von möglichen Gottesvorgaben zum Gut sein müssen. Sich Verpflichten kommt nicht von Herzen.

Die, mit dem Herzen sehen / Jene die, ihr Herz verloren haben:
• Der einfache Mensch ist klug ohne Schulung. Er kennt- u. braucht keine bewusste Philosophie, Psychologie oder Pä-dagogik, und macht sich keine sorgen.
• Der vermeintlich einfache Mensch, ist voller Angst und versteht nicht mehr was um ihn herum geschieht. Er ist voller Sorge.
• Der Intellektuelle (gebildet kluge Mensch), versucht zum einfachen Leben zurückzukehren.
• Der vermeintliche kluge Mensch glaubt blind daran, dass allein sein Verstand ihn rettet. Er verneint seine Ängste, und unterdrückt seine Gefühle wann immer es ihm gelingt. Er ist sich seiner Sorge ums überleben nicht bewusst.

Wünsche:
• Sie sind der eigentliche Antrieb, und helfen, sich von Ängsten zu befreien.
• Sie gehen immer in Erfüllung (Wenn nicht im Bewussten, dann im Unbewussten).
• Wünsche aus dem Unbewussten erfüllen sich ohne mein Zutun (Je mehr ich einem Wunschtraum hinterher jage, des to größer ist die Überraschung der Abweichung).
• Wünsche die ich habe erfüllen sich nicht von selbst. Im Unbewussten sind sie nicht für uns existent, und wirken als Gegenpol.

Geduld:
• Sie ist grundsätzlich Ausdruck dessen, eine Veränderung forcieren zu wollen ohne dass eine Wirkung im Wunschsin-ne erzielt wird (Selbstdruck entsteht).
• Ungeduld ist erhöhte Unzufriedenheit während ich versuche den Level der Geduld zu halten (Ausbleiben von Ein-sicht).
• Wer nicht mit Gewalt in eine Richtung lenkt, der braucht keine Geduld haben (Bedingt die Einsicht oder der Selbst-verständlichkeit).

Jonny F.
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